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“Der Gerät”: Vertreibt Lukas Podolski bald den ersten Robo-Döner? 

Döner Mangal
Lukas Podolski bei der Eröffnung vom Mangal Döner X Lukas Podolski Store am Köln Bonn Airport. Köln, 18.03.2024
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Lesezeit2 Min · 420 Wörter

Kölnerinnen und Kölner kennen sie schon ewig, jetzt soll ganz Deutschland auf den Geschmack kommen: Mit robotischer Unterstützung möchte Lukas Podolski seine Dönerkette Mangal ausbauen. Mit an seiner Seite steht das Hamburger Robotik-Startup Circus.  

Fußball-Legende Lukas Podolski ist in Deutschland wohl jedem ein Begriff, seine Dönerkette Mangal dagegen weniger. Doch das soll sich jetzt ändern – und zwar mit Hilfe von 2.400 Automaten, die ganz ohne Personal Bowls mit Dönerfleisch, Köfte oder Bulgur herstellen und verkaufen können.  

Bereits 2025 sollen die ersten Roboter in einigen Filialen im Raum Köln/Düsseldorf an den Start gehen. Sollte “der Gerät” dort gut bei den Kundinnen und Kunden der Kölner Kult-Dönerkette ankommen, möchte Weltmeister Podolski rasant expandieren: Bis zu 1.600 weitere Roboter sollen in Deutschland und 600 in seiner Heimat Polen zum Einsatz kommen.  

Mangal Döner – aus Köln in die weite Welt 

Noch ist Podolskis Dönerkette außerhalb ihrer Gründungsstadt Köln wenig bekannt. 2010 gegründet, starteten Podolski und sein Geschäftspartner Metin Dag vor vier Jahren die Expansion als Franchise. Deutschlandweit 30 Filialen listet die Webseite aktuell auf – mit zwei Ausnahmen jedoch weiterhin nur im Großraum Köln sowie im angrenzenden Ruhrgebiet. 

Mit der Eröffnung einer Filiale am Kottbusser Tor in Berlins Szene-Viertel Kreuzberg stehen die Zeichen bei Mangal Döner nun auf Angriff. Ziel ist es, die Dönerkette als Markenprodukt zu etablieren – mit Lukas Podolski als Markenbotschafter. Und die 2.400 Döner-Automaten? Die sollen das Wachstum in erster Linie beschleunigen, da kein Personal eingestellt werden muss und kleinere Standorte eröffnet werden können. Lediglich die Investition in die Roboter ist nicht ganz unerheblich: Laut Hersteller Circus kostet jedes Gerät zwischen 150.000 und 200.000 Euro. 

Hamburger Startup Circus im Dönerfieber

 Noch sind die 2.400 Automaten jedoch nicht bezahlt – und das wird vorerst auch so bleiben, denn zwischen Podolski und seinen Partnern von dem Hamburger Robotik-Startup Circus besteht Stand jetzt erst eine Absichtserklärung. Das heißt konkret: Nur wenn sich der Robo-Döner in den Testfilialen tatsächlich bewährt, sollen weitere automatisierte Mangal-Filialen in Planung gehen. Und dann kommt es immer noch darauf an, ob die Dönerkette ihre ambitionierten Pläne wirklich durchziehen kann. 

Circus-Gründer Nikolas Bullwinkel zeigt sich gegenüber WELT angesichts dieser unsicheren Zukunft jedoch optimistisch: “Wir wissen, die Technologie funktioniert stabil”. Da spielt es auch keine Rolle, dass das börsennotierte Startup bisher noch keinen echte Kundschaft hatte.  

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