Advertorial · Advertorial

Biodiversität investierbar machen und die Natur schützen: Der Habitat Fund der AMES Foundation

Biodiversität investierbar machen und die Natur schützen: Der Habitat Fund der AMES Foundation
Erschienen
Lesezeit4 Min · 844 Wörter

Mit einem innovativen Ansatz zur Finanzierung von Naturschutzgebieten setzt sich die AMES Foundation dafür ein, Afrikas einzigartige Tierwelt zu bewahren. Gründer Marlon Braumann und Fondsmanager Marios Michaelides sprechen darüber, wie sie Biodiversität profitabel und skalierbar machen und warum es höchste Zeit ist, Naturschutz als investierbare Ressource zu betrachten.

Hallo Marlon, hallo Marios! Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt. Der AMES Habitat Fund hat in der Naturschutzszene für Aufsehen gesorgt. Starten wir also direkt: Was ist der AMES Habitat Fund und warum braucht die Welt eure Lösung?

Marlon Braumann: Vielen Dank für die Einladung! Die AMES Foundation wurde gegründet, um Afrikas Biodiversität aktiv zu schützen. Mit dem AMES Habitat Fund schaffen wir ein nachhaltiges Finanzierungsmodell, das Naturschutz profitabel und damit skalierbar macht. Unser Ziel ist es, nicht nur Tiere zu schützen, sondern ganze Ökosysteme zu bewahren. Naturschutz ist eine globale Verantwortung, die wir gemeinsam mit Unternehmen und Investoren vorantreiben.

Marios Michaelides: Genau. Der Habitat-Fund schafft es, den finanziellen und ökologischen Wert von Land zu kombinieren. Wir erwerben Land, bewildern es und entwickeln gleichzeitig Einnahmequellen – sei es durch Ökotourismus, CO2 Zertifikate oder zukünftig sogar Biodiversity Credits. Das Besondere daran ist, dass die Anleger nicht nur Renditen erhalten, sondern auch einen messbaren Beitrag zur Erreichung der UN Ziele leisten, etwa 30% der weltweiten Land- und Meeresfläche bis 2030 zu schützen.

Warum sind Biodiversity Credits so entscheidend für eure Arbeit?

Marios Michaelides: Biodiversity Credits sind ein revolutionäres Konzept, das auf den Mechanismen von CO2 Zertifikaten aufbaut. Sie bewerten nicht nur einzelne CO2 Einsparungen, sondern den gesamten Wert eines Ökosystems – von Pflanzen bis zu Tieren. Diese Zertifikate bieten Unternehmen und Regierungen eine strukturierte Möglichkeit, ihre Biodiversitätsziele zu erreichen, indem sie in den Schutz von Lebensräumen investieren.

Marlon Braumann: Das Potenzial ist enorm. Viele Regierungen und Unternehmen haben ambitionierte Biodiversitätsziele, finden aber kaum Wege, diese umzusetzen. Biodiversity Credits schließen diese Lücke und belohnen gleichzeitig diejenigen, die aktiv die Natur schützen wollen.

Warum ist es gerade in Afrika so wichtig, innovative Finanzlösungen für den Naturschutz zu entwickeln?

Marios Michaelides: Afrika beheimatet ein Fünftel der globalen Biodiversität und steht gleichzeitig vor erheblichen Herausforderungen. Jährlich gehen hier über vier Millionen Hektar alter Wälder verloren. Ohne ausreichende Finanzierung bleiben Schutzprojekte

begrenzt. Der Habitat Fund will einen Beitrag leisten, diese weltweite Finanzierungslücke von rund 711 Milliarden Dollar pro Jahr zu schließen.

Marlon Braumann: Für uns ist klar: Naturschutz kann nicht länger von Philanthropie abhängen. Unser Ansatz schafft eine Win-Win-Situation: Investoren profitieren, während gleichzeitig Lebensräume geschützt und wirtschaftlich nutzbar gemacht werden. Es ist also gewissermaßen ein Paradigmenwechsel in der Beziehung zwischen Wirtschaft und Natur.

Ihr sprecht von „Rewilding“ und nachhaltigen Einnahmequellen. Könnt ihr uns ein Beispiel aus der Praxis nennen?

Marlon Braumann: Ein gutes Beispiel ist unser erstes Projekt in Südafrika. Dort haben wir ein Reservat erworben, um eine gefährdete Nashornpopulation zu schützen. Indem wir Zäune zu benachbarten Farmen abgebaut haben, konnten wir das Ökosystem vergrößern und renaturieren. Gleichzeitig haben wir Ökotourismus-Projekte gestartet, die Einnahmen generieren und lokale Communities aktiv einbinden.

Marios Michaelides: Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, Biodiversität als langfristige Investition zu verstehen. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für lokale Ökonomien.

Wie wirken sich eure Projekte auf die lokale Bevölkerung aus?

Marios Michaelides: Lokale Communities stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Unsere Projekte schaffen Arbeitsplätze, fördern Bildung und bieten nachhaltige Einkommensmöglichkeiten. Zum Beispiel beziehen wir lokale Communities in unsere Ökotourismus-Programme ein und geben ihnen Anteile an den Einnahmen.

Marlon Braumann: Naturschutz funktioniert nur, wenn auch die Menschen vor Ort davon profitieren. Der Schutz von Lebensräumen ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Verantwortung.

Partner wie die Landbanking Group unterstützen euch. Welche Rolle spielen solche Kooperationen?

Marios Michaelides: Die Zusammenarbeit mit der Landbanking Group ist essenziell. Gemeinsam entwickeln wir sogenannte Nature Units, eine Art Biodiversity Credits, die auf der ökologischen Integrität von Landflächen basieren. Diese Einheiten bieten Investoren eine strukturierte Möglichkeit, in den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen zu investieren. Die Landbanking Group bringt technologische und finanzielle Expertise ein, die es uns ermöglicht, den Habitat Fund effektiv umzusetzen und gleichzeitig messbare Ergebnisse zu erzielen.

Was sind eure nächsten Schritte? Welche langfristige Vision verfolgt ihr?

Marios Michaelides: Unser Ziel ist es, eine Million Hektar Land in Subsahara-Afrika zu schützen und zu renaturieren. Dazu bauen wir den Habitat Fund weiter aus, um mehr Investoren zu gewinnen und Biodiversität langfristig zu sichern. Wir möchten Naturschutz als investierbare Ressource etablieren und einen globalen Beitrag gegen die Biodiversitätskrise leisten.

Marlon Braumann: Gleichzeitig arbeiten wir daran, das Bewusstsein für innovative Finanzlösungen im Naturschutz zu stärken. Unsere Vision ist es, Naturschutzprojekte weltweit nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig zu machen.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke! Wir sind gespannt, wie eure Arbeit die Naturschutzwelt transformiert.

Portrait Business Punk Redaktion

Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.