Kundenbeziehungen pflegen aus dem Homeoffice

In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, seine guten Kundenbeziehungen zu stärken – auch wenn dies momentan nur aus der Ferne möglich ist

Viele von uns arbeiten von zu Hause und sehen sich dabei ganz neuen Herausforderungen gegenüber. Zum Beispiel: Wie kann ich die Beziehung zu meinen Kunden stärken, ohne ihnen vor Ort gegenüberzusitzen? Wie dir das am besten gelingt, erfährst du hier.

1. Versuche, die Situation deines Kunden/deiner Mitarbeiter zu verstehen

Insbesondere in Krisenzeiten haben die meisten mehrere „Baustellen“ gleichzeitig, um die sie sich kümmern müssen. Darum solltest du Verständnis haben, wenn mal nicht alles auf Anhieb klappt und deine Mitarbeiter sich nicht mit so viel Engagement den Kundenbeziehungen widmen wie normalerweise. Zeige Empathie, hör genau zu, versuche, dich in deine Mitarbeiter hineinzuversetzen, das Problem zu verstehen und schließlich gemeinsam im Teamgespräch zu lösen. Das sorgt bei jedem Einzelnen für ein besseres Gefühl und wirkt sich so auch positiv auf die Kundengespräche aus.

2. Hör den Kunden zu

Zuhören ist jetzt wichtiger denn je. Darum halte auch dein Team dazu an, Kunden gut zuzuhören und ihnen zu zeigen, dass man für sie da ist. Um herauszufinden, wie man sie am besten unterstützen kann, empfiehlt sich eine Videokonferenz, denn so verliert man sich – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht aus den Augen und kann digital persönlichen Kontakt halten. Sammle Ideen für die Zusammenarbeit und schlag einen regelmäßigen Termin für ein kurzes Update vor, um Vertrauen und virtuelle Nähe aufzubauen. Denn wie sagte die Schriftstellerin Maya Angelou so schön: „Die Menschen vergessen, was du sagst und was du tust. Aber wie sie sich in deiner Gegenwart gefühlt haben, vergessen sie nie.“

Ein kurzes Meeting in großer Runde? Kein Problem! Foto: Adobe Stock

3. Konzentriere dich auf das Wesentliche

In Ausnahmesituationen ist Zeit besonders kostbar. Darum ist hier zumindest in Gesprächen mit deinen Kunden etwas Rücksicht angesagt. Auf ausgedehnten Smalltalk solltest du daher verzichten. Die meisten Kunden haben gerade ellenlange To-do-Listen und werden Gesprächspartner, die sich auf das Wesentliche konzentrieren, zu schätzen wissen. Vor allem, wenn der Kunde einen Gesprächstermin mit einer festen Zeit vereinbart hat, ist es ratsam, den Termin nicht unnötig zu überziehen. Mach dir einfach sorgfältig Notizen und konzentriere dich darauf, wie du deinem Kunden helfen kannst.

4. Lerne von und mit anderen

Ab sofort sollte in jeder Situation das Motto gelten: Niemand muss alleine Fehler machen. Also, tausch dich mit anderen aus, teile deine Erfahrungen und berate dich mit deinen Kunden und Kollegen. Oft hilft schon ein kleiner Gedankenaustausch, damit man auf neue Ideen kommt oder ein Problem ganz einfach lösen kann. Denn seien wir doch mal ehrlich: Wir sind stärker, wenn wir zusammenarbeiten und aufeinander achtgeben. Bei dem internationalen Unternehmen Salesforce wird der Teamgedanke großgeschrieben. Es arbeitet nach dem sogenannten „Ohana“-Prinzip (Ohana = hawaiisch für Familie) – ein Ansatz, der auch für dich und deine Mitarbeiter interessant sein könnte.

Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für dich, Neues auszuprobieren und neue Skills zu lernen. „Trailhead“ ist das Angebot von Salesforce dazu.


Business Punk Redaktion

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