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Besser in der Schule: Diese 6 Dinge sind in der Kinder-Erziehung am wichtigsten

Vater und Tochter
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Kinder verlieren oft das Interesse an der Schule. Entdecke Strategien, um Neugier und Lernfreude bei Schülern zu fördern. Tipps von Experten für engagierte Schüler.

Schule kann manchmal wie ein langer, grauer Tunnel erscheinen – für Eltern und Kinder gleichermaßen. Doch während Eltern oft glauben, ihre Kinder hätten Spaß am Lernen, sieht die Realität häufig anders aus. Die Frage ist: Wie kann man Kinder dazu inspirieren, neugierig zu bleiben und die Freude am Lernen zu behalten?

Warum verlieren Kinder die Lust am Lernen?

Eine umfassende Umfrage, die von der Brookings Institution unter Leitung von Bildungsexpertin Rebecca Winthrop in den USA durchgeführt wurde, zeigt ein ernüchterndes Bild: Während 75% der Drittklässler die Schule lieben, sinkt dieser Wert bei Zehntklässlern auf nur noch 25%.

Ein deutlicher Widerspruch zu den 65% der Eltern, die glauben, ihre Kinder hätten weiterhin Freude an der Schule. „Da passt etwas wirklich nicht zusammen“, erklärt Jenny Anderson, Autorin und Erziehungsexpertin, im Podcast „Raising Good Humans“. Diese Diskrepanz ist besorgniserregend, denn engagierte Schüler entwickeln nicht nur bessere akademische Leistungen, sondern auch Fähigkeiten, die ihnen im späteren Leben nützlich sind.

Doch es gibt Hoffnung: Eltern können aktiv dazu beitragen, das Interesse ihrer Kinder am Lernen zu fördern. Hier sind einige wertvolle Tipps:

1. Entscheidungen treffen lassen

Anderson betont die Wichtigkeit, Kindern die Möglichkeit zu geben, eigene Entscheidungen zu treffen – und die Konsequenzen daraus zu erfahren. Anstatt einen festen Zeitplan für die Hausaufgaben vorzugeben, sollten Eltern den Kindern die Freiheit geben, ihren eigenen Rhythmus zu finden. Dies fördert das Selbstbewusstsein und die Motivation.

2. Vermeide negative Selbstbilder

Sätze wie „Ich bin kein Mathe-Mensch“ sollten aus dem Wortschatz gestrichen werden. Ein „growth mindset“ – die Überzeugung, dass Fähigkeiten durch Anstrengung entwickelt werden können – ist entscheidend.

3. Interessierte Gespräche führen

Nach der Schule gezielte Fragen zu stellen, kann Wunder wirken. „Was für Sachen machst du in diesem Fach?“ oder „War das Sezieren des Froschs ekelig?“ können helfen, das Interesse der Kinder zu wecken und Vertrauen aufzubauen.

4. Positive Gespräche beginnen

Anstatt mit den schwierigen Themen zu starten, empfiehlt Anderson, Gespräche mit positiven Erlebnissen zu beginnen. So wird die Tür für tiefere und bedeutungsvollere Gespräche geöffnet.

5. Eigene Fehler teilen

Anderson spricht offen mit ihren Kindern über ihre eigenen Fehler und die daraus gelernten Lektionen. Dies kann den Druck von Perfektionismus nehmen und Kindern helfen, Risiken einzugehen und aus ihren Erfahrungen zu lernen.

6. Verbindungen schaffen

Oft fehlt den Kindern der Bezug zwischen Schulstoff und ihren Interessen. Eltern können hier Brücken schlagen, indem sie zeigen, wie Schulwissen im realen Leben Anwendung findet. Ein Kind, das Videospiele liebt, könnte durch Fächer wie Kunst, Mathe oder Informatik inspiriert werden.

Motivation in der Schule: Eltern sind gefragt

Es liegt in der Hand der Eltern, ihre Kinder auf dem Weg zu neugierigen und lernbegeisterten Erwachsenen zu begleiten. Mit den richtigen Ansätzen und einer Portion Geduld kann das Interesse am Lernen wieder entfacht werden. Denn letztendlich ist Bildung der Schlüssel zu einer erfolgreichen und erfüllten Zukunft.

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