Kein Sex mit AfDlern: Deutsche ziehen klare Grenzen beim Dating
Eine Umfrage enthüllt: Sahra Wagenknecht ist die attraktivste Spitzenkandidatin für Deutsche, Olaf Scholz der unbeliebteste. AfD-Anhänger sind im Schlafzimmer unerwünscht.
Politik ist ein heißes Pflaster – und das nicht nur im Bundestag. Eine neue Umfrage bringt Licht ins Dunkel der Schlafzimmer der Nation. Welche Spitzenkandidaten erobern die Herzen – oder besser gesagt, die Betten – der Deutschen? Und was hat das mit politischen Präferenzen zu tun?
Die Erotik der Politik: Wer ist am begehrtesten?
Die MOPO-Datingseite hat eine Umfrage gestartet, die nicht nur für Schmunzeln, sondern auch für ernsthafte Diskussionen sorgt. Die Daten basieren auf einer Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts Appinio.
Mit der Frage, mit welchen Spitzenkandidaten die Deutschen am ehesten das Bett teilen würden, wurde das Thema Attraktivität in der Politik auf eine ganz neue Ebene gehoben. Sahra Wagenknecht führt mit 21 Prozent das Ranking der Begehrlichkeiten an. Dicht dahinter folgt Alice Weidel mit 20,5 Prozent. Christian Lindner ist mit 13,9 Prozent der beliebteste männliche Kandidat. Olaf Scholz und Friedrich Merz hingegen scheinen weniger anziehend zu sein.
Geschlechterrollen und Fantasien
Interessant wird es, wenn die Umfrageergebnisse nach Geschlechtern aufgeschlüsselt werden. Christian Lindner und Robert Habeck sind bei den weiblichen Befragten besonders beliebt, während Alice Weidel auch in gleichgeschlechtlichen Fantasien eine Rolle spielt. Männer hingegen schwärmen vor allem für Sahra Wagenknecht und Alice Weidel. Es zeigt sich: Fantasie kennt keine Grenzen.
Politische Barrieren im Schlafzimmer
Doch nicht nur die Attraktivität der Politiker steht im Fokus. Auch die politische Gesinnung spielt eine Rolle, wenn es um die Wahl der Bettgenossen geht. Über 35 Prozent der Befragten ziehen eine klare Grenze und schließen AfD-Anhänger kategorisch aus. Bei den Frauen liegt dieser Anteil sogar bei 40 Prozent. Grünen-Wähler sind ebenfalls nicht besonders beliebt. Doch für etwa 17 Prozent der Befragten sind politische Präferenzen bei der Partnerwahl nebensächlich.
Fremdgehen mit politischem Hintergrund
Einige Befragte zeigen sich offen für ein „politisches Fremdgehen“. Sahra Wagenknecht ist nicht nur bei ihren eigenen Anhängern beliebt, sondern zieht auch Wähler anderer Parteien an. Besonders FDPler und CDU-/CSU-Wähler scheinen bereit zu sein, ihre politischen Prinzipien zu vergessen. Heidi Reichinnek von den Linken punktet hingegen bei Grünen-Wählern.
Attraktivität vs. Kompetenz: Ein Expertenblick
Datingexperte Felix Herkenrath von der MOPO-Datingseite ordnet die Ergebnisse ein: „Politikerinnen und Politiker sollten primär aufgrund ihrer Fachkompetenz und politischen Visionen gewählt werden – nicht wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes.“ Doch die Umfrage zeigt, dass Attraktivität durchaus eine Rolle spielen kann. Interessanterweise liegt Friedrich Merz in politischen Umfragen vorne, doch im Schlafzimmer ist er weniger gefragt. Dies könnte darauf hindeuten, dass äußere Anziehung nicht immer entscheidend ist.
Abschließend betont Herkenrath, dass die Umfrageergebnisse mit einem Augenzwinkern betrachtet werden sollten. Die großen Herausforderungen unserer Zeit werden sicher nicht im Schlafzimmer gelöst. Dennoch könnte ein bisschen mehr Feuer und Leidenschaft der deutschen Politik nicht schaden. Schließlich ist ein wenig Humor in der Politik immer willkommen.