Müll in den Meeren: Dieses Startup will Recycling optimieren

Die Meere sind voll mit Plastik und Recycling muss besser werden. Im Januar dieses Jahres trat ein neues Verpackungsgesetzt in Kraft, welcher fordert: die Recyclingquote für Kunststoffe muss sich erhöhen. Erst von 36 auf 58,5 Prozent und bis 2021 sogar auf 63 Prozent. Dieses Ziel schafft zeitgleich einen neuen Markt, den Christian Schiller für sich entdeckt hat.

2018 erfährt der Gründer von Cirplus am eigenen Leib, welche Auswirkungen das Plastik in den Meeren auf unseren Planeten hat. Während eines Segeltörns vor der Küste Kolumbiens gerät er in einen schwimmenden Teppich aus Müll und ihm wird klar dass sich etwas ändern. Das ist sein Anstoß, ein eigenes Startup auf die Beine zu stellen.

Eine digitale Handelsplattform

Seit Anfang April 2019 ist das junge Unternehmen auf dem Markt und will für einen reibungsloseren und einfacheren Austausch zwischen Kunststoffverarbeitern und Recycling-Firmen sorgen. Sowohl die Käufer- als auch Verkäuferseite kann anhand der Website konkrete Kunststoffarten auswählen und mit Cirplus einen geeigneten An- oder Abnehmer finden. Der Handel wird so möglichst effizient, da man Angebote vergleichen und europaweit Unternehmen erschließen kann.

Mitgründer und Software-Entwickler Volkan Bilici kümmert sich zusätzlich darum, die noch sehr analoge Branche stärker zu vernetzen. Ein Algorithmus automatisiert den Matchinprozess und hilft dabei, dein Kreislauf der Wiederverwertung zu schließen.


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