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Schlaflos trotz Müdigkeit? Die besten Tipps für erholsamen Schlaf

Schlaflosigkeit
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Übermüdung kann das Einschlafen erschweren. Drei effektive Tipps von Experten, um abends besser zur Ruhe zu kommen und Schlafprobleme zu überwinden.

Wer kennt das nicht? Der Tag war lang und anstrengend, man sehnt sich nach dem Bett – und dann? Nichts. Der Schlaf will einfach nicht kommen. Übermüdung kann ein echter Spielverderber sein, wenn es darum geht, abends zur Ruhe zu finden. Doch keine Sorge, es gibt bewährte Methoden, um dieses Problem zu lösen.

Was passiert bei Übermüdung?

Übermüdung ist mehr als nur ein Gefühl der Erschöpfung. Sie versetzt das Gehirn in einen Zustand der Hypererregung. Prof. Matt Jones, Spezialist für Neurowissenschaften an der Universität Bristol, erklärt im Magazin „BBC Science Focus“, dass das Gehirn so aktiv ist, dass der natürliche Schlafdruck nicht aufgebaut werden kann.

Normalerweise sorgt der Botenstoff Adenosin dafür, dass wir müde werden. Doch bei Übermüdung bleibt dieser Mechanismus aus. Das Ergebnis: Die Gedanken rasen und der Körper bleibt im Wachmodus.

Die Rolle der Schlafroutine

Und was passiert, wenn man nicht einschlafen kann? Richtig, man wird immer müder! Menschen mit Schlafproblemen sind oft in einer Spirale aus Grübeln und Schlaflosigkeit gefangen, wie Studien zeigen. „Wer nicht zur Ruhe kommt, trägt diese Belastung in die nächste Nacht“, erklärt Jones. Hier ist es wichtig, aus dem negativen Kreislauf auszubrechen.

Drei Psycho-Tipps gegen Übermüdung

Dr. Alex Scott, ein angesehener Psychologe der Keele Universität im britischen Newcastle, gibt drei wertvolle Tipps, um wieder besser einschlafen zu können.

Sorgen aufschreiben

Ein Tipp ist das Aufschreiben von Sorgen. Es kann helfen, die Gedanken zu ordnen und den Kopf freizubekommen. Scott empfiehlt, Ängste und Probleme vor dem Schlafengehen aufzuschreiben, um sie am nächsten Tag zu reflektieren.

Weniger Druck

Der Versuch, sich zum Einschlafen zu zwingen, ist kontraproduktiv. „Schlaf ist ein automatischer Prozess – je mehr wir ihn erzwingen wollen, desto weniger funktioniert er“, betont Scott. Sein Tipp: Sich auf beruhigende Aktivitäten wie Lesen oder Entspannungsübungen konzentrieren.

Bewusste Abendroutine

Ein weiterer Tipp ist die bewusste Abendroutine. Um Hypererregung vorzubeugen, ist es wichtig, eine Stunde vor dem Schlafengehen gezielt Zeit zum Abschalten einzuplanen. Um was es sich dabei handelt, ist im Grunde egal. Der Kopf muss nur abschalten können.

Übermüdung: So kommt man gegen sie an

Übermüdung kann das Einschlafen erheblich erschweren, aber mit ein paar gezielten Maßnahmen lässt sich der Teufelskreis durchbrechen. Die genannten Tipps bieten einfache, aber effektive Ansätze, um abends besser zur Ruhe zu kommen. Es lohnt sich, diese Strategien auszuprobieren und die eigene Schlafroutine zu überdenken.

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