Diese fünf Dinge machen einen guten Arbeitsplatz aus

Früh aufstehen fällt schwer – vor allem an einem Montag. Wer quält sich schon gerne nach einem entspannten Wochenende ins Office, wo wieder stundenlange Meetings und Berge an Deadlines ganz weit oben auf der Agenda stehen? 42 Prozent der deutschen Arbeitnehmer auf jeden Fall schon mal safe nicht – wie eine Studie von MondayMakers zeigt. Der Grund: Unzufriedenheit im Job. Zu viel Stress, zu wenig Kohle. Was bräuchte es also, um sich auf die Arbeit zu freuen – auch an einem Montag?

#Dufte Kollegen

So manchen sind sie ein Dorn im Auge, aber es gibt sie auch in nett: Kollegen. Mit wem wir uns das Büro teilen, ist laut der Studie der Schlüssel zum beruflichen Glück. Hier spielt nicht nur die Sympathie und ein lässiges Arbeitsklima eine große Rolle, sondern auch gegenseitige Anerkennung und Respekt. Das gilt übrigens auch für Vorgesetzte. Nicht zu vergessen: Teamwork. Kollegen, auf die man sich verlassen kann, sind goldwert.

#Reset Reloaded

Überforderung ist ätzend. Unterforderung aber auch. Die Studie zeigt: Der Großteil der Teilnehmer steht für spannende Aufgaben, die sie herausfordern und an denen sie wachsen können, morgens gerne auf. Sogar an einem Montag. Daher wenn möglich: Neue Projekte, Brainstormings, wichtige Kundengespräche oder Fortbildungen für den Wochenanfang auf die To-Do-Liste schreiben. So startet man motiviert in die neue Arbeitswoche. Wer nur E-Mails abarbeitet, versauert schnell vorm Laptop.

#Work-Life-Balance halt

Morgens auf dem Bürotisch erst mal eine Runde meditieren, sich mittags in der Office-Küche ein Essen kochen und gegen Feierabend noch ein paar Lieblingssongs auf Spotify hören, ist vielleicht ein guter Ansatz den Arbeitstag aufzulockern, aber keine wirkliche Work-Life-Balance. Arbeitgebern sollte es ein Anliegen sein die Gesundheit der Mitarbeiter aktiv zu fördern, zum Beispiel durch kostenlose Mitgliedschaften im Fitnessstudio, Betreuung für die Kids oder Angebote zur Stressbewältigung. Nur wer auch Abstand zu der Arbeit gewinnt, geht auch gerne wieder hin. Und das macht den Arbeitsplatz dann gleich wieder ein Stück attraktiver.

#Stempeluhr ade

Ein klassischer 9-to-5-Job ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Niemand kann acht Stunden am Stück konzentriert arbeiten. Schneller als einem lieb ist, landet man während der Recherche für Aufgaben auf irgendwelchen Hundevideos auf Facebook oder starrt einfach nur aus dem Fenster. Außerdem kann jeder zu anderen Tageszeiten maximal performen und abliefern. Daher sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben ihren Arbeitsalltag nach der eigenen Routine zu gestalten. Zumindest mehrere kürzere Pausen für Kaffeeklatsch oder eine Runde Tischkicker sollten drin sein. Wer einen Chef hat, der an klaren Arbeitsstrukturen festhält, kann ja mal hin und wieder einen Abstecher ins Homeoffice machen.

#Korrekte Lage

Last but not least: Auch auf den Standort, die Einrichtung des Büros und den Arbeitsplatz im wahrsten Sinne des Wortes kommt es an. Es macht einen wahnsinnigen Unterschied ob das Büro mitten in einer Betonwüste im Industriegebiet liegt oder in einem coolen Szenekiez. Wer in der Mittagspause was Leckeres essen oder schön im Grünen eine Runde spazieren gehen kann, bekommt neue Impulse, was wieder rum die Kreativität und Produktivität steigern kann. Pure Gebäude-Tristesse ist da eher kontraproduktiv.


Nicole Plich

Nicole studiert den Klassiker „Irgendwas mit Medien” und hat noch den idealistischen Anspruch mit Wörtern die Welt zu bewegen. Wenn sie im Internet mal nicht nach lustigen Donald Trump-Memes sucht oder Fantheorien zu Game of Thrones liest, interessiert sie sich für Popkultur, Wirtschaft und was im Bundestag so vor sich geht.

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