Finanzberatung auf Servietten: Carl Richards skizziert die fünf häufigsten Finanzfehler, die wir machen
Erst Mitte des Monats und schon wieder broke af? Viele kennen dieses Problem, denn der richtige Umgang mit Geld ist immer so eine Sache und muss gelernt sein. Carl Richards, bekannt als der „Sketch Guy“ aus der beliebten „New York Times“-Kolumne, beschäftigt sich seit Jahren mit diversen Finanzthemen und den häufigsten Geld-Irrtümern. Seiner Meinung nach gibt es bei vielen Menschen eine sogenannte „behavior gap“ – eine Diskrepanz zwischen dem, was sie mit ihrem Geld tun sollten und dem, was sie tatsächlich tun. Richards erläutert seine Beratungsskizzen durch leicht verständliche Artikel, die seine Vermögens- und Lebensphilosophie widerspiegeln. Seine Kernthese lautet dabei: Erfolgreiches Anlegen hat viel mit Verhalten und weniger mit Fähigkeiten zu tun. Die häufigsten Fehler, die Menschen machen, hat er in einfachen Skizzen auf Servietten zusammengefasst.
1. Geld ausgeben um Geld zu sparen
Richards erklärt: „Ich habe es schon oft bei Menschen in den hohen Steuerklassen gesehen. Sie wollen eine Möglichkeit, ihre Steuern zu reduzieren. Sie wissen, dass sie Schuldzinsen von ihrer Erstresidenz abziehen können. Also denken sie: ‚Wir brauchen ein größeres Haus, damit wir einen größeren Abzug bekommen.’“ Das sei ein Trugschluss.
Spending More Just to 'Save' Money Is a Self-Defeating Strategy https://t.co/h45vHdBheL pic.twitter.com/XRkoJGQYBn
— Carl Richards (@behaviorgap) October 10, 2016
2. Nicht über Geld reden
Richards ist der Auffassung, dass je mehr man ehrlich über seine Ziele und seine finanziellen Probleme spricht, desto mehr gute Entscheidungen wird man treffen.
For years, we've been told to avoid talking about $$. We actually need more thoughtful conversations about $$. https://t.co/zq65DGYRLs pic.twitter.com/NGYGHUUq69
— Carl Richards (@behaviorgap) October 10, 2016
3. Der Wettbewerb mit den Anderen
In seiner Kolumne der „New York Times“ schreibt Richards: „Das Gefühl ‚Hätte ich nur ein größeres Boot wäre ich glücklicher‘ ist ein Problem.“ Dieses ständige Gefühl, im Wettbewerb mit anderen zu stehen, führe zu einem „Instagram-Leben“ – keinem „realen Leben“. Wichtiger sei es, Geld zu sparen und an seinem Finanzplan festzuhalten als seinen Wohlstand nach Außen hin zu präsentieren.
If Only: Competition, Envy & an Instagram Life https://t.co/zclyUrhgpE pic.twitter.com/shUVDOFYDA
— Carl Richards (@behaviorgap) October 10, 2016
4. Geld an der falschen Stelle ausgeben
Der Autor rät, sich bei Ausgaben folgende Frage zu stellen: „Ist die Ausgabe wirklich mit meinen Werten in Einklang zu bringen?“
Values-Based Budgeting: Freeing Up Money and Time https://t.co/tzMW666nhX pic.twitter.com/uyiNr9ZPZI
— Carl Richards (@behaviorgap) October 5, 2016
5. Die Scheu vor Fragen
Schon Einstein betonte damals, dass es „Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen.“ Doch viele Menschen hören auf Fragen zu stellen, weil sie denken sie wüssten bereits alles. Richards Meinung dazu: „Wenn es um unser Geld geht, gibt es keine falschen Fragen.“
When it comes to our money, there are no dumb questions. https://t.co/7nee9DezK2 pic.twitter.com/SYjVHzVy6x
— Carl Richards (@behaviorgap) October 6, 2016