Female Entrepreneurship Equal Pay: US-Fußballnationalspielerinnen jetzt genau so überbezahlt wie Männer

Equal Pay: US-Fußballnationalspielerinnen jetzt genau so überbezahlt wie Männer

Wovon viele, viele Frauen auf der ganzen Welt noch träumen, ist für die Nationalspielerinnen der USA endlich Wirklichkeit geworden. Zukünftig wird in der Bezahlung der Fußballer:innen, nicht mehr nach Geschlecht unterschieden. Ein Vorbild auch für den europäischen Frauenfußball?

Bereits seit 2019, kämpften die Nationalspielerin Megan Rapinoe und ihr Team für eine gerechte Bezahlung zwischen Frauen und Männern. Rapinoe setzte sich dabei an die Spitze der Bewegung, war unter anderem im Gespräch mit Joe Biden und steckte noch 2020 vor Gericht eine Niederlage ein.

Nun hat das Gericht nachgegeben und beide Nationalmannschaften ein gemeinsames Statement veröffentlicht: “We will have resolved our longstanding dispute over equal pay and proudly stand together in a shared commitment to advancing equality in soccer.“

Niemand guckt Frauenfußball

Dass Fußballer und andere Profisportler überbezahlt sind, ist für viele ein Fakt. Aber warum sollten Profisportlerinnen genau so viel verdienen wie Männer, wenn das Interesse an den Events geringer ist? Woher das Geld kommt, ist dabei vor allem für viele Männer die erste Frage. Ein gutes Beispiel dafür, wie man das Thema falsch verstehen kann.

Megan Rapinoe sagte während ihres Besuches im Weißen Haus: „Ich weiß, dass es Millionen von Menschen auf der Welt gibt, die aufgrund ihres Geschlechts an den Rand gedrängt werden und in ihren Jobs das Gleiche erleben“.

Das Beispiel der USA gibt auch vielen anderen Frauen die Hoffnung, der Gender-Pay-Gap ein Ende zu bereiten. Dabei geht es nicht nur um den Profisport, sondern um ein allgemeines Verständnis und eine gründliche Aufklärung.

Leider ist Equal-Pay häufig noch immer ein Tabu-Thema. Wie wichtig es ist, Aufklärung zu schaffen und wie lang der Weg noch ist, zeigen die Kommentare unter dem Tagesschau-Post dazu ganz gut.

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Warum es in Europa schwierig wird

Eine gerechte Bezahlung zwischen Fußballerinnen und Fußballern wird in Europa um einiges schwieriger sein. Es ist zwar dieselbe Sportart, doch die Märkte sind nicht vergleichbar.

Fußball in Europa ist eher wie Football in den USA. Ein riesiger Markt, der von Männern dominiert wird. Mit den bekanntesten Marken als Sponsoren, Scheichs und Oligarchen als Geldgeber.

Auch die Zuschauerquoten, nicht nur im Fußball, unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern massiv. Laut einer Studie aus der Wirtschaftswoche gaben 40 Prozent der weltweit Befragten an, Profisport der Männer zu verfolgen. Ungefähr die Hälfte, 19 Prozent, sagen das für den Profisport der Frauen.

Mit schlechterer Vermarktung, weniger Förderung und geringerer gesellschaftlicher Akzeptanz wird es vor allem Fußballerinnen nicht leicht gemacht. Doch vielleicht zieht der juristische Sieg der US-Nationalspielerinnen ein größeres Umdenken nach sich und ermutigt Frauen ihre Stimme zu erheben.

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