Future of Food: Diese drei Trends werden unsere Ernährung umkrempeln

Die disruptiven Kräfte, die seit Jahren den Handel, den Finanzmarkt sowie viele andere Branchen beherrschen, machen auch vor der Foodbranche keinen Halt. Aber welche Entwicklungen sind wirklich vielversprechend? Welche Trends kommen konkret auf uns zu? Wir waren auf der Future-of-Food-Konferenz und präsentieren euch die Trends, die die Nahrungsmittelbranche noch massiv umkrempeln werden.

#Das Beste von überall

Herkömmliches deutsches Schweinefleisch ist ungesund und hat einen zu großen ökologischen Fußabdruck? Kein Problem. Dann nehmen wir doch einfach Insekten als Eiweißquelle, wie es an vielen Orten der Welt üblich ist. Immer nur Weizen ist langweilig und hat zu viele Kalorien? Da gibt es doch sicher was in Asien. Nudeln aus Konjak zum Beispiel, die deutlich weniger Kalorien als Weizen haben. Fest steht: Neue Lebensmittel und neue Produktionsweisen halten in der globalisierten Welt Einzug in unsere Küchen und Kühlschränke, vor denen wir uns vor wenigen Jahren vielleicht noch geekelt hätten oder ihre Vorteile zugunsten altbekannter Lebensmittel verworfen hätten.  Für diesen Wandel in den Essgewohnheiten müssen die Konsumenten ihre Scheu vor dem Fremden ablegen und ihre Gewohnheiten überdenken. Die Grafik unten zeigt, dass wir da auf dem richtigen Weg sind.

#Hyperlokal

Auf der anderen Seite stehen die Trends Bio, Fairtrade und Regional. Dazu kommt die Idee der hyperlokalen Nahrungsmittelproduktion: Lebensmittel sollen nicht nur aus der näheren Umgebung stammen, sondern wie bei Stadtfarm oder Good Bank im Restaurant selbst mit Vertical Farming angebaut werden. Auch Möglichkeiten in der eigenen Wohnung selbst Gemüse anzubauen, gibt es bereits. Im Optimalfall wird der bei der Pflanzenproduktion anfallende Abfall in einem geschlossenen System wieder als Dünger oder Fischfutter (Aquaponik) genutzt. Technik spielt bei diesen Systemen also eine große Rolle, um den innerstädtischen Anbau so effizient wie möglich zu gestalten.

#Lasertech meets Ackerbau

Dank Steuerung aus dem Weltall zentimetergenau selbstfahrende Trecker und Erntemaschinen würden für Menschen aus den Fünfzigerjahren wohl wie Hokuspokus klingen, dabei sind sie schon längst Realität. Und die Technisierung auf dem Acker beginnt erst. Von künstlich gezüchtetem Fleisch, für das kein Tier mehr sterben (oder leben) muss, über 3D-Drucker für Lebensmittel bis hin zu datengetriebenem Bäckereicontrolling, für fast alle Bereiche gibt es schon technisch-digitale Lösungen, auch wenn sie noch nicht überall Anwendung finden. Irgendwann könnte die gesamte Kette von Aussaat über Ernte bis Verkauf und Zubereitung von Lebensmitteln von Maschinen übernommen werden.

Zahlen und Fakten zum Vertical Farming, zu Aquaponic und der Akzeptanz künstlich hergestellten Fleisches haben wir natürlich auch für euch. Schmackhaft aufbereitet in dieser Grafik:

Foodbranche

{via}


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