Vergesst Elon Musks Flammenwerfer: So überlebt ihr die Zombie-Apokalypse

Die Leute dachten erst, es sei ein Witz: Elon Musk hatte im Dezember angekündigt einen Flammenwerfer auf den Markt zu bringen, falls seine „Boring Company“ 50 000 Mützen mit dem Logo des Tunnelgräberunternehmens verkaufen würde. Zack, Weihnachten, alle Mützen weg. Musks Reaktion folgte prompt und er tweetete: „Hats sold out, flamethrowers soon!“ Seit ein paar Tagen ist klar, das Ding kommt.

Um den Verkauf anzukurbeln, machte Elon Musk einen kleinen Ausflug in die Popkultur und empfahl den Flammenwerfer als geeignete Waffe im Falle einer Zombie-Apokalypse.

Kein Scheiß: Nachdem der Verdacht laut wurde, Musk würde im Geheimen eine Zombiefabrik bauen, um einen Markt für den Flammenwerfen zu kreieren, dementierte er öffentlich, Zombies herzustellen. Wie auch immer: ein Flammenwerfer wäre im Fall einer Zombie-Apokalypse sowieso nicht die richtige Wahl. Denn wie wir wissen, ist der moderne Zombie (also nicht der klassische Voodoozombie, sondern der Post-Romero-Untote) nur durch die physische Zerstörung des Gehirns auszuschalten. Wer mit dem Ding also vor einer Horde Zombies steht, kann sie zwar in einen riesigen Feuerball verwandeln, doch bis so ein Zombiekörper vollständig verbrannt ist, haben sie dein Gehirn längst schon mindestens angefressen. Also macht es von Anfang an richtig. Deshalb an dieser Stelle: Sechs Tipps wie man es schafft, dass während der Zombie-Apokalypse – die so sicher kommt wie wie das jüngste Gericht auf uns alle herniederfahren wird – nicht gleich in den ersten Stunden Seilspringen mit eurem Darm veranstaltet wird:

Nichts Spitzes: Besorgt euch die richtigen Waffen

Das permanente Geballere aus amerikanischen Zombie- und sonstigen Katastrophenstreifen wird es hier so nicht geben. Da wir heute eine viel strengere Waffengesetzgebung haben, werden wir auch nach der Apokalypse nicht an jeder Ecke ein Waffengeschäft finden. Ihr werdet ohnehin viel improvisieren müssen, doch eure Waffen solltet ihr sorgsam wählen. Äxte zum Beispiel sind, entgegen der Intuition für eine Zombie-Apokalypse eher ungeeignet. Der einfache Grund: Sie bleibt in den Schädeln stecken und ihr müsstet jedes Mal viel Kraft aufwenden, sie wieder herauszuziehen. Für den Einzelfall vielleicht effektiv, doch nicht hordentauglich. Besser sind also keulenartige Waffen, wie Hämmer, Eisenstangen oder Baseballschläger. Die finden sich auch leichter wie Schusswaffen. Daher sollte euer erster Weg auch nicht zum Waffengeschäft sein, wo sich mit großer Wahrscheinlichkeit eh schon andere Plünderer Schusswechsel um die Knarren liefern, sondern…

…in’s Sportgeschäft

Oder besser noch, falls vorhanden: in den Eishockey-Fachhandel. Dort werdet ihr nicht nur Eishockeyschläger finden, sondern auch genügend Defensivwaffen, also Körperpanzerung. Deckt euch mit Helmen, Schulterpanzern und Feldspielerhandschuhen ein. Da darf ein Zombie dann auch mal herzhaft zubeißen, ohne, dass ihr euch den Arm amputieren müsst, in der Hoffnung, der Virus hat sich noch nicht schnell genug im Körper ausgebreitet. Knieschoner und Hodenschutz seien an dieser Stelle auch angeraten.

Esst mehr Bananen!

Klar, naheliegend, das mit dem Essen. Doch bevor ihr plant, was ihr für die nächsten Wochen und Monate braucht, gönnt euch eine halbe Stunde im nächsten Supermarkt und esst alle Bananen, Ananas und Südfrüchte, die ihr finden könnt. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird es das letzte Mal sein, das ihr sie genießen könnt. Hat der Zombie Outbreak erst einmal globale Ausmaße erreicht, wird auch das globale Handelsnetz zusammenbrechen und wenn dann die letzten Früchte in den Auslagen verrottet sind, heißt es: Adieu, Banane!

Dann wird es aber ernst: Deckt euch, so gut es geht mit Konserven ein, macht einen Vorrat, der für mindestens ein, am besten für eineinhalb Jahre reicht. Warum? Wenn ihr zu den Glücklichen gehört, die sich irgendwo für lange Zeit verschanzen können, könnte die ganze Katastrophe nach ungefähr diesem Zeitraum zu Ende sein. Denn: Zombies sind tot, das heißt, sie verwesen. Für einen in der Erde bestatteten Leichnahm wir eine Verwesungszeit von etwa 30 Jahren angenommen. Wasserleichen verschwinden doppelt so schnell und für Leichen an der Luft – also unsere Zombies – gilt in etwa der Faktor acht, das sind etwa dreieinhalb Jahre. Witterungseinflüsse mit bedacht könnten die Zombies der ersten Stunde nach etwa eineinhalb Jahren verschwunden sein.

Natürlich hat nicht jeder einen Bunker im Garten, den er dafür bequem nutzen könnte. Dann wird es auch mit dem Horten und Lagern von Nahrung schwierig. Daher ist vor allem folgendes wichtig:


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