let's techle it · Abwrackprämie

Autoprämie 2.0: Bringt die neue Umweltprämie den erhofften Boom?

Robert Habeck lädt zum Autogipfel mit Verbänden und der Opposition
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Die neue Umweltprämie soll den Autokauf in Deutschland ankurbeln. Doch Kritiker sehen Parallelen zur Abwrackprämie 2009 und warnen vor Chaos und Missbrauch. Was steckt wirklich dahinter und kann der Krisengipfel mit Wirtschaftsminister Robert Habeck, der Opposition und den Verbänden eine Lösung finden?

Neue Prämien für den Autokauf? Klingt bekannt? Richtig, denn Deutschland hat bereits 2009 mit einer ähnlichen Maßnahme versucht, die Wirtschaft anzukurbeln. Damals setzte die Regierung auf eine Umweltprämie von 2500 Euro, um alte Autos von der Straße zu holen und den Kauf neuer Fahrzeuge zu fördern. Doch was hat das gebracht? Und was bedeutet das für die aktuellen Pläne? Am heutigen Montag lädt Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zum Autogipfel. Wie das „Manager Magazin“ berichtet, klaffen in den Forderungen zwischen Ampel, Opposition und den Verbänden noch große Lücken.

Was plant die Regierung?

Wie das Magazin „Stern“ berichtet, plant die Ampel unter anderem folgende Sofortmaßnahmen. Für den Kauf eines neuen E-Autos soll es eine Subvention in Höhe von 3000 Euro geben. Es gibt aber noch eine weitere Stufe: wer sein altes Auto abgibt und ein E-Auto erwirbt, soll eine Förderung in Höhe von 6000 Euro erhalten – quasi eine Abwrackprämie 2.0. Doch das stößt, mit einem Blick in die nähere Vergangenheit vor allem bei Opposition und den Verbänden auf wenig Gegenliebe.

Rückblick: die Abwrackprämie 2009

Im Jahr 2009, mitten in der Wirtschaftskrise, entschied sich Deutschland für eine drastische Maßnahme: die Abwrackprämie. Wer sein altes Auto verschrotten ließ und ein neues kaufte, erhielt 2500 Euro. Die Idee dahinter war simpel: Die Autoindustrie stützen und gleichzeitig die Umwelt entlasten. Doch die Realität sah anders aus. Viele Experten sind sich einig, dass die Maßnahme nur ein kurzes Strohfeuer entfachte. Auch 2024 steckt Deutschlands Vorzeigeindustriebereich in einer veritablen Krise. Bei VW und Co. schrillen die Alarmglocken, der Standort Deutschland sei massiv in Gefahr.

Portrait Uli Weißgerber

Uli Weißgerber

Seit über 25 Jahren bewegt er sich an der Schnittstelle von Medien, Marketing und Technologie. Stationen? Sport1, ProSiebenSat.1, Bertelsmann – er war beim Start von Sport1.de dabei hat unter anderem die erste Affiliate-Kampagne in Polen ausgerollt hat. Später hat er mit getperformance das erste TV-Performance-Tracking entwickelt und Marken wie Trivago ins Fernsehen katapultiert. Als Gesellschafter von Promipool wurde er Publisher und baute ein starkes, unabhängiges Content-Portfolio auf. Heute bringt er mit seinem Team und Partnern eigene, komplexe KI-Workflow-Lösungen in Verlage und Agenturen, die mehr können als Buzzwords – unter anderem steuern sie die komplette digitale Plattform von Business-Punk.com.