Guerilla-Kampagne: Aktivisten nutzen Pokémon Go-Hype für Brexit-Debatte
Der Ausgang des Brexit-Votums hat so einige überrascht und auch sprachlos gemacht. Für viele EU-Ausländer, die in Großbritannien arbeiten und leben, stellt sich nun die Frage: Wie geht es weiter? Inwiefern hat das Votum Auswirkungen auf mein Visa? Um diesen Fragen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, haben sich britische Aktivisten an einem Phänomen bedient, das gerade einen unvergleichbaren Aufmerksamkeits-Hype erlebt. Na, kommt ihr drauf? Klar, die Rede ist natürlich von „Pokémon Go“.
So bekommt man Aufmerksamkeit im Jahre 2016
Die Macher hinter der Guerilla-Kampagne „#PokémonGoHome“ übertrugen also die ganze Brexit-Problematik auf das derzeit beliebteste Mobile-Game der Welt und schmückten die Straßen von London mit diversen Plakaten, worauf die möglichen Folgen des Brexit-Votums konkret am Beispiel „Pokémon Go“ nachzulesen sind. Wir lernen: Wer Aufmerksamkeit sucht, ist gut beraten, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Und welcher Zug ist im Augenblick schneller unterwegs als „Pokémon Go“?
AMAZING! If we don’t laugh, we’ll cry… #Brexit #PokemonGo #PokemonGoHome #PokemonsWelcome #RefugeesWelcome #London pic.twitter.com/OStWYKftFD
— Harriet Affleck (@HarrietAffleck) 17. August 2016
Harambe didn’t die for this…#PokemonGoHome pic.twitter.com/PQHQlxwotC — mr1upz (@Almighty1upz) 15. August 2016
Spotted in Westminster this morning. Someone’s post-Brexit campaign. #pokemongo #pokemongohome #london pic.twitter.com/U3HqOF771v
— Andrew Blakeley (@ABlakeley) 15. August 2016