Innovation & Future Metaverse: Das sind die Wurzeln der Idee für Facebooks Zukunft

Metaverse: Das sind die Wurzeln der Idee für Facebooks Zukunft

Kürzlich bestätigte Facebook die Umbenennung des Unternehmens in Meta. Die Idee dahinter: Eine immersive virtuelle Realität, das Metaverse, soll Social Media wie wir es kennen ersetzen. Schon vor der Ankündigung haben wir uns für die aktuelle Business Punk mit der Idee des Metaverse beschäftigt.

Manche Sachen ändern sich dann doch nicht so schnell. Seit Jahren wird der Abgesang aufs Silicon Valley angestimmt, doch wenn es um das nächste große Ding geht, schaut man doch ganz gerne an die Westküste, was die kreativen Vermarkter dort so treiben und einem erzählen.

Wie zuletzt beim Thema Metaverse. Es herrscht in den Vorausdenker:innen-Communities überraschende Einigkeit darüber, dass das menschliche Leben körperlos stattfinden wird. Die Gedankenexperimente gehen dahin, dass das Bewusstsein in nicht allzu ferner Zukunft in eine leistungsstarke Cloud hochgeladen wird und man dort bis zum Schmelzen der letzten Serverfarm weiterexistiert. Die Grenze, ist man sich einig, sei lediglich Rechenpower.

Das Ziel ist also klar, und mit dem Metaverse soll nun ein Zwischenschritt gegangen werden. Nach „Second Life“ und Avataren bei virtuellen Meetings stellt dies die nächste Etappe dar. Ein je nach Vision und Pitchdeck quietschbuntes bis reduziert-dezentes „Tron“-artiges Gebilde. In allen Fällen baut das Konstrukt auf Augmented Reality auf – und soll zeigen, wie wir in den kommenden Jahren leben und miteinander interagieren werden. Roh zusammengefasst ist es eine Art Internet zum Erleben, in dem man sich per Bewegung orientieren kann.

Daran an vorderster Front beteiligt ist übrigens Facebook, das händeringend nach der nächsten Wachstumsmöglichkeit sucht, nachdem das Kerngeschäft Ad-Targeting zuletzt unter Beschuss geraten ist – und der Konzern samt Chef Mark Zuckerberg in etwa mittlerweile so hohes Ansehen genießt wie Todesstern und Darth Vader. Zuckerberg sieht hier eine riesige Chance, um sich vom wohl bald gesättigten Social-Media-Markt zu lösen. Der Gründer und CEO erweist sich als echter Fan der Technologie.

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