Fünf Ideen, die du umsetzen solltest, um als IT-Freelancer erfolgreich zu sein

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Expertlead, eine Plattform für IT-Freelancer, gegründet von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann. Expertlead will den top fünf Prozent der Digital-Freelancer ein Zuhause bieten und damit die digitale Transformation in Deutschland mit vorantreiben. 

IT-Freelancer sind heiß begehrt auf dem Markt. Das heißt aber nicht, dass sich der Schritt in die Selbstständigkeit für jeden automatisch bezahlt macht. Wer als Freelancer im IT-Sektor erfolgreich sein will, muss eine Reihe von Hinweisen beachten. Schließlich ist man zwar sein eigener Boss, aber man muss sich trotzdem immer mit dem jeweiligen Kunden und dessen Arbeitskultur arrangieren – was manchmal eine echte Herausforderung sein kann. Hier kommen deshalb fünf Tipps, die du beachten solltest, wenn du als Tech Freelancer erfolgreich arbeiten und zu den Top-Leuten in diesem Sektor gehören möchtest.

Sei unique

Viele Unternehmen reißen sich um IT-Experten. Soweit so gut. Allerdings ist das Angebot an Tech-Freelancern sehr groß, daher ist es wichtig, aus der Masse hervorzustechen. Am besten gelingt dies über einen Expertenstatus in einem spezifischen Fachgebiet – sei es zum Beispiel einer Industrie, einem Anwendungsgebiet oder einer Programmiersprache. Als Spezialist hast du die Chance dich gegenüber der Konkurrenz in einem oder wenigen Themen hervorzuheben – und dir so einen Namen zu machen.

Teamwork rules – auch als Freelancer

Als Freelancer hast du keine dauerhaften Kollegen, sondern du arbeitest als externer Spezialist in regelmäßig wechselnden Teams. Du musst dich also immer wieder auf neue Kollegen und Präferenzen, zum Beispiel bezüglich Abstimmung oder Arbeitsmethoden, einstellen. Dabei hilft es stets auf ausreichende Kommunikation mit deinen Teamkollegen zu achten. Auf diese Weise gewinnst du ihr Vertrauen und kannst mögliche Missverständnisse proaktiv umgehen. Gerade wenn du nicht nur als Experte auf deinem Gebiet, sondern auch als angenehmes Teammitglied wahrgenommen wirst, erhöht sich die Chance von dem gleichen Kunden beim Folgeprojekt erneut gebucht zu werden.

Corporate Buddies: Die Gründer und CEOs von Expertlead Alexander Schlomberg und Arne Hosemann (v.l.n.r.). Foto: Clemens Meyer, NoFilters Fotografie.

Gute Organisation ist alles

Selbstverständlich bist du als IT-Freelancer dein eigener Chef und du kannst dir deine Arbeit und deine Tagesabläufe selbstbestimmt organisieren. Doch gerade für die oft nervigen, aber notwendigen organisatorischen Aufgaben solltest du dir regelmäßig Zeit in deinem Kalender blocken. Andernfalls drohst du diese Tätigkeiten neben der inhaltlichen Arbeit auf die lange Bank zu schieben – und zu spät oder gar nicht zu erledigen. Doch genau das nehmen deine Kunden war und kein Unternehmen hat Lust darauf, dir wegen Papierkram hinterherzurennen (auch das beeinflusst erheblich, ob der Kunde erneut mit dir zusammenarbeiten möchte). Du wiederum brauchst immer den genauen Überblick, welche Rechnung bereits gestellt und welche noch nicht bezahlt worden ist. Dafür solltest du die lästigen Admin-Aufgaben am besten unmittelbar erledigen und Dich mithilfe diverser Tools zur Rechnungsstellung, Time Tracking und Transaktionsübersichten organisieren. Das wird dir auch helfen, falls ein Kunde detaillierte Nachfragen zu den gearbeiteten Stunden stellen sollte.

Schaffe nachhaltigen Wert

Firmen schätzen es sehr, wenn die von ihnen beauftragten Freelancer mit voller Begeisterung und Engagement an den Produkten ihrer Kunden arbeiten und das Unternehmen langfristig besser machen möchten – selbst wenn ihre eigene Einsatzzeit für dieses Unternehmen begrenzt ist. Dafür ist es wichtig, dass du deine Arbeit für deinen Kunden gut dokumentierst. Der Code sollte nicht nur logisch und sauber im Aufbau, sondern eben auch sauber dokumentiert sein – damit deine Arbeit nach Übergabe an das interne Team ohne Probleme weitergeführt werden kann. Auch dies wird erheblichen Einfluss auf deine Bewertung seitens des Kunden haben. Er wird die Qualität deiner Arbeit danach beurteilen, wie einfach seine Mitarbeiter die Arbeit, die du hinterlassen hast, weiterführen konnten. Danach bestimmt sich der langfristige Wert im Unternehmen, den du geschaffen hast.

Gönn dir Ruhepausen

Klar, jede Stunde, in der du nicht auf einem Projekt gebucht bist, verdienst du kein Geld. Eine Auszeit oder auch nur ein kurzer Urlaub kann da sehr schnell sehr teuer erscheinen. Trotzdem ist es wichtig, dass du dir ausreichend Pausen nimmst. Als Freelancer hast du die Freiheit dir deine Zeit so einzuteilen, wie es für dich am besten ist – diese Freiheit solltest du unbedingt nutzen. Nur, wenn du frisch im Kopf bist, kannst du für deine Kunden dauerhaft und nachhaltig die besten Ergebnisse liefern. Solltest du einmal keinen unmittelbaren Folgeauftrag finden, ärgere dich nicht – sondern nutze die Gelegenheit, um deinen Akku wieder aufzuladen.


Business Punk Redaktion

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