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Burning Man 2011

Erschienen am 28.09.2011 von Business Punk Redaktion

Das geistreiche Sommerspektakel in der Wüste von Nevada ist vorbei. Die Glut vom niedergebrannten Burning Man 2011 dürfte erloschen sein – doch die Erinnerungen haben sich eingebrannt. Wir berichten in der aktuellen Ausgabe und haben noch ein paar schöne Fotos gefunden:

Viele Nackte, noch viel mehr Drogen und jede Menge Künstler, die jährlich eine Art Wüstenstadt aus Bars, Camps, Installationen und Skulpturen errichten – der Burning Man gilt als das durchgeknallteste Festival der Welt. Über 50.000 so genannte “Burner” waren mit ihren Trucks, Pick-Ups, Wohnmobilen oder raumschiffartigen Wüstenfahrzeugen zum diesjährigen 25. Festival-Jubiläum angereist.

Sie gründen dort  jedes Jahr Religionen, Theatergruppen, Bands und Vereine, verkleiden sich fantasievoll, geben Yoga-Klassen unter freiem Himmel, veranstalten Demos, Musikparaden und Flashmobs. Für sieben Tage im Jahr entsteht eine Stadt mit einer ganz eigenwilligen Kultur und am Ende bleibt nichts mehr über – nicht mal ein einziger Zigarettenstummel.

Auch die Technik-Geeks aus dem Silicon Valley haben das Potential vom Burning Man für sich entdeckt. Von Ende August bis Anfang September sind die Büros von Google, Facebook und Intel sieben Tage lang spürbar leerer, schreibt Tobias Bauckhage, Gründer der Filmempfehlungsplattform Moviepilot, in unserem aktuellen Heft. Er hat das Festival in diesem Jahr zum zweiten Mal erlebt und berichtet von seinen Erinnerungen (seinen Bericht vom vergangenen Jahr findet Ihr hier).

Für alle Dabeigewesenen, die sich (aus Gründen) nicht mehr so gut erinnern können, stellt Scott London auf http://www.scottlondon.com/burningman jährlich eine hübsche Fotogalerie zusammen. Hier ein paar seiner Fotos vom Burning Man 2011:

Im Arctic Monkey’s Unofficial Guide to Burning Man – eine Art Reiseführer für Burning Man-Ersties – steht sinngemäß: Bis zu drei Wochen nach dem Event auf keinen Fall den Job kündigen, heiraten, sich scheiden lassen oder seinen Besitz verkaufen und ins Kloster gehen.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

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