Werbe-Fail für Nivea: Cannes-Beitrag von Jung von Matt/Elbe geht nach hinten los

Es gibt so manche Idee im Leben, die man besser nicht realisiert hätte. War es nun wirklich eine gute Idee, angetrunken und voller Liebesschmerz, auf die Bühne zu springen, dem Bandleader das Mikrofon aus den Händen zu reißen, und seiner Ex, die im Publikum steht, einen lallenden Heiratsantrag zu machen? Wohl eher nicht. In der Geschäftswelt ist das mit den Ideen nicht anders. Um herauszufinden, ob der großartige Einfall, an dem man sich gerade heimlich erfreut, tatsächlich eine gute Sache oder vielleicht doch nur eine Schnapsidee ist, hilft manchmal ein inneres und vor allem ausgewogenes Brainstorming, bevor man unwiderruflich den Go-Button drückt.

Werbe-Fail für Nivea

Das mit dem ausgewogenen Brainstormen hätte wohl auch die Agentur „Jung von Matt“ für den Spot zu Nivea beherzigen sollen. So wurde im Rahmen der vergangenen „Cannes“-Festspiele für Nivea ein Wettbewerbsbeitrag produziert, über den sich gerade die gesamte Werbewelt lustig macht – Nur so viel vorneweg: Es geht um Drohnen und Möwen. Genauer um eine Drohnen-Möwe, die auf Kinder scheißt. No Bullshit. Also irgendwie schon. Zitat von Werbeikone Sir John Hegarty: „It’s the most stupid thing I think I’ve seen in my whole life. I actually thought the Monty Python team had gotten together and entered it into [Cannes], to see if we would vote for it.“ We feel you, Sir Hegarty.


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