„The Problem With Brogrammers“: Wenn Frauen anfangen zu programmieren

Die Informatik-Szene ist seit langem eine Männerdomäne. Dabei waren die ersten Programmierer der Welt weiblich, wie beispielsweise Grace Hopper, eine der ersten Pionierinnen der Informatik. Sie arbeitete an der Uni Harvard mit dem ersten vollelektronischen Rechner der Welt, dem Mark I. Später benannte sie den Computer-Bug, erfand den Compiler (eine Software, die Programmierkommandos in Maschinensprachcode umwandelt) und entwickelte die erste Programmiersprache, die mit umgangssprachlichen Worten funktioniert. In den Jahren 1983 und 1984 repräsentieren Frauen in den USA zeitweise satte 37 Prozent aller Absolventen eines Studiums der Computerwissenschaften. Mit der steigenden Popularität des Personal Computers schwanden aber die Zahlen schließlich  – wohl auch deshalb, weil der PC in erster Linie als „Jungs-Spielzeug“ vermarktet wurde. Und diese Marketing-Botschaft blieb – bis heute –  in den Köpfen hängen.

Genau dieses Thema versucht nun die Non-Profit-Organisation „Girls who code“ zusammen mit „College Humor“ in ihrer neuen Kampagne „The Problem With Brogrammers“ aufzugreifen. In der Geschichte wird die Aufgabenstellung „Schreibe einen Code für einen Roboter, der die Welt verändern soll“ von dem Frauenteam völlig anders gedacht als vom Männerteam. Während das Männerteam sich am Liebsten einen weiblichen Roboter als Ersatzmutti wünscht, sehen die Frauen in der programmierten Technik die Chance, Probleme wie die Wasserverschmutzung zu lösen. Natürlich ist der Spot mit einem großen Augenzwinkern versehen. Dennoch soll die Kampagne durchaus als kleine Inspiration für Frauen dienen, sich mehr mit dem IT-Berufsfeld zu beschäftigen. Also: You go, Girls!

(via)


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