Studie zeigt: Klimaschützer*innen müssen mit gutem Beispiel vorangehen

Zurzeit segelt Greta Thunberg über den atlantischen Ozean nach Madrid. Mehr als zwei Wochen wird sie auf einem Katamaran unterwegs sein, um nicht fliegen und somit sehr viel CO2 verbrauchen zu müssen. Echtes Commitment eben.

Eine neue Studie der Indiana University Bloomington zeigt jetzt, wie wichtig es für Klimawandel bekämpfende Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen ist, dass sie auch im Privatleben voll hinter ihren Bemühungen stehen. „Die CO2-Fußabdrücke der Wissenschaftler*innen beeinflusst nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch, inwiefern ihre Forderungen nach politischen Veränderungen auf Zuspruch in der Öffentlichkeit stoßen“, so eine Mitarbeiterin der Studie.

Für die Studie mussten sich 3.600 Teilnehmer*innen mit sechs verschiedenen, politischen Vorschlägen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes auseinandersetzen. Dann wurde ihnen gesagt, wie hoch der jeweilige CO2-Fußabdruck der Person sei, die hinter einem der sechs Vorschläge stecke. Das Ergebnis: Je höher der Abdruck, umso niedriger die Unterstützung der Teilnehmer*innen.

Erst den eigenen Lebensstil ändern, wenn sich die Politik irgendwann zu Gesetzen durchringt, ist also nicht. Oder wie es in der Studie heißt: „Verfechter*innen von CO2-reduzierenden Reformen […] sollten ein Beispiel sein, dem andere folgen können, anstatt sich auf wissenschaftliche Fakten über die Risiken der Klimaerwärmung zu verlassen.“


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