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„Hochachtungsvoll“ und Co. ruinieren deine Arbeitsmails – was du stattdessen schreiben solltest!

„Hochachtungsvoll“ und Co. ruinieren deine Arbeitsmails – was du stattdessen schreiben solltest!
Despaired young woman sitting at desk in office with laptop
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Aktualisiert
Lesezeit3 Min · 606 Wörter

Arbeitsmails sind oft ein Minenfeld. Falsche Grußformeln können peinlich sein und den falschen Eindruck hinterlassen. Hier erfährst du, welche Grußformeln du vermeiden solltest und welche stattdessen angebracht sind.

Im digitalen Zeitalter ist die E-Mail das Rückgrat der Kommunikation in vielen Unternehmen. Egal ob Dokumente geteilt, Meetings geplant oder einfach nur Informationen ausgetauscht werden – die E-Mail ist und bleibt das bevorzugte Kommunikationsmittel. Doch gerade beim Schreiben einer Arbeitsmail lauern viele Fettnäpfchen, besonders bei den Grußformeln am Ende. Welche Grußformeln du unbedingt vermeiden solltest und welche Alternativen es gibt, erfährst du hier.

Die häufigsten Fehler bei Grußformeln in Arbeitsmails

Eine Arbeitsmail zu verfassen, ist oft schwieriger als gedacht. Besonders wenn man noch nicht viel Erfahrung hat, können einem schnell peinliche Fehler unterlaufen. Ein besonders heikler Punkt ist die Grußformel am Ende der E-Mail. Hier sind drei häufige Fehler, die man vermeiden sollte:

1. Abkürzungen wie MfG, VG und LG

Abkürzungen wie „MfG“, „VG“ und „LG“ sind in Arbeitsmails ein absolutes No-Go. Diese Abkürzungen wirken oft zu informell und können schnell einen unprofessionellen Eindruck hinterlassen. „VG“ und „LG“ eignen sich vielleicht für gute Kollegen oder in einem sehr entspannten Arbeitsumfeld, aber in den meisten Fällen sind sie fehl am Platz. „MfG“ klingt zwar formeller, doch bei der Verwendung einer E-Mail-Signatur spart die Abkürzung nur wenig Zeit. Stattdessen wirkt es immer professioneller, die Grußformeln auszuschreiben und sie dem Verhältnis zum Adressaten anzupassen.

2. Mit dankenden Grüßen

Die Grußformel „Mit dankenden Grüßen“ mag für den ein oder anderen freundlich und vor allem höflich erscheinen, doch in der Praxis kommt sie oft nicht gut an. Viele empfinden diese Formulierung als aufgesetzt oder sogar spöttisch. „Mit freundlichen Grüßen“ ist hier eine sicherere Wahl, die professionell und höflich wirkt.

3. Hochachtungsvoll

Die Grußformel „Hochachtungsvoll“ stammt aus einer Zeit, in der Briefe das Hauptkommunikationsmittel waren. Heutzutage wirkt diese Formulierung jedoch altmodisch und unpassend. Viele Adressaten empfinden sie als unfreundlich oder sogar beleidigend. Bei der Polizei wird diese Grußformel noch genutzt, allerdings um Strafbescheide zu unterschreiben, und das ist ebenfalls kein positiver Kontext. Nachdem nun klar ist, welche Grußformeln man meiden sollte, stellt sich die Frage: Welche Grußformeln sind stattdessen angebracht? Hier kommt es stark auf das Verhältnis zum Adressaten an.

Für gute Kollegen und entspannte Arbeitsumfelder

In einem entspannten Arbeitsumfeld oder wenn man die Kollegen gut kennt, sind Grußformeln wie „Liebe Grüße“, „Herzliche Grüße“, „Viele Grüße“ oder „Beste Grüße“ völlig in Ordnung. Diese Formulierungen sind freundlich und zeigen eine gewisse Nähe, ohne unprofessionell zu wirken.

Für formellere Anlässe und unbekannte Adressat

Wenn man eine E-Mail an jemanden schreibt, den man noch nicht gut kennt oder wenn die Situation formeller ist, sollte auch die Grußformel entsprechend angepasst werden. Formulierungen wie „Mit freundlichen Grüßen“ oder „freundliche Grüße“ sind hier die beste Wahl. Diese Grußformeln drücken Respekt und Höflichkeit aus und minimieren das Risiko, in ein Fettnäpfchen zu treten.

Die Wahl der richtigen Grußformel in einer Arbeitsmail kann den Unterschied zwischen einem professionellen und einem peinlichen Eindruck ausmachen. Abkürzungen wie „MfG“, „VG“ und „LG“ sollten vermieden werden, ebenso wie „Mit dankenden Grüßen“ und „Hochachtungsvoll“. Stattdessen sind „Liebe Grüße“, „Herzliche Grüße“, „Viele Grüße“ und „Beste Grüße“ für entspannte Arbeitsumfelder geeignet, während „Mit freundlichen Grüßen“ und „freundliche Grüße“ in formelleren Situationen die bessere Wahl sind. Mit diesen Tipps kann man sicherstellen, dass die E-Mail stets professionell und angemessen endet.

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