Innovation & Future Talk to Books von Google: Hier kannst du 100.000+ Büchern Fragen stellen

Talk to Books von Google: Hier kannst du 100.000+ Büchern Fragen stellen

Wer heute studiert, kennt es noch: Endloses Blättern in gedruckten Büchern auf der Suche nach dem richtigen Zitat. Umso faszinierender ein Tool von Google, das diese Suche mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erleichtern soll.

Unter dem Namen „Talk to Books“ haben User:innen die Möglichkeit, Fragen wie in einer normalen Konversation zu stellen. Die KI im Hintergrund ermittelt dann Antworten, wie sie auch ein Mensch geben könnte.

Dafür werden über 100.000 Bücher durchsucht. Es gibt auch die Möglichkeit, nur fiktionale Werke oder wissenschaftliche Bücher auszuwählen.

Skurrile Ergebnisse

Im Prinzip ähnelt der Nutzen des Tools also der Google-Büchersuche. Allerdings ist der Zugang über natürlich Sprache ganz anders als bei der klassischen Herangehensweise mit Schlagworten.

Es handelt sich allerdings um ein experimentelles Tool. Das Unternehmen weist darauf hin, dass es eher zum Rumspielen dienen soll und bittet User:innen um Feedback zu den Ergebnissen.

Man müsse sich jedenfalls auf Antworten einstellen, die komplett die Frage verfehlen oder aus dem Kontext gerissen sind. Einige der Antworten sind sehr interessant. Andere haben eher Skurrilitätswert.

Besser einschlafen? Immanuel Kant lesen!

Auf die Frage, wie man besser einschlafen könne, findet das Tool zum Beispiel den Ratschlag, ein berühmtes Werk der deutschen Philosophiegeschichte zu lesen. Damit werde man garantiert einschlafen, schreibt ein gewisser Timothy Paul Jones in „Christian History Made Easy“.

Auf die Frage, was „Game of Thrones“-Charakter Cersei Lannister gegessen habe, sucht das Tool auch an der falschen Stelle. Die vorgeschlagene Passage bezieht sich jedenfalls auf jemand anderen.

Zehn Fragen an Talk to Books

So schnell wird man also nicht vermeiden können, auch mal ein ganzes Buch zu lesen. Ein kleines Experiment mit zehn Fragen an die KI zeigt ihre nützlichen, aber auch die eher absurden Ergebnisse.

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