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Startups in Deutschland: Bürokratie bremst, Business Angels fordern Reformen

Business Angels Deutschland fordert weniger Bürokratie
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Business Angels Deutschland fordert weniger Bürokratie und bessere Förderung für Startups. Die aktuellen Rahmenbedingungen schrecken Investoren ab und gefährden die Innovationskraft.

Startups sind die Zukunft, heißt es. Doch in Deutschland scheint die Zukunft von einem Berg aus Bürokratie und unzureichender Förderung erdrückt zu werden. Während die Regierung die Wirtschaft stärken will, schlagen Business Angels Alarm: Die Bedingungen für Investoren und junge Unternehmen müssen dringend verbessert werden.

Herausforderungen für Startups

In den letzten Jahren lag der Fokus auf der Unterstützung von Startups in der Wachstumsphase. Doch die Frühphase, in der viele Ideen geboren werden, bleibt auf der Strecke. Der Rückbau des INVEST-Zuschusses und das Ende des European Angel Funds sind nur einige Beispiele für rückläufige Unterstützung. Dabei sind es gerade die kleinen, spezialisierten Unternehmen, die oft übersehen werden, obwohl sie in der Tradition des deutschen Mittelstands stehen.

Business Angels: Die unsichtbaren Helden

Business Angels spielen eine entscheidende Rolle, indem sie Startups nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrem Wissen und Netzwerk unterstützen. Doch die aktuelle Lage zwingt viele dazu, ihr Engagement ins Ausland zu verlagern. Die Bürokratie ist erdrückend und die steuerlichen Rahmenbedingungen unattraktiv. „Die frühphasige Finanzierung darf nicht austrocknen; andernfalls versiegt der notwendige ständige neue Aufwuchs junger Unternehmen“, schreiben sie in einem offiziellen Positionspapier.

Vorschläge für Verbesserungen

Business Angels Deutschland hat klare Forderungen: Die Abschaffung bürokratischer Hürden, wie der notariellen Beurkundung von GmbH-Geschäftsanteilen, ist dringend notwendig. Ebenso sollte die INVEST-Förderung auf das alte Niveau zurückkehren, um die Zahl der Insolvenzen zu senken. Ein weiterer Vorschlag ist der Aufbau eines Secondary-Marktes, um Business Angels mehr Flexibilität zu bieten und ihre Liquidität zu erhöhen.

Steuerliche Anreize und Co-Investment Fonds

Ein steuerlicher Roll-over könnte Anreize für Re-Investitionen schaffen. Zudem wird die Einrichtung eines Co-Investment Fonds gefordert, der gemeinsam mit Business Angels investiert. Dies könnte den Mittelstand stärken und den Finanzierungsbedarf von Startups decken.

Die Forderungen der Business Angels sind mehr als berechtigt. Ohne eine Reform der bürokratischen und steuerlichen Rahmenbedingungen droht Deutschland den Anschluss im internationalen Wettbewerb zu verlieren. Die Abwanderung von Talenten und Investoren ist ein Warnsignal, das nicht ignoriert werden darf. Es ist an der Zeit, die Startups nicht nur als Wirtschaftsmotor zu sehen, sondern ihnen auch die nötigen Mittel und Bedingungen zu bieten, um zu florieren. Die Regierung muss handeln, bevor es zu spät ist.

Quelle: Business Angels Deutschland

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