Hamburg mal ganz verrückt: Der Player-Spielplatz für Erwachsene
Stell dir vor, es gäbe einen Ort, an dem du deinen Tag einfach mal durchmischen kannst wie einen guten Cocktail: ein bisschen arbeiten, ein bisschen futtern, zwischendurch eine Runde Kickern, und am Ende tanzt du dir die Woche aus den Knochen. Klingt nach Fantasy? Falsch gedacht – willkommen im Player, Ottensens wildestem Mix aus Co-Working, Kulinarik und „Lass uns einfach Spaß haben!“.
Seit 2022 ist der Player die Adresse für alle, die keine Lust auf 08/15 haben. Hier wird nicht brav gearbeitet und brav gegessen, hier verschmelzen Büro, Bar und Bällebad (okay, eher Kicker-Tisch) zu einem Erlebnis, das irgendwo zwischen New Work und Feierabendkultur pendelt. Du willst morgens gleich durchstarten? Dann schnapp dir einen Espresso und etwas Frisches auf den Teller, während du die ersten Mails checkst – Jonas Straube und sein Küchenteam sorgen dafür, dass du nicht nur satt wirst, sondern gleich den ersten „Wow, das war mal anders!“ Moment des Tages erlebst. Und das Arbeiten? Forget the Bürokratie. Im Player bedeutet Co-Working nicht nur Laptop und Latte Macchiato, sondern Netzwerken zwischen Vintage-Möbeln und Designklassikern. Du bist im Flow? Super, aber wenn’s dann doch mal kribbelt: Ab an die Bar oder ein kleiner Kick gegen den Tischtennis-Champion von gestern Abend. Apropos abends – das ist die Zeit, in der der Player richtig aufdreht. Wenn draußen langsam die Rollos runtergehen, steigt hier die Party. Drinks, Beats und der Dancefloor füllen sich schneller als deine To-Do-Liste am Montagmorgen. Freitagabende sind hier keine Floskeln, sondern das Finale der Woche – manchmal laut, manchmal voller Überraschungen und immer ein bisschen crazy.
Events? Klar, gibt’s hier auch. Egal ob Geburtstage, Hochzeiten oder „wir feiern einfach so, weil wir können“. Das Player-Team packt alles in eine Location, die eher wie der coole Hinterhof-Club aussieht, von dem du immer geträumt hast. Und wenn du denkst, du hast alles gesehen, dann schau dir das Rooftop an – Drinks, Fingerfood und ein Blick über Hamburg, der dir zeigt, warum dieser Stadtteil das Wort „frei“ in „Freigeist“ hat.
Der Player ist nichts für Angepasste und erst recht nichts für Langweiler. Hier zählt, dass du Bock hast – auf was, ist dir überlassen. Mach, was du willst – und wenn du’s dabei noch genießt, dann hat der Player seinen Job gemacht. Also, worauf wartest du? Rein in den Mix und spiel das Spiel, so wie es dir passt.
Wir haben bei den Erfindern Julia und Christian Tötzke mal nachgefragt:
Wie kam es zur Gründung?
Die Idee zum Konzept des Players hat sich im Laufe einiger Jahre eher nebenbei entwickelt. Inspiriert wurden wir durch unterschiedlichste Gastronomien, Bars und Hotels, die wir auf unseren Reisen kennengelernt haben und die uns auf die ein oder andere Art und Weise begeistert haben. Anders sollte es sein. Besonders. Die Frage: Was vermissen wir selbst in unserer Heimatstadt? Wohin führen wir unsere Freunde aus, wenn sie uns in Hamburg besuchen? Gibt es besondere Orte, die einen begeistern? Kann man selbst etwas Neues kreieren?
Unser Freund Jan Olbrisch plante ein neues Gebäude zusammen mit dem Architektenbüro Steven Williams. Ein Bürogebäude mit Restaurant. Wir haben alles zusammengeschmissen, gemeinsam Ideen gewälzt und Pläne geschmiedet.

Was ist die Philosophie hinter dem Player?
Ein Social Hub, an dem man einen ganzen Tag verbringen kann…
YOU DON’T HAVE TO PLAY ALONE. Das ist das Motto des Players in Hamburg mitten in Ottensen. Ein Space, an dem man einen gesamten Tag verbringen möchte und auch kann, denn es handelt sich um drei Konzepte unter einem Dach, die zum Verweilen und manchmal auch zum Versacken verführen. Ein Restaurant. Ein Playground. Ein Coworking Space. Klingt erst einmal nicht nach wow? Ist es aber! Hier tummeln sich Materialität mit Kreativität und Kunst auf vier Ebenen. Ein vielseitiger Ort, der durch seine flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und seine einladende, besondere Atmosphäre beeindruckt. Jeder kommt, wie er mag – no dresscode wanted!
Woher kommt der Name Player?
Der Name Player stammt nicht nur durch den Playground, den es im Player mit diversen Spielen gibt, sondern auch, weil (kreative) Gäste in cooler Atmosphäre gut netzwerken, sich inspirieren und kreative Ideen austauschen können. Ein Playground für Erwachsene.
Was steckt hinter dem Designkonzept und der Atmosphäre im Player?
Das Design ist ein durchdachtes kuratiertes Zusammenspiel aus Kunst, alten Designklassikern und Vintage-Einzelstücken aus Italien, Deutschland und Frankreich im Stil der 60er und 70er Jahre. Besonders inspiriert wurden wir bei der Konzeption von Antibeige, Affenfaustgalerie und der Galerie Evelyn Drewes. Auch Arbeiten von Freunden hängen an den Wänden, was es noch familiärer und nahbarer macht.
Welche Länder, Städte oder Kulturen haben Sie besonders inspiriert für die Gründung und das Konzept des Players und warum?
Eigentlich kann man das nicht genau verorten… es sind Plätze auf der ganzen Welt. Kleine Plätze von Dänemark über Lissabon bis Costa Rica oder große Städte wie NYC, LA, Miami, London, Paris, Mailand, Hongkong. Eine Melange sozusagen. Uns hat die Lässigkeit in diesen Städten beeindruckt – sowohl im Umgang mit den Gästen als auch im Stil der Einrichtung. Gewollt, aber auch ungewollt lässig. Ob es die italienischen Bartender sind, die einen im Laufe eines Abends mit Vornamen ansprechen und einen hinter die Bar bitten, um selbst zu mixen, oder ein Restaurant in NY, wo alle Gäste wissen, sie müssen zum zweiten Seating reservieren, denn um Punkt 22:00 wird die Musik aufgedreht und alle Kellner fangen an zu tanzen. Genau das wollen wir, dass man es auch im Player erleben kann. Die Gäste dürfen auf den Tischen, Sofas oder der Bar tanzen. Manchmal ist es aber auch nur eine winzige Kleinigkeit, die uns inspiriert hat und hängen geblieben ist, wie eine Pflanze, ein Stoff oder eine Pfeffermühle.
Welche Reisedestinationen stehen noch auf Ihrer Liste und warum?
Hongkong, Japan, Singapur… Asien steht aktuell auf der Liste, weil wir alle von Christian’s Hyrox Office in Hongkong aus arbeiten können. Wir bleiben für einen Monat.
Was motiviert Sie täglich, das Erlebnis im Player weiter voranzutreiben?
Wir glauben an das Konzept Player und halten es für eines der innovativsten Konzepte in Deutschland.

Erzählen Sie gerne etwas zum kulinarischen Erlebnis im Player:
Die Gerichte aus der Küche von Jonas Straube und seinem Team bestehen aus ebenso vielen Komponenten wie die Einrichtung und das sportliche Konzept. Es bietet eine exquisite Fusionküche, die viele regionale Zutaten mit exotischen Gewürzen kombiniert. Und natürlich: Vor dem Essen einen Aperitif an der Bar. Oder zwei.
Können Sie ein paar Insights geben, was der Playground im Player genau ist?
Im ersten Stock wartet nach dem Essen ein Spielplatz für Erwachsene. Da lockt eine edle Turnhalle mit Tischtennis, Flipper, Billard, Shuffleboard, Kicker und einer weiteren Bar mit DJ. Wer während des Spiels oder Tanzens heiß läuft, kann sich hier eine herrliche Abkühlung verschaffen. Spiel, Satz, cheers.
Wie integrieren Sie moderne Workspace-Möglichkeiten in das gastronomische Konzept des Players?
Der Coworking Space, der New Work Club, besteht aus Büros und Meetingräumen – eine Mischung aus modernem Design und Vintage-Designklassikern. Hell und bunt. Hier treffen sich Gleichgesinnte zwischen Arbeit und Café, zwischen Abhängen und Fleißigsein. Connecten nennt man das wohl. Und wenn der Abschied schwerfällt, nimmt man einfach noch einen Drink in der Bar auf dem Rooftop oder in der Club Lounge.


Was sagt der Koch Jonas Straube?
Jonas, 34 Jahre alt und ein echtes Talent aus dem Sauerland, hat seinen Weg nach Hamburg über die sonnige Insel Mallorca gefunden. Dort perfektionierte er seine Künste als Küchenchef in den angesagten Locations coast by east und arbeitete anschließend wieder als Küchenchef im east Hotel in Hamburg. Mit seiner kreativen Kochkunst gewann er außerdem den begehrten Next-Chef-Award bei der Internorga, was seinen Status als aufstrebender Star der Gastronomie untermauerte. Seit der Eröffnung des Players leitet er dort die Küche und sorgt stets für viel Abwechslung und exzellente Kulinarik.

Was macht den Player deiner Meinung nach so besonders und einzigartig im Vergleich zu anderen Restaurants?
Der Player ist wirklich eine einzigartige Location in Hamburg, die es so noch nicht gibt. Die Kombination, die wir hier bieten, hat mich von Anfang an gepackt und inspiriert. Die Leute kommen wegen unserer exquisiten Fusionküche, die regionale Zutaten mit exotischen Gewürzen kombiniert und eine Genuss-Experience bietet, die weit über das Essen hinausgeht. Hinzu kommt natürlich die DJ-Musik, die alles abrundet, und der lässige Vibe, der sich durch unsere Location zieht. Tagsüber im Workspace arbeiten und danach noch beim Playground – einem Spielplatz für Erwachsene sozusagen – den Abend spielerisch und mit ein bis ein paar mehr Drinks abrunden. Ganz ehrlich – wo gibt es all das zusammen sonst?
Wie würdest du das kulinarische Konzept des Player beschreiben? Gibt es bestimmte kulinarische Philosophien, die du verfolgst?
Unser Konzept basiert auf französischen Grundlagen, kombiniert mit einer Vorliebe für die japanische Küche. Wir bieten eine freche und intensive Küche, die optisch ansprechend ist und die Leute so begeistert, dass sie sich noch eine Woche später daran erinnern, was sie auf dem Teller hatten.
Was bedeutet Gastfreundschaft für dich, und wie möchtest du das Gästeerlebnis im Player gestalten?
Gastfreundschaft bedeutet für mich, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder wohl und willkommen fühlt. Unsere Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen, mit uns lachen und ein echtes Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit erleben.
Welche Maßnahmen ergreifst du, um sicherzustellen, dass sich die Gäste im Player immer willkommen und gut betreut fühlen?
Ich baue persönliche Beziehungen zu unseren Gästen auf, damit sie sich so wohlfühlen, dass sie sagen: „Lass uns doch mal Jonas fragen, ob morgen noch ein Tisch frei ist.“ Wir bieten eine freundliche und aufmerksame Betreuung, damit sich jeder Gast geschätzt fühlt.
Welche Maßnahmen ergreifst du, um sicherzustellen, dass sich die Gäste im Player immer willkommen und gut betreut fühlen?
In meiner Freizeit liebe ich es, etwas zu kochen, das Zeit und Liebe braucht. Ein schönes Schmorgericht, das langsam gart und am Ende mit einem Löffel gegessen werden kann, zusammen mit einem Glas Wein – das ist für mich das perfekte Gericht für einen entspannten Tag.
