AnlagePunk · Eigenanteil Pflege

Pflegekostenexplosion: 3.108 Euro pro Monat – und es wird schlimmer

Der Pflegenotstand erreicht die Geldbörsen
Shutterstock Der Pflegenotstand erreicht die Geldbörsen
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Der Pflegenotstand erreicht die Geldbörsen: Heimplätze kosten durchschnittlich 3.108 Euro monatlich – ein Plus von 124 Euro seit Januar. Die Preisschere zwischen den Bundesländern öffnet sich weiter.

Die Kostenspirale bei Pflegeheimplätzen dreht sich immer schneller. Während die Politik über Reformen diskutiert, müssen Pflegebedürftige und ihre Familien tiefer in die Tasche greifen als je zuvor.

Zum Stichtag 1. Juli zahlten Heimbewohner bundesweit durchschnittlich 3.108 Euro monatlich aus eigener Tasche – ein Anstieg um 124 Euro seit Januar und 237 Euro mehr als im Vorjahresvergleich, wie aus aktuellen Daten hervorgeht, laut Verband der Ersatzkassen.

Regionale Preisunterschiede von über 800 Euro

Die Pflegekosten variieren je nach Bundesland erheblich. Am teuersten leben Pflegebedürftige in Bremen mit durchschnittlich 3.449 Euro monatlich, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 3.427 Euro.

Deutlich günstiger gestaltet sich die Situation in Sachsen-Anhalt mit 2.595 Euro und Mecklenburg-Vorpommern mit 2.752 Euro, wie „wmn.de“ berichtet. Diese Preisdifferenz von über 800 Euro zwischen dem teuersten und günstigsten Bundesland verschärft die ohnehin angespannte Situation für viele Familien zusätzlich.

Kostentreiber: Personal und Lebenshaltung

Der Preisanstieg hat klare Ursachen: Laut „wmn.de“ verteuerte sich allein der Eigenanteil für die reine Pflege um 184 Euro auf aktuell 1.862 Euro monatlich.

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