Der Trump-Faktor: 308 Milliarden Dollar! Noch nie war ein Mensch so reich wie Elon Musk
Was nützen 283 Millionen Follower, wenn sie dir im entscheidenden Moment nicht folgen? Taylor Swift und ihre fancy Star-Friends haben immer noch einen Hangover nach der US-Wahlnacht. Als hätte sie jemand mit einem Cybertruck überfahren. Der ganze Einfluss der Superinfluencer – politisch entscheidend wie ein Gin Tonic, der in den Atlantik plumpst. Wird der Ozean auch nicht besoffen von. 244 Millionen wahlberechtigte Amerikaner wählten eben was sie wollten: Donald Trump. Während Eva Longoria darauf enttäuscht die USA verlässt, macht er raketenartig Kasse: Elon Musk. Durch das Trump-Backing ist er 70 Milliarden Dollar reicher geworden. Laut Forbes ist sein Vermögen seit dem 5. November auf unfassbare 308 Milliarden skaliert. Noch nie hat ein Mensch auf diesem Planeten mehr Geld besessen.
Was wir politisch von Elon Musk halten? Egal an dieser Stelle. Aber businessmäßig geht in seinem Play-Book der Punk ab. Wir alle haben uns gefragt, warum ein Unternehmer wie er plötzlich auf Wahlkampfbühnen hüpft wie ein Emoji auf Ecstasy. Neben ihm wirkte ein Donald Trump zeitweise ja sogar beinahe normal. Was für sich genommen schon eine Leistung ist. Jetzt, wo sich der Raketenstaub nach dem Regierungswechsel legt, wird der Irrsinn noch klarer: Das war alles nur gespielt. Alles eine geniale Strategie. Und am Ende haben die Amis gar nicht Trump gewählt, sondern Elon Musk. Er wird jetzt so etwas wie der Weltpräsident.
Play hard like Elon Musk. Sein Masterplan für die Weltherrschaft:
Er kauft für 44 Milliarden Dollar Twitter und baut es um zum Volksempfänger für Donald Trump. Deshalb vielleicht auch die Umfirmierung. Er nennt seinen Nachrichtendienst X. Nach dem Motto: Der Tag X wird kommen …
Seinen 200 Millionen persönlichen Followern schickt er kryptische Botschaften, dass die bösen Demokraten heimlich illegale Immigranten einfliegen lassen würden, um die Wahlen zu manipulieren.
Wer von den 500 Millionen monatlichen Usern auf X nichts von Trumps steilen Theorien hält, dass illegale Einwanderer in Springfield/Ohio die Katzen und Hunde der Nachbarn aufessen würden, bekommt die Trump-News trotzdem in den Feed gespielt.
Er spendet 130 Millionen Dollar für Trumps Wahlkampf. Mehr als alle anderen. Täglich verschenkt er eine Million Dollar an Menschen, die bereit sind ihn zu wählen.
Der Stimmenkauf zahlt sich aus. Schon in der Wahlnacht. Als Trump gewinnt und zum ersten Mal als neuer US-Präsident zur Welt spricht, spricht er mehr über „The Genius“ Elon und seine SpaceX-Raketen als über den Rest der Welt. So viel Aufmerksamkeit hatte noch nie ein Unternehmer.
Play hard like Elon Musk. Sein Masterplan für die Weltherrschaft:
Seine Tesla-Aktie explodiert um 39 Prozent. Der Autobauer ist jetzt über eine Billion Dollar wert, mehr als alle deutschen Autokonzerne zusammen.
Er verdient innerhalb weniger Stunden 70 Milliarden Euro. Seine Wahlkampfspenden in Höhe von 130 Millionen werden zur Rekord-Rendite. Musk ist plötzlich 308 Milliarden Dollar reich. Das Trump-Backing ist für ihn mehr wert als die Mars-Landung. Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung fürs Bankkonto. Als erste Person auf diesem Planeten durchbricht Elon Musk die Schallmauer von 300 Milliarden Dollar.
Dagegen wirkt Amazon-Besitzer Jeff Bezos schon fast ärmlich mit seinen 230 Milliarden. Dabei hatte er sich auch bemüht, Trump ein paar Stimmenpakete zuzuschicken. Seiner „Washington Post“ untersagte er eine Wahlempfehlung für Kamala Harris auszusprechen. Jahrzehntelang war es gute Tradition der Zeitung, sich vor der Wahl auf einen Kandidaten festzulegen. Über 200.000 Abonnenten kündigten daraufhin. Für Jeff Bezos nicht relevant wie ein Falschparkticket für seine Paketboten. Will er doch mit seinem Raumfahrt-Unternehmen Blue Origin staatliche Aufträge pitchen und ein eigenes Satelliten-System namens Kuiper starten. Für alles braucht er: na klar, Trump. So dass es wohl kein Zufall war, dass am Tag nach der Wahl Origin-Chef Dave Limp vom neuen Präsidenten empfangen wurde.
Aber Amerikas First Son: das ist ab jetzt Elon Musk. Trump hat ihm das Department of Government Efficiency geschenkt. Er soll die Bürokratiekosten in Amerika um 2 Billionen Dollar senken. „Wir werden Schockwellen durchs System senden“, twittert Elon Musk. Seine neue Super-Power: Er hat damit die Gaming-Console über alle Kontrollbehörden der Vereinigten Staaten in der Hand. Als wenn ein Bankräuber die Aufsicht über die Bundesbank bekommt.
Aktuell ermitteln US-Behörden in 19 Fällen gegen Tesla und sein Raumfahrtunternehmen SpaceX. Es geht um Verstöße gegen Umweltauflagen, Arbeitsschutz, Bürgerrechtsverletzungen und erhebliche Sicherheitsmängel. Die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hält das Fahrassistenzsystem „Autopilot“ von Tesla für nicht zulassungsfähig. Ebenso wie die Pläne, ein Tesla-Robotaxi ohne Lenkrad und Pedale auf die Straße zu bringen, das nur über eine Kamera gesteuert wird. Google baut an einem ähnlichen System mit einem Laserradar, was teurer ist als Musks Konzept. Aber Elon möchte schon 2026 losfahren.
Jetzt ermittelt Musk gegen seine eigenen Ankläger. Und verspricht: „Wir werden nicht zimperlich vorgehen.“
Die neue Musk-Show: Er hängt bei Trump im Privatclub Mar-a-Lago in Florida ab und ist mit am Telefon, wenn Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj anruft und über Kriegshilfe verhandelt.
Der 300-fache Milliardär spielt auch den Außenminister: Er trifft sich in New York mit den iranischen Botschaftern und bespricht, wie die Spannungen zwischen Amerika und den Mullahs entschärft werden könnten.
Er legt sich mit der italienischen Regierung in der Flüchtlingspolitik an und fordert über seinen Nachrichtendienst X: „Diese Richter müssen weg.“ Worauf Italiens Präsident Sergio Mattarella entgegnet: „Italien hat eine großartige Demokratie und kann schon allein auf sich aufpassen.“
Angeblich soll Musk sogar mit Putin gesprochen und einen geplanten Gegenangriff der Ukraine an der Krim gegen die russischen Besatzer verhindert haben, indem er sein Starlink für die Region nicht freigeschaltet hat. So einfach kann es sein: Kein Krieg eben ohne Elon-Internet, auch das ist eine neue Realität.
Elon Musk allmächtig: Alle warten drauf, dass Trump ihm auch noch die NASA schenkt. Weltraumprojekte von Konkurrent Boeing wurden jedenfalls vorerst gestoppt. Sie erscheinen plötzlich zu „unsicher“. Unklar, ob technisch unsicher oder eben politisch.
Musk, der größte Star auf dem Stars and Stripes Banner. Und die anderen Stars wie Beyoncé, Eminem oder Lady Gaga, die sich alle Instagram-tauglich von Kamala Harris auf der Bühne haben umarmen lassen. Die kriegen jetzt die bösen Hashtags. Taylor Swift soll plötzlich schuld an der Niederlage der Demokraten sein. Sie habe die ganze Partei elitär und abgehoben wirken lassen, heißt es.
Und Jennifer Lopez? Sie bekam es gleich mal mit Super-Elon zu tun. Im Podcast von Joe Rogan erzählte Musk vor 15 Millionen Hörern genüsslich, dass die Sängerin früher mal mit dem verhafteten Rapper Puff Daddy verheiratet gewesen sei und von seinen Sexskandal und dem systematischen Missbrauch von Minderjährigen gewusst haben muss und vielleicht sogar mitgemacht habe. Das Imperium schießt zurück!
Eva Longoria wird zu riskant. Die „Desperate Housewives“-Schauspielerin ist so desperate, dass sie aus Amerika auswandert. Ihr Trump-Learning: „Was mich schockiert ist, dass ein verurteilter Straftäter, der so viel Hass versprüht, das höchste Amt im Land haben kann. Ich habe immer gedacht, wir geben dafür nur unseren Besten unsere Stimme. Ich lag eindeutig falsch.“
Sie besitzt mit ihrem Ehemann Anwesen in Mexiko und Spanien und wird künftig dort leben, das Haus in Kalifornien verkauft sie: „Ich bedauere nur all meine Landsleute, die nicht so ein Glück haben wie ich. Sie werden in diesem dystopischen Land festsitzen. Ich fühle Traurigkeit und Nervosität mit ihnen.“
Mal sehen, wann ihr Elon Musk das Internet abdreht.
Abonniere unseren E-Mail-Newsletter für noch mehr spannende Inhalte und exklusive Insider-Updates!