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Rentenunterschiede in Deutschland: Ein Blick auf die Frauenrenten

Rentenunterschiede in Deutschland: Ein Blick auf die Frauenrenten
Seniorin mit faltigen Händen zählt zuhause in ihrer Wohnung ihr Geld und hat Geldscheine in der Hand, Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europa || Modellfreigabe vorhanden
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Der Rentenatlas enthüllt: Frauen erhalten je nach Bundesland stark unterschiedliche Renten. Warum das so ist und wo die höchsten Beträge fließen, jetzt im Überblick!

Die Rente ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Besonders interessant wird es, wenn man die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern betrachtet. Der Rentenatlas 2023 zeigt deutlich: Frauen erhalten je nach Region sehr unterschiedliche Renten. Aber warum ist das so? Und wo bekommen Frauen die höchsten Beträge? Ein detaillierter Blick auf die Zahlen und Hintergründe.

Rentenatlas: Hier erhalten Frauen die höchsten Renten

Wie hoch die Rente ausfällt, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Eine wichtige Rolle spielen der Durchschnitts-Bruttolohn während der Versicherungsjahre sowie die Anzahl der Beitragsjahre. Der Rentenatlas offenbart, dass sich die Rentenhöhen teils stark unterscheiden. Im Jahr 2023 sahen die durchschnittlichen Bruttorenten für Frauen je nach Bundesland folgendermaßen aus:

  • Berlin-Ost: 1.501 Euro
  • Hamburg: 1.394 Euro
  • Brandenburg: 1.374 Euro
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.352 Euro
  • Berlin-West: 1.350 Euro
  • Hessen: 1.329 Euro
  • Sachsen: 1.320 Euro
  • Nordrhein-Westfalen: 1.311 Euro
  • Sachsen-Anhalt: 1.317 Euro
  • Saarland: 1.311 Euro
  • Thüringen: 1.310 Euro
  • Schleswig-Holstein: 1.297 Euro
  • Baden-Württemberg: 1.293 Euro
  • Bremen: 1.291 Euro
  • Rheinland-Pfalz: 1.281 Euro
  • Bayern: 1.278 Euro
  • Niedersachsen: 1.267 Euro

Große Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Die Unterschiede in den Rentenbeträgen zeigen sich nicht nur zwischen den Bundesländern, sondern auch zwischen Männern und Frauen. Letztere erhalten im Durchschnitt die höchsten Renten in Berlin-Ost (1.501 Euro), Hamburg (1.394 Euro) und Brandenburg (1.374 Euro). Männer hingegen bekommen deutlich höhere Renten: In Berlin-Ost sind es 1.699 Euro, in Hamburg 1.783 Euro und in Brandenburg 1.600 Euro.

In Baden-Württemberg findet man die größten Unterschiede zwischen den Renten von Männern und Frauen. Hier liegt die Differenz bei 537 Euro, gefolgt vom Saarland mit einem Unterschied von 529 Euro und Nordrhein-Westfalen mit 523 Euro. In Rheinland-Pfalz liegt die Differenz bei 462 Euro, in Hessen und Niedersachsen beläuft sie sich jeweils auf 456 Euro. In Bayern wurde eine Differenz von 454 Euro offengelegt, in Schleswig-Holstein 433 Euro und in Bremen 425 Euro. In allen anderen Bundesländern liegt der Unterschied bei unter 400 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern ist er mit 185 Euro am geringsten.

Warum gibt es so große Unterschiede bei Frauenrenten?

Die Zahl der Arbeitsjahre sind laut des Demographie-Portals Bund-Länder von Bedeutung, wenn man den Gründen auf die Spur kommen will. Wer heute in Westdeutschland aktuell Rentner ist, lebte während der Versicherungsjahre oft nach dem Alleinverdiener-Modell. Das bedeutet, der Mann sorgt auch im Alter für die finanzielle Absicherung der Frau, indem er mit ihr seine Rente quasi teilt.

In vielen Fällen hatten Frauen längere Unterbrechungen in ihrer Erwerbstätigkeit oder arbeiteten oft nur in Teilzeit, da sie in der Regel mit der Erziehung der Kinder zu tun hatten – Dies sorgte für geringere Rentenansprüche. Somit lässt sich sagen, dass die Unterschiede stark davon geprägt sind, wie die Frauen während ihrer erwerbstätigen Zeit gearbeitet haben.

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