Fotografin entdeckt riesige Mengen Plastikmüll in der Karibik

Wer an “Fluch der Karibik“ denkt, hat wahrscheinlich marodierende, kampflustige Piraten vor Augen. Eine Entdeckung von Caroline Power zeigt jetzt aber, dass die Region ein ganz anderes, wesentlich reelleres Problem hat: Die Unterwasserfotografin, die eigentlich die Flora und Fauna des karibischen Ozeans festhalten wollte, fand sich vor der Küste der Insel Roatán – eigentlich einer der unberührtesten Tauchplätze der Karibik – in einem kilometerbreiten Teppich aus Plastikmüll wieder. Wie Power dem Telegraph mitteilte, bestand der traurige Fund vor allem aus Haushaltsmüll: “There was also a seemingly infinite number of plastic forks, spoons, drink bottles, and plates. There were broken soccer balls, toothbrushes, a tv, and so many shoes and flip flops.“

Plastikmüll Karibik Caroline Power

Laut Recherchen von Forbes stammt der Müll wahrscheinlich aus dem guatemaltekischen Fluss Montagua und wurde nicht lange vor der Entdeckung ins Meer gespült.

Aufmerksam auf das Ganze machte die Fotografin mit einem Appell auf Facebook: In diesem ruft sie dazu auf, dass jeder sich über seinen alltäglichen Müllkonsum Gedanken machen sollte, und macht einen guten Vorschlag: “I challenge every person and every business to keep your trash for one week. Separate your organic and recyclables and keep everything else for one week.“

Wer sich das Ganze lieber audiovisuell aufbereitet ansehen will, Now This hat die Geschichte nochmal sehr anschaulich in einem Video verpackt:

Pollution Off The Coast Of Honduras Is Heartbreaking

Massive islands of trash surrounding Honduras are horrifying

Posted by NowThis on Montag, 30. Oktober 2017

 


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