Productivity & New Work Was trägt eigentlich…Michael Spitzbarth, CEO von bleed clothing?

Was trägt eigentlich…Michael Spitzbarth, CEO von bleed clothing?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – oder doch? Wir unterhalten uns mit Influencern und Managern aus der Modebranche, um einen “Einblick“ in ihre Kleiderschränke zu bekommen. Diesmal im Gespräch: Michael Spitzbarth, CEO von bleed clothing.

Ganz spontan: Das liebste Kleidungsstück aus deinem Besitz?

Meine bleed Boardshort aus Hanf. Trägt sich zu allen Anlässen einfach bestens, ob beim Surfen/Skaten oder im Büro. Und natürlich meine Organic Beanie. Ohne die gehe ich eigentlich nicht mehr vor die Tür!

Und ganz ehrlich: Für was in Deinem Kleiderschrank schämst Du Dich?

Für meinen Anzug.

Warum ziehst Du diese dann (manchmal) trotzdem an?

Weil ich es muss.

Schlimmste Modesünde überhaupt?

Nicht-vegane Cowboy-Stiefel in der 3. Klasse.

Was kann man dagegen tun?

Es nie wieder tun und seinen Kindern davon abraten.

Sonnenbrille im Büro. Okay, oder niemals?

Kommt drauf an, was am Abend zuvor passiert ist.

Und Mützen oder Baseballcaps?

Definitiv. Als Skateboard-Veteran trage ich nur im Schlaf keine Beanie.

Wie stehst Du zu Bärten?

Mir wächst leider nur ein halber, deshalb kann ich keine wirkliche Meinung dazu haben.

Und wo siehst Du Dich selbst auf der Hipster-Skala zwischen 1 und 5, wobei 5 für „Ultra-Hipster“ steht?

Als Landei würde ich mich „nur“ bei ner 2-3 einstufen.

Welches Teil hast Du zuletzt in den Altkleidersack gesteckt?

Am liebsten würde ich sagen: Meinen Anzug. Aber leider war es ein Pulli aus unserer allerersten Kollektion, der damals sehr stark eingegangen ist. (Anm.: Klamotten aus zertifizierter Bio-Baumwolle darf man nicht chem. fixieren, deshalb gab es da am Anfang immer wieder mal Probleme, bis wir eine Lösung gefunden haben.)

Was aus Deinem Kleiderschrank sollte unbedingt auch bald in den Sack?

Eigentlich stellt sich die Frage nur selten, da meine Klamotten beim Skaten irgendwann kaputtgehen…und meine Einstellung ist einfach zu „öko“ als dass ich was weggeben würde. Außer natürlich wenn es jemand in meinem Umfeld wirklich benötigt.

Und warum ist es da noch nicht drin?

Aufgrund der vorherigen Antwort stellt sich die Frage nicht.

Letzte Frage: Für welches Teil würdest Du im Kleiderschrank sofort eine Ecke frei räumen?

Für unsere neue Surf-Kollektion (kommt Frühjahr 17), hergestellt aus recycelten Fischernetzen und Plastikabfall von den Stränden dieser Welt! Denn eine neue Boardshort wäre tatsächlich auch mal wieder fällig (siehe Frage 1!).

Das könnte dich auch interessieren

Fünf Dinge, die du von „Stirb langsam“ für deinen Arbeitsalltag lernen kannst Productivity & New Work
Fünf Dinge, die du von „Stirb langsam“ für deinen Arbeitsalltag lernen kannst
Mission „Bessere Welt“: So will die Rainforest Alliance unseren Konsum nachhaltiger gestalten Productivity & New Work
Mission „Bessere Welt“: So will die Rainforest Alliance unseren Konsum nachhaltiger gestalten
„Der digitale Skill-Gap ist bereits da“: Welche Fähigkeiten im Beruf in Zukunft unverzichtbar sein werden Productivity & New Work
„Der digitale Skill-Gap ist bereits da“: Welche Fähigkeiten im Beruf in Zukunft unverzichtbar sein werden