Thailand verbietet großflächig Plastiktüten, also werden die Leute innovativ

Seit diesem Jahr dürfen viele große Einzelhandelsketten in Thailand keine Einwegplastiktüten mehr rausgeben. Da sie jedoch anscheinend keine Alternative anbieten, mussten sich viele Kund*innen etwas einfallen lassen. In den sozialen Medien gingen Bilder rum, wie Einkäufer*innen mit einem Tonkrug, einer Schubkarre und sogar einem Vogelkäfig an der Kasse aufkreuzten. Oder gleich ihr Shirt benutzten.

Thailand arbeitet schon länger daran, sein Plastikmüll-Problem in den Griff zu bekommen. Im Jahr werden dort 45 Milliarden Plastiktüten verbraucht. Seit 2019 wurde ein Plastiktüten-freier Tag pro Monat eingeführt, ab diesem Jahr eben ein generelles Verbot für große Retailer und ab 2021 sollen einmal benutzbare Plastiktüten für alle anderen verboten werden.

Warum nicht einfach Jute oder Papier anbieten?

The Verge weist darauf hin, dass ein Jutebeutel 7.100 Mal benutzt werden muss, um die ökologischen Kosten wieder aufzuwiegen. Die kanadische Website „All About Bags“ zeigt auf, dass selbst Papiertragetaschen – verglichen mit Plastiktüten – eine ziemlich schlechte Ökobilanz haben. Taschen aus Papier können jedoch meist besser recycelt werden. Die einfachste Lösung ist also, die Taschen und Tüten, die man sowieso schon Zuhause rumliegen hat, so lange es geht zu benutzen. Oder eben sein T-Shirt zu nehmen.

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Gepostet von ROV ไหมละ am Donnerstag, 2. Januar 2020


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