style & design · Alkohol

Kreativer Geist und traditionsreiches Handwerk: Ein exklusiver Einblick in die Brennerei Ziegler mit CEO Andreas Rock 

Brennerei Ziegler
Brennerei Ziegler
Erschienen
Aktualisiert
Lesezeit15 Min · 2.931 Wörter

Wir haben Andreas Rock, den CEO der Brennerei Ziegler, auf einem charmanten Event in München getroffen. Bei „Kultur am Tisch“ wurden Journalisten und Multiplikatoren eingeladen, um die Marke Ziegler „custom made“ kennenzulernen. Ein Gespräch über Geschichte, Philosophie und die Zukunft des Destillierens. 

Geschichte und Philosophie 

Gründergeist und Innovation: 

Herr Rock, Gustav Joseph Ziegler war eine beeindruckende Persönlichkeit mit einem Drang zur Innovation. Wie spüren Sie diesen Pioniergeist heute noch in der Brennerei Ziegler? 

Wir spüren diesen Pioniergeist ehrlicherweise jeden Tag. Weil wir heute nur dort sind, wo wir sind – als Ziegler und als diese legendäre Brennerei – weil wir laufend hinterfragen, was wir tun und uns da auch immer wieder neu erfinden. Was meine ich damit? Die Brennerei gibt es jetzt im 159. Jahr – nur einer der Gründe, weshalb andere uns als legendärste Brennerei Deutschlands bezeichnen. Wir haben die Brennerei vor drei Jahren übernommen und komplett auf neue Beine gestellt, selbstständig gemacht. Einerseits war es uns wichtig, das Angebot auf den Kern von Ziegler zu fokussieren, sodass wir von über 50 Produkten runter auf 18 Produkte gegangen sind. Andererseits haben wir unsere Brennerei weiterentwickelt, neu erfunden und diesen Pioniergeist wieder einziehen lassen.  

Konkret? 

Ganz konkret etwa mit Modernisierungen, wie dem Ziegler Naturkreislauf in unserem Bestreben, eine klimaneutrale Brennerei zu werden. Und natürlich in der Produktion: Wir haben mit dem „Zeitgeist“ den ersten Wildwiesen-Aperitif der Welt entwickelt. Darauf aufbauend haben wir mit dem „Avionic“ unseren weiteren Einstieg im Aperitif-Segment manifestiert und damit zusammen mit der Lufthansa ein eigenes Produkt entwickelt, das seit Anfang des Jahres in der Luft serviert wird. Und mit dem „Freud“-Whisky haben wir auch das Thema Whisky neu erfunden – nicht als Kopie des schottischen Whiskys, sondern als etwas wirklich Eigenständiges, was für uns authentisch ist. Ich bin sehr stolz, dass wir so ein tolles Team haben, das diese ganzen Innovationen mitträgt und zeitgleich die Tradition bewahrt. 

Was motiviert Sie persönlich, die Tradition fortzuführen? 

Das ist eine ausgezeichnete Frage. Ich glaube, zum Brennmeister wird es nicht mehr reichen (lacht). Aber die große Motivation für mich ist ganz sicher, die große Geschichte und die Heritage unseres Hauses nicht nur sehr demütig anzunehmen, sondern auch versuchen, sie zu bewahren, weiterzuentwickeln und in ein neues Zeitalter zu bringen. Für mich persönlich ist das eine große Verantwortung für diese Marke und dieses besondere Kulturgut. 

Andreas Rock, CEO der Brennerei Ziegler.

Historische Meilensteine: 

Die Einführung des Edelbrandes „No.1 Wildkirsch“ in den 80er-Jahren war ein großer Erfolg. Welche Bedeutung hatte dieser Schritt für die Marke Ziegler?

Der Wildkirschbrand wurde Anfang der 80-er Jahre in den legendären Schweizer Stuben in Wertheim – damals eine der großen Sternelokale in Deutschland – gemeinsam mit Thomas Ziegler ins Leben gerufen. Das war ein riesiger Meilenstein nicht nur für die Brennerei, sondern vielmehr auch für die ganze Branche. Ganz spannend, wenn man sich heute alte Presseartikel aus dieser Zeit anschaut, da wird Ziegler in einem Atemzug genannt wie Krug unter den Champagnern, wie Rothschild unter den Rotweinen, wie Perrin unter den Messern. Ziegler war der Goldstandard in der Genussszene. Die Jahrzehnte danach ist es etwas ruhiger geworden um die Marke. Umso mehr sind wir jetzt stolz darauf, dass wir wieder durch sehr viele Initiativen einen guten Anschluss gefunden haben und in den besten Häusern Deutschlands getrunken werden. Ziegler ist mehr als nur zurück, würde ich sagen. 

Wie hat die Entscheidung, Whisky zu produzieren, das Unternehmen verändert und welche Herausforderungen gab es dabei? 

Dazu muss man auch wiederum einen Blick in die Geschichte werfen: Wir tun die Dinge nicht einfach, um sie zu tun, sondern sie kommen authentisch aus der Marke, aus der Geschichte heraus. Auch bei unserem Whisky ist das hundertprozentig der Fall. Wenn man bedenkt, dass die Brennerei Ziegler, bevor sie am 7. Dezember 1865 das Brennrecht bekommen hat, eigentlich als Brauerei gestartet ist, dann versteht man schon den Link: Denn die Grundzutat für Bier und unseren Whisky ist schließlich die gleiche: gemälztes Getreide. So schließt sich der Kreis. 

Gibt es nicht schon genug guten Whisky aus Schottland? 

Deswegen haben wir ja gesagt, wir wollen nicht die Schotten kopieren und einen Whisky machen, der sich irgendwie da anbiedert. Es sollte 100-Prozent Ziegler sein. Was meine ich damit? Eines unserer legendärsten Signature-Produkte ist die „Alte Zwetschge“. Folgerichtig wird unser Freud Whisky nach einigen Jahren im Kastanienfass ungelagert in alte Zwetschgenfässer und wird dort gefinished, erhält seinen finalen Schliff. Das gibt ihm eine unverwechselbare Körperlichkeit, seine besondere Zugänglichkeit und macht ihn einfach zu einem hundertprozentigen Ziegler-Produkt. Wir sind sehr stolz auf den Freud Whisky, gerade weil deutscher Whisky global gesehen nicht das naheliegendste Produkt auf der Welt ist. Auf der anderen Seite ist es eigentlich fast nur logisch, zu sagen, mit unserer Brenntradition und mit unserer Expertise, macht es Sinn, hier Whisky zu produzieren, und zwar einen sehr guten. Wir sind stolz darauf, dass nach und nach immer mehr Menschen außerhalb Deutschlands Gefallen an unserem Whisky finden: Ob in London, Dubai oder Shenzhen in China.  

Kultur 

Handwerk und Perfektion: 

Die Kunst des Destillierens erfordert Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Destillateur aus? 

Leidenschaft und Präzision. Unser Motto bei der Brennerei Ziegler ist nicht umsonst „Wir brennen“. Wir brennen für Genuss. Wir brennen für Momente. Wir brennen für Nachhaltigkeit. Wir brennen wirklich für viele Themen. Wir brennen aber auch schon sehr lange. Und wir brennen aus Leidenschaft. Und ich glaube, das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Und es braucht eben auch Genauigkeit. Brennen ist nach wie vor ein komplett mechanischer Prozess. Es gibt bei uns praktisch keinen automatisierten Prozess – es ist komplett manuell. Und damit liegt die ganze Entscheidungskompetenz wirklich in der Nase und dem Gaumen des Brennmeisters oder des Destillateurs bei uns im Team. Präzision, gepaart mit Erfahrung, ist der Garant dafür, die besten Produkte zu machen. 

Welche Rolle spielt das Obst? 

Eine gigantische. Man muss sich vor Augen halten, dass 80 Prozent der Qualität beim Brand wirklich einzig und allein die Qualität des Obstes ist. Deswegen sind wir absolut kompromisslos und sehr, sehr, sehr pingelig bei der Auswahl des Obstes.  

Können Sie uns mehr über den Prozess erzählen, wie aus vollreifem Obst ein Ziegler Edelbrand wird? 

Ich glaube, da können wir stundenlang drüber reden. Aber in kurzen Prozessschritten erklärt, geht es so: Wir bekommen das Obst in bester Qualität und richtigem Reifegrad zu uns auf den Hof. Dafür arbeiten wir seit Jahrzehnten mit den besten Obstbauern zusammen. Das Obst wird bei uns handverlesen und jede nicht perfekte Frucht aussortiert. Dann wird alles entkernt, da wir keine Kerne verarbeiten. Das bedeutet zwar auch noch mal einen zusätzlichen Arbeitsschritt tut aber unserer Meinung nach Qualität und Geschmack gut. Dann wird das Ganze vermaischt und liegt meistens vier bis sechs Wochen auf der Maische und wird dann in einem sogenannten Doppelbrandverfahren – zuerst der Rohbrand und dann der Feinbrand – gebrannt. Anschließend liegen die Brände bei uns mindestens drei, die Wildkirsche sogar mindestens fünf Jahre in der Brennerei im Lager. Im Tank liegen die klaren Brände, im Holzfass natürlich die fassgereiften Brände. Hoher Fruchtgehalt und hohe Lagerdauer manifestieren eine besondere Qualität. Eine Qualität, die man dann auch schmeckt und die Ziegler ausmacht. 

Meisterschaft und Tradition: 

In Zeiten von Hightech und Automatisierung setzt Ziegler immer noch auf die feine Nase eines Menschen. Warum ist das für Sie so wichtig? 

Ich glaube, dass genau dieses Handwerkliche, dieses Erfahrungsgetriebene, kombiniert mit Leidenschaft und Passion das ist, was eine Renaissance erfährt. Weg von der maschinellen Massenproduktion, hin zur hochqualitativen und dadurch sehr limitierten Genussprodukten. Das gibt den Produkten ebenfalls eine gewisse Einzigartigkeit. Wenn man mal bei uns in der Brennerei ist, versteht man erst, was für ein Aufwand betrieben wird, damit das Produkt in dieser Qualität so in die Flasche kommt. Aber genau dieser Gegentrend ist eigentlich ein schöner Ausgleich zu der verbreiteten Schnelllebigkeit und den Just-in-Time-Produktionen. Hier sagen wir: „Bei uns gibt es nicht Just-in-Time, sondern bei uns gibt es Just-in-5-or-7-years.“ Und so lange dauert es eben, bis die Wildkirsche auch wirklich vom Baum in die Flasche kommt. 

Wie stellen Sie sicher, dass die Tradition und das handwerkliche Können an die nächste Generation weitergegeben werden? 

Wir stolz darauf, ein Ausbildungsbetrieb zu sein, der junge Destillateure ausbildet und ihnen auch eine Arbeitsgarantie gibt. Die Art, wie wir Wissen vermitteln, ist für uns wahnsinnig wichtig. Und dies spiegelt sich auch in der Langfristigkeit unseres Tuns und Handels wider. Paul Maier, unser Brennmeister, ist ein gutes Beispiel. Der ist erst Anfang 30 aber schon im 16. Jahr, bei Ziegler. Wir sind stolz darauf, dass er Deutschlands jüngste Brennmeister mit der längsten Erfahrung ist. Die Ziegler-Brennereitradition ist definitiv etwas, was wir weiter kultivieren wollen und so wie wir es die letzten 160 Jahre gemacht haben auch mindestens die nächsten 160 Jahre vorhaben. 

Der Neue 

Innovation im Aperitif-Markt: 

Der Zeitgeist ist der erste Wildwiesen-Aperitif der Welt. Was hat Sie dazu inspiriert, dieses neue Produkt zu kreieren? 

Die Idee für den Aperitif „Zeitgeist“ entspricht tatsächlich sehr stark dem Namen, nämlich am Zeitgeist zu sein. Eine Sache, die die junge Generation auszeichnet, ist es, die Dinge immer wieder zu hinterfragen. Wir kommen ja traditionell aus dem Digestiv-Bereich und haben uns gesagt: ‚Okay, nachdem wir 160 Jahren immer nach dem Essen stattgefunden haben, wäre es doch auch mal schön, vor dem Essen stattzufinden.‘ Und damit gleichzeitig auch die Bedürfnisse einer jungen Generation zu erfüllen. Mit Zeitgeist Flora haben wir diesen Gedanken realisiert. So wie wir beim Whisky nicht die Schotten kopieren wollen, wollen wir beim Zeitgeist durch den Einstieg ins Aperitif-Segment auch nicht die Italiener kopieren.  

Wie unterscheidet sich der Zeitgeist von anderen bekannten Aperitifs und was macht ihn einzigartig? 

Wir haben einen deutschen Aperitif kreiert, inspiriert von Wildwiesen, weil das unser natürliches Habitat ist. Das Beste der heimischen Wildwiese vereint mit Kirsche, Stachelbeeren, Apfelblüte und Ringelblume. Es ist uns wichtig gewesen, einen Aperitif zu schaffen, der zugänglich ist und mit 15% einen sehr geringen Alkoholgehalt hat. Jetzt wir haben wir noch mal eins draufgelegt und den Zeitgeist ganz neu in einer alkoholfreien Zero-Variante herausgebracht. Da wir finden, wenn das Produkt Zeitgeist heißt, dann bedarf es auch einer gewissen Haltung. Und diese Haltung schließt neben der Wildwiesen-Herkunft und der Qualität bzw. dem Geschmack ein, das Konsumentenbedürfnis nach einem alkoholfreien Aperitif zu erfüllen.  

Markteinführung und Resonanz: 

Und was kam nach dem Zeitgeist-Aperitif?  

Wir haben lang und intensiv mit einem ganz großen Partner die Köpfe zusammengesteckt, um noch eines draufzusetzen: der Lufthansa. Wir haben überlegt, wie können wir den Zeitgeist von Travel and Taste, wie wir sagen, in das wahrscheinlich größte Reisesegment, nämlich die Luftfahrt, bringen. Das Ergebnis ist der „Avionic“ geworden, der nun in den Lounges und über den Wolken serviert wird. Er basiert zwar auf dem Zeitgeist, ist aber gleichzeitig ein ganz eigenes Produkt. Den „Avionic“ haben wir geschmacklich weiterentwickelt und mit den Experten von Lufthansa und der Frankfurter Barlegende Sven Riebel an die ganz besondere Genussumgebung adaptiert – Stichwort: Kabinendruck. In der Luft muss der Aperitif schließlich auch sehr gut schmecken. 

Nachhaltigkeit 

Ökologisches Engagement: 

Nachhaltigkeit hat für Sie und Ihr Team oberste Priorität. Können Sie uns mehr über das Projekt „Ziegler Naturkreislauf“ erzählen? Und Welche konkreten Maßnahmen ergreifen Sie, um die Brennerei klimaneutral zu gestalten? 

Bei Ziegler Naturkreislauf geht es im Endeffekt darum, dass wir zur nachhaltigen und klimaneutralen Brennerei werden. Dafür haben wir ganz konkrete Maßnahmen in allen Bereichen gesetzt. Beispielsweise haben unsere Produkte einen sehr hohen Altglas- bzw. Altscherbenanteil. Zudem sind wir die ersten, die keinen klassischen Korken, sondern einen nachhaltigen Bio-PE verwenden. Sämtliches Plastik wurde von unseren Flaschen nahezu verbannt. Eine bewusste Entscheidung war es etwa auch, keinen Rum mehr zu produzieren, weil wir nicht auf der einen Seite von Nachhaltigkeit und Wildwiese reden wollen, um auf der anderen Seite Zuckerrohr aus der Karibik zu importieren. Wir arbeiten sehr intensiv mit unseren Obstbauern zusammen, um die Lieferketten gemeinsam zu optimieren und Lieferwege zu reduzieren. Das ist gar keine leichte Aufgabe, da wir natürlich ein über 160 Jahre historisch gewachsenes Unternehmen sind. Dennoch ist Ziegler Naturkreislauf ein Nordstern für uns und die Klimaneutralität unserer Brennerei ein großes Ziel, dem wir uns laufend immer mehr annähern.  

Persönliches 

Führung und Vision: 

Herr Rock, was treibt Sie persönlich an und wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben? 

Was mich antreibt jeden Tag, ist gemeinsam mit dem Team wirklich einen Unterschied zu machen. Einerseits die Verantwortung für die Brennerei und für diese Marke zu leben, die eine unglaubliche Heritage trägt und die es auch noch viel länger geben wird als uns alle. Gemeinsam sind wir angetreten, um nicht nur zu verwalten oder uns auf der Geschichte auszuruhen, sondern um die Brennerei neu zu erfinden, um uns auch zu diversifizieren. Es geht bei diesen Dingen, die größer sind als wir selbst, nicht um uns, sondern um die Marke, die in der Lage ist, Leuten wirklich eine Freude zu bereiten und einen Unterschied zu machen. 

Herausforderungen und Erfolge: 

Was war die größte Herausforderung, der Sie sich in Ihrer Zeit bei Ziegler stellen mussten, und wie haben Sie diese gemeistert? 

Die Brennerei als Teil eines großen Konzerns herauszulösen, selbstständig zu machen und auf eigene Beine zu stellen, war eine große Herausforderung. Wenn man in einem großen Konzern eingebettet ist, funktioniert die Welt immer ein Stück weit anders, als wenn man selbstständig ist und wenn man auch hundertprozentig für sich selbst verantwortlich ist. Und in diesem neuen Umfeld die richtigen Personen zu finden, um zusammen ein selbstständiges und selbstbewusstes Unternehmen zu formen, ist herausfordernd, aber so lohnenswert. 

Welcher Erfolg in der jüngeren Vergangenheit macht Sie besonders stolz? 

Auf der einen Seite natürlich unsere große Kooperation mit der Lufthansa – mit dem „Avionic“ haben wir ein Produkt geschaffen, das heute auf allen Lufthansa-Flügen Ziegler – aber auch deutsche Genusskultur – in die ganze Welt bringt. Und auf der anderen Seite unsere Kooperation im Rahmen der Fußballeuropameisterschaft in Deutschland, bei der wir mit Ziegler Partner der ganzen EURO-Hospitality-Experience sein dürfen. Das heißt, in allen Hospitality-Bereichen in zehn Stadien bei 51 Spielen sind wir mit unseren Produkten mittendrin statt nur dabei. Gastgeber-Gen im Gastleberland. 

Was ist ihr persönlicher Lieblingsbrand? 

Das ist ein bisschen so, wie wenn man jemanden fragt: „Was ist dein Lieblingskind?“ Ich würde sagen, es ist situationsabhängig. Wenn ich mich entscheiden müsste, sind es für mich zwei: Die alte Zwetschge als wahnsinnig tolles, fassgereiftes Produkt und unsere Haselnuss als dieses phänomenale flüssige Dessert. Und sonst würde ich tatsächlich sagen, ist mein Lieblingsgetränk der Ziegler Avionic als unglaublich spannendes Produkt im Aperitif-Segment, das eine ganz besondere Komplexität in sich trägt. Er funktioniert geschmacklich super am Boden, aber auch in der Luft und ich finde, das erzielt zu haben, ist schon echt gut. 

Wie kam es zur Kooperation mit der Euro 2024? 

Das Ziel der EURO und der Organisatoren ist es, Deutschland von seiner besten Seite und von seiner hohen Genussseite zu zeigen, dieses Gastgebertum zu zelebrieren. Und diese Idee des Gastgebertums ist eben ein ganz großer Teil unserer Ziegler-DNA, damit ist es ein perfektes Match. 

Wer wird Europameister? 

Mein Tipp für die Europameisterschaft ist Spanien

Was ist eigentlich „Kultur am Tisch“? 

„Kultur am Tisch“ ist eine innovative Form des Zusammenkommens, ins Leben gerufen von Susie von den Stemmen. Die Idee entstand aus dem Wunsch, Freunde, Kontakte und sogar Fremde – kurzum, Wunschgäste – zusammenzubringen und sie in einem kleinen, persönlichen Rahmen zu bekochen.  

Bereits vom ersten Event an wurde das Konzept begeistert aufgenommen und gelobt. Die Grundidee besteht darin, Menschen sorgfältig auszuwählen und in einem intimen Ambiente zu vernetzen. Dabei entstehen lustige und ernste Gespräche, Anekdoten aus dem Leben der Gäste, kulturelle Gesangseinlagen und kulinarische Höhepunkte. Solche Abende haben oft unerwartete Ergebnisse: neue Freundschaften, berufliche Kontakte, Liebesbeziehungen und nicht selten auch einen anständigen Kater am nächsten Morgen. 

Für den geschäftlichen Kontext bedeutet dies die Schaffung und Intensivierung von Kontakten, den Aufbau freundschaftlicher Beziehungen und die Erweiterung des Netzwerks. Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zu den klassischen Restaurantveranstaltungen. Sie wollen keine standardisierten Events mit dem immer gleichen Essen, denselben Stühlen und Tischen. Stattdessen wünschen sie sich einzigartige Erlebnisse, die individuell und markant sind. 

„Kultur am Tisch“ richtet sich an Menschen, die entweder keine Zeit oder Lust haben, solch einen Abend selbst zu planen, die nicht die passenden Leute kennen oder keine geeignete Location haben. Susie von den Stemmen bietet diesen Service maßgeschneidert an. Jedes Event wird speziell auf den Gastgeber und die Gäste zugeschnitten, so dass sich jeder maximal wohlfühlen kann. 

Christian Stenzel (Agentur StoryMachine New Classic),
Susie von den Stemmen (Erfinderin Kultur am Tisch), Andreas Rock (CEO Brennerei Ziegler)

Portrait Susie von den Stemmen

Susie von den Stemmen

Mit über 30 Jahren Erfahrung in den Medien hat Susie eine vielseitige Karriere als TV-Redakteurin, Print- und Online-Journalistin verbracht. Ihr Fokus liegt auf Kultur, Auto- und Lifestylethemen, in denen sie eine umfassende Expertise aufgebaut hat. Diese Tätigkeiten haben ihr die Möglichkeit eröffnet, faszinierende Orte zu bereisen und ein umfassendes Netzwerk im Bereich der Persönlichkeiten hinter den Marken und VIPs aufzubauen. Susies beruflicher Werdegang begann nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften und Germanistik mit einer ersten Berufsstation beim Disney Club (ARD), gefolgt von Redaktionsarbeiten für Gottschalk Late Night (RTL) und Jay Leno (NBC Los Angeles). Sie hat zahlreiche Fernsehaufträge für verschiedene Sender durchgeführt, darunter die Produktion von TV Beiträgen, Leitung von Studioredaktionen und die Akquise von Neugeschäft. Nachdem sie mit ihrer Familie nach Hamburg gezogen ist, hat sie ihre Karriere im Printbereich gestartet, zunächst bei Park Avenue für Gruner & Jahr und später bei Gala und anderen renommierten Titeln. Als VIP-, Automobil- und Kultur-Beauftragte hat sie weiterhin die Welt bereist, ihr Netzwerk ausgebaut und ihre Leidenschaft für die Auto-, Reise- und Genussszene vertieft. Aktuell leitet sie das Office! von den Stemmen in Hamburg und München. Kunden waren und sind: Bild, Cosmopolitan, Travellers World, Ramp, Audi Magazin, Air Tours, Lufthansa Magazin, DB Magazin, Tagesspiegel, Myself, Zeit Online, Instyle Men und nun auch Business Punk. Neben ihrem Wohnsitz in Hamburg ist sie dank ihrer Porsche Rennlizenz weltweit im Einsatz, um fesselnde Geschichten rund um Automobilität, Kultur und Lifestyle zu generieren.