Neuseeland will mit Instagram-Sensenmann Badeunfälle verhindern

Sommer, strahlender Sonnenschein, beneidenswert schöne Urlaubsstrände  – soweit kennt man das auch von anderen Instagram-Profilen. Was aber aus diesem Schema herausfällt und aus der heilen Insta-Welt heraussticht wie ein Kohlrabe unter Flamingos, ist der Tod: Dessen Account The Swim Reaper wurde von der Regierung Neuseelands ins Leben gerufen, um auf die Gefahren beim Schwimmen aufmerksam zu machen.

Der Grund dafür: Die Zahl der Personen, die in dem Inselstaat beim Baden ums Leben kommen, ist hoch: Laut dem Drowning Report 2016 von Water Safety New Zealand (WSNZ) gab es im vergangenen Jahr 107 Todesopfer, davon wären 78 zu verhindern gewesen. Die Zahl ist schon hoch genug, aber wenn man bedenkt, dass Neuseeland keine fünf (4,69) Millionen Einwohner hat, erscheint die Anzahl noch erschreckender – im Vergleich mit Deutschland sind das anteilig gut dreimal so viele Schwimmtote.

Funktionieren soll die Kampagne zur Vermeidung von Badeunfällen folgendermaßen: Der Sensenmann ist auf verschiedenen Strandmotiven zu sehen – auf dem Turm des Rettungsschwimmers, mit Eis in der Hand, beim Gitarrespielen oder auf seinem rosa Badeflamingo. Unter den Fotos finde sich sarkastische Ratschläge à la “Pro tip – when you’re out in the surf, rocks are a great way to stop quickly“, die einen, wenn befolgt, ganz schnell in die kalten Arme des Grim Reapers treiben.

Die besten Motive des Swim Reapers gibt es hier:

 


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder