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NEX TALK – Life Tracks by Maddy & Kim:  Der Podcast, der Kreativität aufheizt

NEX TALK – Life Tracks by Maddy & Kim:  Der Podcast, der Kreativität aufheizt
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Aktualisiert
Lesezeit6 Min · 1.149 Wörter

Noch ein Podcast? Aber klar doch – und dieser wird heiß! Unter dem Motto „Heating up Creativity“ bringt glo™ den neuen Podcast NEX TALK – LifeTracks by Maddy & Kim an den Start. Model und Moderatorin Kim Hnizdo, sowie Schauspielerin Maddy Nigmatullin nehmen euch mit auf eine Reise durch die facettenreiche Welt der Kreativität, Persönlichkeitsentwicklung und des Lifestyles. Hier geht es nicht nur um inspirierende Gespräche zwischen den beiden Hosts, sondern auch um spannende Insights von ihren hochkarätigen Gästen aus der Musik- und Lifestyleszene. 

Von Lifehacks bis hin zu tiefen Einblicken in ihre persönlichen Entwicklungen – Maddy und Kim lassen uns teilhaben an ihren Gedanken, Erfahrungen und Visionen. Mit Artists wie Kelvyn Colt und Bonnie Strange an ihrer Seite wird jede Episode zu einem kreativen Erlebnis voller Energie und neuen Perspektiven. 

NEX TALK – seit dem 14. August auf Spotify, Apple Music und überall dort, wo es Podcasts gibt sowie auf YouTube. Neue Episoden werden jeden Mittwoch veröffentlicht und sind unter diesem Link aufrubar: https://lnk.to/NexTalk-Lifetracks 

In der Episode mit dem Rapper Kelvyn Colt tauchen Maddy und Kim tief in das kreative Universum des Künstlers ein. Kelvyn spricht offen über seine Wurzeln, seine künstlerische Reise und wie er es schafft, seine Musik als Spiegel seiner persönlichen Transformation und inneren Kämpfe zu nutzen. Er teilt inspirierende Einblicke in seine Herangehensweise an das Songwriting, seine Verbindung zu Mental Health und Spiritualität und wie er seinen Weg als unabhängiger Künstler meistert. Diese Episode bietet nicht nur einen Einblick in die Musikwelt von Kelvyn Colt, sondern zeigt auch, wie er es schafft, Kreativität und Authentizität zu vereinen. 

Ich habe mich mit Kelvyn Colt zum Interview verabredet. Kelvyn betritt den Raum, als hätte er gerade einen inneren Monolog mit sich selbst beendet. „Wie schreibt man Songtexte?“ fragt er, als wäre es eine philosophische Herausforderung. „Ich dachte, das wäre dein Job“ kontere ich. Und schon lacht er. Aber die Geschichte beginnt anders – bei der Poesie. „Ich habe damals Gedichte geschrieben, tonnenweise“, erinnert er sich. Und doch steht er heute nicht mehr über das Papier gebeugt, sondern vorm Mikro, bereit, jede Zeile aus dem Moment herauszuschneiden. „Line für Line, so entstehen meine Songs“, erklärt er. Ein Freigeist in der Künstlerszene, der sich nicht an die Normen hält. Man könnte meinen, seine Träume würden ebenso wild und frei sein. Doch Kelvyn ist anders. „Ich führe ein Traumtagebuch“, sagt er, beinahe mit Stolz. „Der letzte wichtige Traum? Eine Melodie. Die hat mich verfolgt.“ Träume sind für ihn keine belanglosen Fantasien, sie sind Bausteine seiner Kunst. 

Als Kind wollte er Astronaut werden, vom Mond aus auf die Erde blicken – ein Traum, der mit 300.000 Dollar und Virgin Commercial Space Travel vielleicht gar nicht mehr so weit entfernt ist. Doch Kelvyns wahre Reise führte in die Musik – und zur Selbstfindung. „In mir sind zwei Seelen – die des Künstlers und die des Unternehmers“, erklärt er. „Ich muss beide ständig stimulieren, sonst verwelke ich wie eine Blume ohne Wasser.“ Dieser Dualismus, diese Spannung zwischen freier Kunst und harter Business-Realität, prägt alles, was er tut. 

Foto Credit: Jamila K.Grote

Und schon nehme ich die Frage wieder auf: wie schreibt man Songtexte? 
„Ich habe damals mit Poetry angefangen, immer viel Gedichte geschrieben. So kam ich zu den Songtexten. Aber mittlerweile schreibe ich selten. Ich freestyle meistens. Ich gehe vors Mic und dann Line für Line, so entstehen meine Songs.“ 

Du verarbeitest deine Träume in deinen Texten. Was war dein letzter Traum? 
„Boah, gute Frage. Die letzten paar Träume waren relativ redundant. Ich führe Traumtagebuch, wenn es relevante Themen sind – wenn ich mit einer Emotion aufwache oder etwas Wichtiges verarbeite. Mein letzter bedeutender Traum war tatsächlich mit einer Melodie verknüpft.“ 

Hattest du als Kind einen großen Traum? 
„Ich hatte viele Träume. Der größte? Bis heute: Auf dem Mond stehen oder im Weltall sein und auf die Erde schauen.“ 

Schon früh hast du dich selbst als Marke gesehen. Wie kam es dazu? Lag das am Studium? 
„Ich glaube, das Künstlersein ist Teil meiner DNA, und der andere Teil ist das Unternehmersein. Diese beiden Seelen in mir müssen ständig stimuliert werden. Das Bewusstsein, eine Marke zu sein, ist das Resultat meines Unternehmerdaseins.“ 

War das von Anfang an, ein geplanter Weg für dich? 
„Nein, ich habe nie ein Brand-Book für Kelvyn für glo™ entwickelt. Ich glaube, die Menschen assoziieren mich mit Mental Health, Spiritualität, High-End-Luxury und Reisen – aber das war nie eine bewusste Entscheidung. Es ist einfach mein Leben.“ 

Du sagst, du wärst ein guter Manager für andere Künstler. Bist du diszipliniert, wenn es um dich selbst geht? 
„Wenn ich diszipliniert bin, bin ich unglaublich gut. Aber ich kämpfe auch gegen Strukturen. Mein größter Gegner? Das bin ich selbst. Der innere Schweinehund, meine selbstzerstörerischen Traits. Es ist ein ständiger Kampf.“ 

Braucht es Druck, um zu funktionieren? 
„Ja, definitiv. Ich brauche Druck. Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich mit Musik eine größere Summe verdient habe. Es war mehr Geld, als jemand in meiner Familie je gesehen hat, und ich fühlte mich schlecht dabei. Survivor’s Guilt. Und dann kam die Frage: Was kommt jetzt? Es geht mir nicht mehr ums Entkommen aus der Armut. Jetzt muss ich mich wieder zentrieren.“ 

Wie holst du dich wieder auf den Boden zurück? 
„Breathwork und Meditation helfen mir, ebenso wie Lesen und mich mit Buddhismus beschäftigen. Ich bin sehr in Touch mit meiner Intuition. Wenn ich nicht auf sie höre, wird es psychosomatisch – Tinnitus, Rücken-, Schulterschmerzen. Ich habe gelernt, die Zeichen meines Körpers zu lesen. 
außerdem, meinen Energiehaushalt zu managen. Früher hatte ich den Saviour-Komplex, dachte, ich könnte alle mit mir mitziehen. Aber irgendwann musste ich erkennen, dass die Energie, die ich in andere stecke, mir für meinen eigenen Weg fehlt.“ 

Was ist deine Definition von Erfolg? 
„Erfolg bedeutet, zu wissen, wie du dich fühlen willst am Ende des Tages. Wenn du das nicht weißt, gehst du nach den Standards der Gesellschaft: Geld, Follower, Ruhm. Aber bevor du es merkst, findest du dich in einer Situation wieder, die gar nicht zu dir passt. Deshalb ist es wichtig, Bewusstsein und Intention im Handeln zu haben. Heute fühle ich mich mehr unter Kontrolle über meine Richtung und mein Tempo als je zuvor.“ 

Was sind deine nächsten Projekte? 
„Mein nächstes Album,Mind of Colt Part 2, kommt in zwei Monaten. Es geht um Beziehungen, Liebe, Sex, und ich bin dabei sehr ehrlich – zu mir selbst und meinen Partnerinnen.“ 

Portrait Susie von den Stemmen

Susie von den Stemmen

Mit über 30 Jahren Erfahrung in den Medien hat Susie eine vielseitige Karriere als TV-Redakteurin, Print- und Online-Journalistin verbracht. Ihr Fokus liegt auf Kultur, Auto- und Lifestylethemen, in denen sie eine umfassende Expertise aufgebaut hat. Diese Tätigkeiten haben ihr die Möglichkeit eröffnet, faszinierende Orte zu bereisen und ein umfassendes Netzwerk im Bereich der Persönlichkeiten hinter den Marken und VIPs aufzubauen. Susies beruflicher Werdegang begann nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften und Germanistik mit einer ersten Berufsstation beim Disney Club (ARD), gefolgt von Redaktionsarbeiten für Gottschalk Late Night (RTL) und Jay Leno (NBC Los Angeles). Sie hat zahlreiche Fernsehaufträge für verschiedene Sender durchgeführt, darunter die Produktion von TV Beiträgen, Leitung von Studioredaktionen und die Akquise von Neugeschäft. Nachdem sie mit ihrer Familie nach Hamburg gezogen ist, hat sie ihre Karriere im Printbereich gestartet, zunächst bei Park Avenue für Gruner & Jahr und später bei Gala und anderen renommierten Titeln. Als VIP-, Automobil- und Kultur-Beauftragte hat sie weiterhin die Welt bereist, ihr Netzwerk ausgebaut und ihre Leidenschaft für die Auto-, Reise- und Genussszene vertieft. Aktuell leitet sie das Office! von den Stemmen in Hamburg und München. Kunden waren und sind: Bild, Cosmopolitan, Travellers World, Ramp, Audi Magazin, Air Tours, Lufthansa Magazin, DB Magazin, Tagesspiegel, Myself, Zeit Online, Instyle Men und nun auch Business Punk. Neben ihrem Wohnsitz in Hamburg ist sie dank ihrer Porsche Rennlizenz weltweit im Einsatz, um fesselnde Geschichten rund um Automobilität, Kultur und Lifestyle zu generieren.