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Sichere PIN – Die besten Tipps

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Lesezeit2 Min · 489 Wörter

PIN-Sicherheit ist entscheidend! Warum bestimmte Zahlenkombinationen vermieden werden sollten und wie du deine PIN sicher und einprägsam gestalten kannst.

In einer Welt, in der digitale Sicherheit immer wichtiger wird, ist die Wahl der richtigen PIN entscheidend. Eine schlecht gewählte Zahlenkombination kann Tür und Tor für Betrüger öffnen. Doch wie wählt man eine sichere PIN, die leicht zu merken, aber schwer zu erraten ist?

Die häufigsten und gefährlichsten PINs

Viele Menschen greifen aus Bequemlichkeit zu leicht zu merkenden Zahlenkombinationen. Doch genau hier lauert die Gefahr. Die Webseite „Datagenetics“ hat eine Analyse von 3,4 Millionen durchgesickerten Passwörtern durchgeführt und dabei die häufigsten PINs ermittelt.

An der Spitze steht die Kombination „1234“, die von 10,71 % der Nutzer verwendet wird. Gefolgt von „1111“ mit 6,02 % und „0000“ mit 1,88 %. Diese Zahlen sind ein gefundenes Fressen für Betrüger, die leicht zu erratende PINs ausnutzen.

Tipps für eine einprägsame PIN

Wie kann man sich eine sichere PIN merken, ohne auf gängige Muster zurückzugreifen? Hier sind einige kreative Ansätze, die „wmn“ vorgestellt hat:

Eselsbrücken nutzen

Die PIN „1225“ kann rückwärts gelesen an den ersten Weihnachtstag erinnern.

Geschichten erzählen

Verknüpfe die Zahlen mit einer kleinen Geschichte. Zum Beispiel könnte die PIN „1225“ so erklärt werden: Ein Einzelkind (1) trifft auf zwei Zwillinge (22), das ergibt fünf Personen (5).

Musik machen

Verwandle die Zahlen in eine Melodie und spiele sie beim Eingeben gedanklich ab.

Die seltensten PINs als Inspiration

Falls die eigene PIN zu den häufigsten gehört und die Möglichkeit besteht, sie zu ändern, sollte man dies in Betracht ziehen. Einige Banken erlauben es, eine eigene PIN zu wählen. Zu den seltensten Kombinationen gehören laut „Datagenetics“ „8557“, „9047“ und „8438“, die alle bei weniger als 0,0012 % der Nutzer vorkommen. Diese ungewöhnlichen Zahlenreihen bieten eine zusätzliche Sicherheitsebene.

Warum Geburtstage keine gute Idee sind

Eine der größten Sicherheitslücken ist die Verwendung von Geburtstagen als PIN. Diese Daten sind oft öffentlich zugänglich, besonders durch soziale Medien. Betrüger könnten leicht darauf zugreifen und so die PIN erraten. Eine solche Wahl macht das Konto anfällig für Identitätsdiebstahl. Daher ist es ratsam, eine komplexere und weniger offensichtliche Zahlenkombination zu wählen.

Wie wähle ich eine individuelle PIN?

Um eine einzigartige und sichere PIN zu erstellen, kann man sich von historischen Ereignissen oder persönlichen Interessen inspirieren lassen. Vielleicht das Jahr, in dem ein Lieblingsgemälde entstanden ist oder eine bekannte Persönlichkeit geboren wurde. Wichtig ist, eine Zahl zu wählen, die persönlich bedeutend ist, aber schwer von anderen erraten werden kann.

Die Wahl der richtigen PIN ist entscheidend für die Sicherheit persönlicher Daten. Leicht zu erratende Kombinationen wie „1234“ oder Geburtstage sollten vermieden werden. Stattdessen bieten kreative Ansätze eine sichere und dennoch einprägsame Lösung. So bleibt das Konto vor unbefugtem Zugriff geschützt und die PIN im Gedächtnis verankert.

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