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Ganz ohne Chemie: Frosta bringt vegane Fischalternative ins Tiefkühlregal

Frosta
Sina Schuldt/dpa 16.02.2023, Bremen, Bremerhaven: Frostas neue vegane Fischstäbchen auf Gemüse-Basis werden im Werk produziert. Der Bremerhavener Tiefkühlkosthersteller Frosta stellt die Geschäftszahlen für das vergangenen Jahr vor. Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Lesezeit1 Min · 179 Wörter

Kennt ihr diese Vegetarier:innen und Veganer:innen, die ständig ihre Mitmenschen über ihr Essverhalten belehren müssen? Anstrengend oder? Noch anstrengender sind wahrscheinlich nur Carnivore, die bei jedem Fleischersatzprodukt ungefragt von den vielen Zusatzstoffen und verarbeiteten Inhaltsstoffen schwadronieren.

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Frosta soll laut verschiedenen Medienberichten derzeit an Fischalternativen für die Tiefkühltruhe arbeiten, die ganz ohne Zusatzstoffe und Aromen auskommen. Diese bestehen lediglich aus Schwarzwurzeln und Jackfruit. Die vier neuen Produkte sollen bereits Mitte März in die Supermarkt-Regale kommen.

„Das Schwierige ist, die richtige Konsistenz hinzubekommen“, sagt Frosta-Chef Felix Ahlers gegenüber der FAZ. Frosta erlegte sich laut Webseite bereits 2003 ein freiwilliges Reinheitsgebot auf. Seitdem dürfen die Produkte keinerlei Zusätze wie Farbstoffe oder Aromen beinhalten. Das macht die Entwicklung veganer Produkte schwerer. Denn für die richtige Konsistenz werden häufig Stabilisatoren hinzugefügt.

Die Strategie scheint sich auszuzahlen: Während sowohl der Markt für Tiefkühl-Fisch und der für Fertiggerichte schrumpfte, konnte das Unternehmen zu dem Frosta gehört im vergangenen Jahr den Umsatz um 9,8 Prozent steigern.

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