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76 % der Frauen wollen 2024 den Job wechseln – So klappt’s!

76 % der Frauen wollen 2024 den Job wechseln – So klappt’s!
Two women sitting at home office table and working || Modellfreigabe vorhanden
Erschienen
Lesezeit3 Min · 592 Wörter

Neue LinkedIn-Studie zeigt: 76 % der Frauen planen einen Jobwechsel in 2024. Höhere Gehälter sind der Hauptgrund. Tipps und Tricks für den erfolgreichen Karrieresprung.

Eine Untersuchung von LinkedIn enthüllt, dass 76 % der Frauen in den nächsten 12 Monaten einen Jobwechsel anstreben, wie „cosmopolitan.com/uk“ berichtet. Der Hauptgrund? Höhere Gehälter. Doch der Weg zum neuen Job kann steinig sein. Besonders Frauen zweifeln oft an ihren Fähigkeiten: 40 % finden Vorstellungsgespräche besonders schwierig, und 45 % kämpfen mit Ängsten während der Jobsuche. Zudem berichten 60 % der Frauen, dass eine Jobabsage ihr Selbstvertrauen erheblich beeinträchtigt.

Karrierewechsel planen

Der erste Schritt zu einer neuen Karriere kann überwältigend sein. Doch keine Sorge, auch ohne Gehaltseinbußen ist ein Wechsel möglich. Grace Donnelly, Karrierespezialistin bei Reed, betont gegenüber „Cosmopolitan“: „Der Schlüssel zum Erfolg beim Wechseln der Karriere liegt darin, wie gut man seine Fähigkeiten kommunizieren kann, unabhängig vom Hintergrund.“ Viele Soft Skills wie Führung, Problemlösung und zwischenmenschliche Fähigkeiten sind in verschiedenen Rollen übertragbar.

Charlotte Davies von LinkedIn ergänzt: „Denke über deine Kernkompetenzen nach und wie diese zur gewünschten Karriere passen. Wenn es Bereiche gibt, in denen du dich weiterbilden musst, tu es. Bewerbungen sollten die eigenen Fähigkeiten im Kontext von Erfahrungen, Ausbildung oder Projekten hervorheben.“

Prioritäten setzen

Wenn die Motivation am Boden liegt, könnte ein stressfreier Job mit gutem Gehalt die Lösung sein. Alternativ kann eine Liste von Wunschunternehmen helfen. Ein Mangel an Erfahrung lässt sich durch Jobs mit geringer Konkurrenz kompensieren.

Perfekte Bewerbungsunterlagen

Ein überzeugender Lebenslauf ist das A und O. Charlotte Davies erklärt: „Die Konkurrenz um Jobs hat sich verdoppelt, mit vier Bewerbern pro Stelle. Es ist wichtig, dass der Lebenslauf auffällt.“ Kostenlose und interessante Vorlagen sind online verfügbar, oder man nutzt die CV-Vorlage in Microsoft Word. Ein digitaler Lebenslauf, etwa auf LinkedIn, kann ebenfalls hilfreich sein.

Danielle Chadha, Marketing-Direktorin bei Squarespace, betont: „Eine persönliche Website kann helfen, sich von der Masse abzuheben und die eigene Arbeit anschaulich zu präsentieren.“

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Interviews können einschüchternd sein. Alex Cheatle, CEO der Ten Lifestyle Group plc, empfiehlt gegenüber der Website: „Ehrlichkeit ist immer der Schlüssel.“ Charlotte Davies rät wiederum: „Übe Fragen laut. Du wirst wahrscheinlich nach deinen Stärken, Erfolgen und schwierigen Situationen gefragt. Bereite Antworten vor und verkaufe dich selbst.“

Danielle Chadha fügt hinzu: „Jedes Interview, auch wenn der Job nicht perfekt erscheint, ist eine Übung und hilft, die eigene Geschichte überzeugend zu präsentieren.“

Mehr aus dem aktuellen Job herausholen

Manchmal ist es nicht der Job, sondern der Umgang damit. Frustrierte Mitarbeiter sollten ihre Stresspunkte identifizieren. Pip Jamieson der Networking-Plattform The Dots rät: „Bereite ein kleines Skript vor, das den Wert deiner Arbeit hervorhebt, wenn du um eine Gehaltserhöhung bittest.“ Flexible Arbeitszeiten oder ein Sabbatical können ebenfalls helfen.

Selbstmotivation

Manchmal liegt das Problem nicht beim Job, sondern bei einem selbst. Danielle Chadha empfiehlt: „Schaffe Raum für neue Perspektiven, indem du dir Auszeiten nimmst. Suche nach Projekten, die außerhalb deines aktuellen Aufgabenbereichs liegen, um neue Erfahrungen zu sammeln.“

Kleine Freuden feiern

Amy Cooper Hakim, PhD, betont: „Wenn man nach etwas sucht, wofür man dankbar sein kann, wird der Arbeitstag viel besser.“ Ein regelmäßiges Feedbackgespräch kann ebenfalls helfen, sich wertgeschätzt zu fühlen.

Für Berufseinsteiger

Der Einstieg ins Berufsleben nach dem Studium kann einschüchternd sein. Doch der erste Job muss nicht den gesamten Karriereweg bestimmen. Branchen wie Bauwesen und Bildung bieten gute Einstiegsmöglichkeiten.

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