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Sechs Dinge, die du von Star Wars für dein Startup lernen kannst

Star wars
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Lesezeit4 Min · 808 Wörter

Die Weiten des Star Wars Universums sind groß, und der Kampf zwischen dem Imperium und den Rebellen ist noch lange nicht zu Ende. Fortsetzungen der Space-Opera geben uns einen Spin-Off nach dem anderen.

Was die Erzählungen aus der weit, weit entfernten Galaxis mit deinem Startup zu tun haben? So einiges, denn die Learnings von Yoda, Darth Vader und Co. kann man ziemlich gekonnt für das eigene Business anwenden.

1. Suche dir einen guten Mentor

Auch Luke Skywalker hat mal klein angefangen: Nicht von alleine wurde er vom Feuchtfarmer zum Jedi-Ritter – jeder Jedi braucht einen Meister. So braucht auch jeder junge Gründer jemanden, von dessen Erfahrungen und Wissen er profitieren kann. Such dir also in jedem Job, den du haben wirst einen Obi-Wan Kenobi, von dessen Erfahrungen du lernen kannst. Je kleiner das Startup, desto besser, da ein Vorgesetzter dort oft mehrere betriebliche Positionen auf sich vereint. Im besten Fall findest du jemanden, der dich alles über das Gründertum lehrt, was du wissen musst.

2. Denke nicht megalomanisch

Natürlich möchtest du, dass dein Startup erfolgstechnisch durch die Decke schießt. Trotzdem ist es oft ratsam nicht zu schnell zu wachsen. Denn in den weiten Galaxien der Konkurrenten lauern einige Rebellen, die sich über den Untergang deines megalomanischen Todessterns freuen und dich ohne zu zögern bekämpfen würden. Oder es kommen die großen Investoren, die dich vollends auf die dunkle Seite der Macht ziehen und dich aufkaufen wollen, weil sie in deinem Unternehmen Potenzial für großes Wachstum sehen. Oder ihr kommt einfach nicht mehr hinterher, mit Aufträgen oder Kunden, weil ihr so schnell gewachsen seid. Dann müsst ihr so schnell viele Leute einstellen, dass ihr oft nicht mehr darauf achten könnt, die Besten zu holen, sondern einfach jemanden, der es macht.

3. Entwickle eine eigene Leadership-Strategie

In vierzig Jahren Star Wars haben wir gelernt: Die Sache mit der Republik ist irgendwie gescheitert und das mit dem Imperium will auch nicht so richtig konfliktfrei laufen, weil – naja, dunkle Seite und Unterdrückung. So schwer es auch ist, die Galaxien zusammenzuhalten: auch ein Unternehmen zu führen ist nicht einfach. Auf der einen Seite will man eine Autoritätsperson sein und muss den ganzen Laden zusammen halten, auf der anderen Seite will man der gelassene Leader sein, über den sich die Mitarbeiter nicht mit Memes lustig machen. Die beste Führungsstrategie ist also eine Mischung aus Darth Vader und Königin Padmé Amidala (sie haben ja schließlich nicht umsonst geheiratet – Gegensätze und so).

Es gibt Situationen, da muss ein Leader eben den inneren Vader raushängen lassen und vor Eigenwilligkeit strotzen. Generell sollte man als Führungsperson aber mehr zu Königin Padmé Amidala tendieren: Voller Ehrgeiz für das Unternehmen einstehen, kühne Entscheidungen treffen und empathisch sein für die Belange der Mitarbeiter.

4. Tue es oder tue es nicht – es gibt kein versuchen

Dieses Learning stammt von niemand geringerem als Meister Yoda höchstpersönlich. Wo er Recht hat, hat er Recht. Wer herumprobiert, eiert letztendlich nur rum und ist schon zum Scheitern verurteilt, bevor er überhaupt richtig angefangen hat, weil er nicht alles mögliche tut, um sein Ziel zu erreichen. Höre auf Yoda und sei ein Macher – stehe hinter deinen Ideen und Entscheidungen, die du getroffen hast. Und wenn du das nicht tust, dann lass es einfach.

5. Sei ein Rebell

Klar, man möchte sich mit allen gut stellen: Investoren, Beratern, Mitarbeitern, Kunden. Am Ende des Tages will jeder seinen Senf dazu geben und dazu raten möglichst nicht auf Risiko zu gehen – zur Sicherheit lieber die Everybody’s Darling-Schiene fahren. Ganz ehrlich? Mach es wie Poe Dameron, der beste Pilot des Widerstands: Missachte auch mal Ratschläge, wenn du lieber eine andere Strategie wählen möchtest. Zeig aber trotzdem wie Poe Dameron, dass du die Tipps zu schätzen weißt. Manchmal hat man eben Lust auf direkte Konfrontation.

6. Du bist die Macht und die Macht ist mit dir

Ja, das mit den Entscheidungen treffen ist immer so eine Sache. Sowieso ist der Gründeralltag voll von notwendigen Übeln, wie Fundraising und nervigen Kundenmails und dann jagt auch noch ein Fuckup das Nächste. Wenn du das nächste Mal kurz vorm Ausrasten stehst, denke an den blinden Krieger Chirrut Îmwe aus Rogue One: Mit seinem Kampfstock streckt er einen Sturmtrooper nach dem anderen nieder und schafft es am Ende den alles entscheidenden Hebel umzulegen, damit die Flotte erfährt, dass sie den Schild von Scarif zerstören muss, um zu entkommen. Also halte an dem Jedi-Mantra fest: Die Macht ist mit mir und ich bin eins mit der Macht. So pathetisch es klingt: vertraue auf dich, deine Fähigkeiten und die Macht des Universums.

Übrigens, von Breaking Bad und Black Mirror kannst du auch noch einiges für dein Startup mitnehmen.

Portrait Nicole Plich

Nicole Plich

Nicole studiert den Klassiker „Irgendwas mit Medien” und hat noch den idealistischen Anspruch mit Wörtern die Welt zu bewegen. Wenn sie im Internet mal nicht nach lustigen Donald Trump-Memes sucht oder Fantheorien zu Game of Thrones liest, interessiert sie sich für Popkultur, Wirtschaft und was im Bundestag so vor sich geht.