AnlagePunk · Amerika

Let’s talk about Krypto 

Let’s talk about Krypto 
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Lesezeit3 Min · 525 Wörter
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Die USA lagern Kryptowährungen in Fort Knox ein. Damit ändern sie die Spielregeln. 

Wir müssen über Krypto reden. Die USA will Kryptowährungen in ihre strategische Reserve aufnehmen. Donald Trump kündigt an neben Bitcoin und Ethereum auch XRP, Solana und Cardano in einer Art Krypto Fort Knox aufbewahren. Das ändert die Spielregeln. 

Verwaltet wird das Kryptogeld durch den Exchange Stabilization Fund (ESF), der bislang Vermögenswerte wie den US-Dollar, Fremdwährungen und Staatsanleihen hält. Geplant ist ein Investitionsvolumen von voraussichtlich 20 Milliarden US-Dollar, wobei das Beschaffungsprogramm innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein soll. Die USA werden zu einem der weltweit größten Kryptowährungs-Halter aufsteigen. Das Kryptogeld soll für mindestens 25 Jahre gehalten und nur in außergewöhnlichen Krisensituationen verkauft werden. Ein Verkauf wäre ausschließlich mit präsidialer Genehmigung möglich – ein Signal für das Vertrauen der US-Regierung in die Kryptowährung. Und es gibt jetzt auch hierzulande einige, die Trump beim Blick in ihr Depot plötzlich gar nicht mehr so blöd finden.  

Bisher war der Kryptogeldhandel ein lupenreines Spekulantengeschäft. Bitcoin und Co. dienten zum Horten, zum Warten, dass sie teurer werden, und dann zum Verkaufen. Sie wurden nur dann zum guten Geschäft, wenn sich jemand findet, der bereit ist, mehr dafür zu bezahlen, als man selbst ausgegeben hatte. 

Portrait Oliver Stock

Oliver Stock

Oliver Stock ist Herausgeber und Chefredakteur von Business Punk. Der studierte Volkswirt und Historiker sowie Autor mehrerer Bücher und Blogger (https://einbisschenbesser.de/) kennt die Welt der Politik, der Startups und der Unternehmen: Als Journalist arbeitet der 1965 in Hannover geborene Stock für focus online, die Schweizer Weltwoche und den Börsianer aus Wien. Er war Vize-Chef bei der Wirtschaftswoche und 16 Jahre beim Handelsblatt, als Korrespondent in Zürich, als Chef der Finanzzeitung in Frankfurt und die letzten fünf davon als Anführer von Handelsblatt online. Als Kommunikationschef von Ergo, Sprecher im Wirtschaftsministerium und Startup-Mitgründer kennt er auch die andere Seite.