Kiffen, Kinderwagen und Co.: Das ist alles auf dem Oktoberfest verboten
Das Oktoberfest 2024 steht vor der Tür! Welche Gegenstände auf der Wiesn verboten sind, um eine friedliche und sichere Feier zu gewährleisten.
Das Oktoberfest in München ist eines der größten und bekanntesten Volksfeste der Welt. Jährlich zieht es Millionen Besucher an, die in Dirndl und Lederhosen auf der Theresienwiese feiern. Doch um die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf des Festes zu gewährleisten, gibt es strenge Regeln. Welche Gegenstände und Verhaltensweisen sind auf der Wiesn 2024 verboten?
Sicherheitsmaßnahmen: Metalldetektoren und Co.
In diesem Jahr werden erstmals Metalldetektoren an den Eingängen eingesetzt. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken nach dem Terroranschlag von Solingen und dem versuchten Anschlag auf das israelische Generalkonsulat in München. Die Hand-Scanner sollen vor allem Messer aufspüren, die auf dem Festgelände strikt verboten sind.
Verbotene Gegenstände: Messer, Glasflaschen und Sprühdosen
Messer sind auf der Wiesn tabu – und das betrifft nicht nur große Stichwaffen. Auch das beliebte Schweizer Taschenmesser muss zu Hause bleiben. Ebenso verboten sind Gegenstände, die als Waffen missbraucht werden könnten, sowie Gas-Sprühdosen mit schädlichem Inhalt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, lässt das Deodorant besser im heimischen Bad. Regenschirme, Gehhilfen oder ähnliche medizinische Geräte sind dagegen erlaubt.
Familienfreundlich, aber mit Einschränkungen: Kinderwagen und Fahrräder
Die Wiesn ist ein Fest für die ganze Familie. Kinderwagen sind an Werktagen bis 18 Uhr erlaubt. An Wochenenden und Feiertagen wie dem Tag der Deutschen Einheit gilt jedoch ein Kinderwagenverbot, da der Andrang zu groß ist. Buggys sind grundsätzlich erlaubt, aber die Betreiber empfehlen, kleine Kinder in Tragen mitzunehmen. Fahrräder, Skateboards und Roller sind aus Sicherheitsgründen verboten. Öffentliche Verkehrsmittel sind die beste Wahl für die Anreise.
Rauchen und Kiffen: Strenge Regeln
Seit 2010 ist das Rauchen in Festzelten verboten, dafür gibt es spezielle Raucherbereiche vor den Zelten. Dieses Verbot gilt auch für E-Zigaretten.
Mit der bundesweiten Legalisierung von Cannabis gibt es dennoch strenge Regeln: In Bayern ist das Kiffen auf Volksfesten und in Biergärten ausdrücklich verboten. Wer beim Kiffen erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 1.500 Euro rechnen. Bei wiederholtem Verstoß drohen sogar 5.000 Euro Strafe.
Rucksäcke und Taschen: Klein aber fein
Das Oktoberfest ist ein Event, bei dem man gerne das Nötigste bei sich hat. Doch große Rucksäcke und Taschen sind nicht erlaubt. Die Grenze liegt bei 20 cm x 15 cm x 10 cm und einem Volumen von maximal drei Litern. Wer mehr Platz braucht, kann sein Gepäck gegen eine Gebühr von fünf Euro an den Eingängen aufbewahren lassen. Die Sicherheitskräfte kontrollieren die Taschengröße und den Inhalt bei Bedarf.
Tierverbot: Ausnahmen für Assistenzhunde
Tiere sind auf dem Oktoberfest nicht erlaubt, hauptsächlich aus Sicherheitsgründen und wegen des Lärms. Eine Ausnahme bilden Assistenzhunde wie Blindenhunde, die ihre Besitzer begleiten dürfen.