Life & Style Bezahlter Vaterschaftsurlaub: Diese Väter haben Anspruch

Bezahlter Vaterschaftsurlaub: Diese Väter haben Anspruch

Der bezahlte Vaterschaftsurlaub kommt 2024. Wer kann ihn nehmen, wie lange dauert er und wer zahlt? Die Familienministerin hat große Pläne.

Der bezahlte Vaterschaftsurlaub steht in den Startlöchern. Familienministerin Lisa Paus (Grüne) hat angekündigt, dass dieser noch 2024 Realität werden soll. Doch was bedeutet das genau? Wer kann diesen Urlaub in Anspruch nehmen, wie lange darf man der Arbeit fernbleiben und wer zahlt das Gehalt in dieser Zeit? Diese Fragen sind nicht nur für die Väter, sondern auch für Arbeitgeber und die Politik von großer Bedeutung.

Wer kann den bezahlten Vaterschaftsurlaub nehmen?

Grundsätzlich soll jeder frischgebackene Vater den bezahlten Vaterschaftsurlaub in Anspruch nehmen können. Das klingt erstmal nach einer tollen Nachricht für alle Väter, die sich nach der Geburt ihres Kindes voll und ganz auf die Familie konzentrieren möchten. Doch es gibt noch mehr gute Nachrichten: Auch Teilzeitbeschäftigte und Leiharbeitnehmer, die erst kurz bei einem Unternehmen arbeiten, sollen den Urlaub beanspruchen können. Das berichtet die Deutsche Handwerks Zeitung (DHZ).

Familienministerin Lisa Paus appelliert sogar aktiv an „mutige Väter“, diesen Urlaub wahrzunehmen. Sie sieht darin eine Chance, die „Wünsche nach einer partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ umzusetzen. Und das ist noch nicht alles: Auch „zweite Elternteile“ sollen den Urlaub der Augsburger Allgemeinen zufolge in Anspruch nehmen können. Das bedeutet, dass nicht-leibliche Väter – oder Mütter –, die als Partner benannt werden, ebenfalls die Möglichkeit haben, in den bezahlten „Vaterschaftsurlaub“ zu gehen.

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