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Manager*innen-Studie zeigt: Schlecht geplante Meetings verursachen jährlich Kosten in Millionenhöhe

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Büroangestellte in Deutschland verbringen im Schnitt 6,3 Wochen oder knapp ein Sechstel ihrer effektiven Arbeitszeit im Jahr in Meetings – das hat der Meeting Report 2020 von TimeInvest herausgefunden.

Doch die Zeit ist häufig nicht sinnvoll genutzt: Rund zweieinhalb Wochen im Jahr werden durch Verspätungen von Teilnehmer*innen oder Small Talk verschwendet. Hinzu kommt, dass die befragten Teilnehmer*innen weitere zweieinhalb Wochen in Meetings verbringen, die für sie komplett irrelevant sind – das sind 3,3 irrelevante Meetings pro Woche.

Woran liegt’s? „Die meisten Kolleg*innen können die Hauptprobleme aus Meetings sofort benennen: keine oder eine mangelhafte Agenda, Verspätung der Teilnehmer*innen, zu viele irrelevante Gespräche und die Nutzung von elektronischen Geräten,“ sagt Mathis Christian, CEO & Founder der TimeInvest mpm GmbH.

Kurz: Büroangestellte können ihre Meetingzeit easy um rund 80 Prozent reduzieren und so effektiver machen – Klasse statt Masse ist das Credo.

Ineffiziente Meetings als Kostenfresser

Auch Arbeitgeber*innen sollten hier hellhörig werden, denn die vertrödelte Zeit in Meetings ist bares Geld für Unternehmen. Ergänzt um Werte des Statistischen Bundesamts und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, sieht man schwarz auf weiß: Die unnötig geblockte Zeit bedeutet für ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeiter*innen jährliche Kosten in Höhe von 57 Millionen Euro. Pro Arbeitnehmer*in sind das rund 5.700 Euro im Jahr.

CEO Christian von TimeInvest sagt dazu: ​„Wir sehen ein riesiges Einsparungspotential, das aktuell nicht gehoben wird.“

Über den Meeting Report 2020: Für die repräsentative Studie wurden 1.000 Büroangestellte aus Deutschland zu Anzahl, Effizienz und Relevanz ihrer Meetings befragt. Es wurde sichergestellt, dass es sich bei mindestens 50 % der Befragten um Führungskräfte mit Mitarbeiterverantwortung handelt.

Portrait Insa Schniedermeier

Insa Schniedermeier

Insa ist seit 2020 bei Business Punk und schreibt für Print und Online. Ursprünglich kommt sie aus der Wirtschaft, hat BWL studiert und einige Jahre in großen Unternehmen und Beratungen gearbeitet. Wenn Insa nicht schreibt, findet man sie meist in Laufschuhen oder Yogapants.