Schmelzende Kunstwerke als Statement gegen den Klimawandel?

Stellt euch vor, ihr kommt in ein Museum, die Klimaanlage ist ausgefallen und euch begegnen berühmte Kunstwerke, die aufgrund von erhöhten Temperaturen dahinschmelzen. Dieses Worst-Case-Szenario hat nun der österreichische Künstler Alper Dostal in seiner „Hot Art Exhibition“ simuliert.

Vor allem die Einstellung des Lichts und die Tropfen zu modellieren nahm die meiste Zeit.

Die flüssig gewordene Farbe tröpfelt auf den Boden, der berühmte Nachthimmel von Van Gogh zerfließt und der „Schrei“ von Munch zieht sich in die Länge. Wie diese Werke entstanden sind? „Nach einer groben Skizze und Mini-Studie von Lichtsituationen in Ausstellungsräumen, habe ich unterschiedliche Ausstellungsräume, die Objekte und die flüssige Farbe in 3D modelliert, das Licht eingestellt und gerendert. Die ganze Serie dauerte ca. zwei Wochen mit Pausen um es ruhen zu lassen. Vor allem die Einstellung des Lichts und die Tropfen zu modellieren nahm die meiste Zeit“, sagte Alper Dostal zu Business Punk. Das Ergebnis seht ihr hier:

Ziel für Dostal war es, das Bild in seinem Kopf so gut wie möglich auf Papier zu bringen. Und auch wenn man es ziemlich gut als Statement gegen den Klimawandel interpretieren könnte, war es nicht seine Intention, mit der Aktion explizit auf den Klimawandel hinzuweisen, so der Künstler. Wir finden trotzdem, dass die Werke ziemlich gut gelungen sind und eine wichtige Message senden.


Julia Berger

Julia hat irgendwas mit Literatur, Medien & Politik studiert – ist dann aber an der Bundespräsidentschaft knapp vorbeigestolpert. Die famosen Weltherrschaftspläne mussten deswegen erstmal verschoben werden und nach ein paar kleinen Kreativpausen in Asien, Südamerika und der Agenturlandschaft ist sie nun stets bemüht als Digital Managerin bei Business Punk unterwegs.

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