Karriere geht durch den Magen: Dieser Typ gab sich als Donut-Lieferant aus, um seinen Traumjob zu ergattern

Als sich Marketing-Profi Lukas Yla, kurz nachdem er aus Europa in die USA zog, auf die Job-Jagd begeben hatte, war ihm klar, dass er mit einem simplen CV via E-Mail in der lukrativen Tech-Szene San Franciscos keine großen Chancen haben würde. Also entschied er sich für einen anderen Ansatz und kam auf die grandiose Idee, sich als Donut-Lieferant zu verkleiden, um einen Fuß in die Türen der größten Werbeagenturen und Tech-Unternehmen der Bay Area zu bekommen.

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Als “Postmates“-Kurier verkleidet und bewaffnet mit einer Packung Donuts arbeitete er seine Bucketlist der potenziellen Arbeitgeber ab: Im Inneren der Packungen war eine Notiz mit einem bit.ly-Link hinterlegt, die zu seiner LinkedIn-Seite führte. Außerdem fügte er eine kurze Nachricht, adressiert an den CEO, CMO und/oder dem Marketing VP hinzu, mit den Worten: „Die meisten Bewerbungen landen im Abfall, meine in Ihrem Bauch.“

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Was auf den ersten Blick wie eine spontane Aktion wirkt, ist tatsächlich eine perfekt durchgeplante Selbstvermarktungskampagne. „It was a precisely crafted idea that went through multiple iterations until it finally reached you. I did SWOT analysis by observing the competitive landscape, the main pain points of my target audience, and the message I wanted to deliver. Once I launched the campaign, I performed A/B tests on companies of different sizes, different target audiences and with variations on the copy. I used a special URL to measure the offline outcomes and act on them to maximize ROI of the campaign.“, sagte Yla in einem Interview mit der Adweek.

40 Pakete hat er übrigens bisher ausgeliefert und konnte durch diese Aktion 10 Bewerbungsgespräche einheimsen – unterschrieben ist aber noch nichts. Außerdem stelle er fest, dass Tech-Unternehmen anscheinend die bessere Zielgruppe für solche Aktionen sind.

(via)


Business Punk Redaktion

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