Im UK brauchst du vielleicht bald einen Führerschein, um Pornos zu gucken

Das United Kingdom verfolgt ein hehres Ziel: es möchte seine Kinder besser vor Schmuddelfilmchen schützen. Dazu wurde im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, das bald in Kraft treten soll. Die Idee dahinter ist zunächst relativ simpel: betreffende Websites müssen das Alter der Nutzer verifizieren, ansonsten drohen Strafen – und zwar bis zu umgerechnet 350 000 Dollar. Aber wie es immer so ist mit Verifizierungen, ist das ohne mit Userdaten gefütterte Datenbanken gar nicht so leicht zu bewerkstelligen. Klar also, dass die User dieser Seiten – also doch irgendwie alle – das nicht so geil finden.

Daher haben nun einige Regulatoren den Vorschlag geäußert, man könne doch an Kiosken und Zeitschriftenständen „Porn Passes“ für zehn Pfund mit einem 16-stelligen Code darauf gegen Vorlage eines Führerscheins oder Ausweises verkaufen, die das Alter bestätigen. Mit diesem „Pornoführerschein“ wäre theoretisch nur noch der Zeitungsdealer eures Vertrauens Mitwisser eurer schmutzigen Fantasien. Tja, manchmal lohnt es sich auch heute noch, ganz analog zu denken, wenn es um Internetkram geht. Was letztendlich auch nur bezeugt, wie es um das Vertrauen in moderne Technologien steht, wenn es um Datenschutz geht.

______

VR-PornoAuch interessant: Dieses Startup will VR-Sex zur perfekten Illusion machen

 


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder