Wenn van Gogh ein Zimmer bei Airbnb vermietet hätte

In dem Meeting wäre ich gerne dabei gewesen: Im Art Institute of Chicago wurden Marketingmaßnahmen für eine Van-Gogh-Ausstellung geplant. Für die Anzeigen im Chicago Tribune und der NYTimes sind wie immer schon Angebote eingeholt worden und neulich war einer von Facebook da, der das Team in digitaler Werbung beraten hat. Soll der letzte Schrei sein.

Plötzlich sagt die Marketing-Juniorin, die letzten Sommer über Airbnb in einer schnuckeligen Wohnung im 14 Arrondissement in Paris gewohnt hat, dass sich dieses Airbnb auch fürs Marketing eignet und dass man ein Zimmer genauso wie das Van Gogh Zimmer in Arles herrichten und dieses dann bei der Wohnungsvermietungs-Plattform einstellen könnte.

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Nachdem sie einige Sekunden lang von acht Gesichtern mit einem WTF-Ausdruck betrachtet wurde, sagte der CEO des Instituts, der sowieso schon immer mal was Verrücktes machen wollte und schon zwei Harley Davidsons in der Garage hat: Ja, das machen wir. Darauf entstand ein Gemurmel gefolgt von kollektivem Nicken und dem Erstellen einer langen To-Do-Liste.

So oder so ähnlich könnte diese Aktion entstanden sein. Werbung über Airbnb für eine Kunstausstellung… Beide Daumen hoch.


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Es gibt drei Versionen des Bildes, diese sind ab dem 14. Februar bis zum 10. Mai 2016 in Chicago, Illinois zu sehen.


Markus Sekulla

Markus Sekulla ist freiberuflicher Unternehmensberater im Bereich Kreative/Digitale Kommunikation. Er befasst sich in der nicht immer klar zu trennenden Frei-und Arbeitszeit am liebsten mit New Work, Trends, digitalen Kampagnen und kreativen Ideen.

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