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Mama, Chef und Chaos: Warum Unternehmerinnen nach der Geburt kämpfen

Unternehmerinnen erleben nach der Geburt eines Kindes häufig einen signifikanten Rückgang ihrer Geschäftserfolge.
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Kindergeburt bremst Unternehmerinnen aus: 21 % Umsatzverlust, fehlende Betreuung und familiäre Herausforderungen. Männer bleiben unberührt. Lösungen dringend nötig!

Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis, doch für Unternehmerinnen bringt sie oft unerwartete Herausforderungen mit sich. Während Männer in der Geschäftswelt weitgehend unberührt bleiben, kämpfen Frauen mit Umsatz- und Gewinnrückgängen. Was steckt dahinter und wie kann die Situation verbessert werden?

Die unsichtbare Last der Mutterschaft

Unternehmerinnen erleben nach der Geburt eines Kindes häufig einen signifikanten Rückgang ihrer Geschäftserfolge. Eine Studie der „Vancouver School of Economics“ zeigt, dass in den ersten fünf Jahren nach der Geburt die Einnahmen von Frauen geführten Unternehmen um durchschnittlich 21 % sinken, wie „forbes.com“ berichtet. Auch Profite und Vermögenswerte leiden. Der Grund? Junge Unternehmen sind oft stark von der Gründerin abhängig, die durch familiäre Verpflichtungen stark beansprucht wird.

Warum Männer unbeschadet bleiben

Interessanterweise betrifft diese Problematik Männer kaum. Unternehmen von Vätern bleiben trotz familiärer Veränderungen stabil, wie in der Studie klar wird. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von traditionellen Geschlechterrollen bis hin zu besseren Unterstützungsstrukturen für Männer. Während Frauen oft zwischen Kinderbetreuung und Geschäftsführung jonglieren, können Männer sich meist voll auf ihre beruflichen Aufgaben konzentrieren.

Fehlende Betreuung als Stolperstein

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die oft unzureichende Kinderbetreuung. Ohne passende Lösungen sind Unternehmerinnen gezwungen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, was wiederum das Geschäft beeinträchtigt. Studien belegen, dass Großmütter eine wichtige Rolle spielen können, indem sie durch Betreuung die Belastung reduzieren. In Regionen mit begrenzten Betreuungsmöglichkeiten können familiäre Netzwerke den Erfolg der Unternehmerinnen verbessern.

Strukturelle Lösungen als Schlüssel

Um die Gleichstellung im Unternehmertum zu fördern, sind strukturelle Lösungen unerlässlich. Flexiblere Betreuungsangebote könnten eine entscheidende Rolle spielen. Ohne solche Maßnahmen bleibt das volle Potenzial von Frauen als Gründerinnen ungenutzt. Es ist an der Zeit, dass Gesellschaft und Politik gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern.

Die Herausforderungen, denen sich Unternehmerinnen nach der Geburt eines Kindes stellen müssen, sind komplex und vielschichtig. Doch mit den richtigen Maßnahmen und Unterstützungsstrukturen kann der Weg zur Gleichstellung geebnet werden. Es ist an der Zeit, die unsichtbaren Hürden zu beseitigen und Frauen die gleichen Chancen wie ihren männlichen Kollegen zu bieten.

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