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Statt „Wie geht’s?“: Diese Sachen sollte man im Small Talk sagen

Small Talk
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Lesezeit3 Min · 650 Wörter

Small Talk muss nicht langweilig sein! Harvard-Studien zeigen: Mit den richtigen Fragen wird das Gespräch spannender und die Sympathie steigt. Entdecke einfache Tricks, um aus belanglosen Gesprächen echte Verbindungen zu schaffen.

Wer kennt das nicht? Man trifft jemanden und die ersten Worte sind fast immer dieselben: „Wie geht’s?“ Diese Worte gehören zu den überflüssigsten in der Kommunikation. Der Fragende interessiert sich meist nicht wirklich für die Antwort und der Antwortende erzählt selten die Wahrheit. Das Ergebnis? Ein verlorener Moment und ein bedeutungsloser Austausch. Doch es gibt Hoffnung! Harvard-Forscher haben herausgefunden, wie Small Talk tatsächlich sinnvoll sein kann und die Beziehung zum Gegenüber stärkt.

Die Magie der Nachfragen

In einer Reihe von Experimenten analysierten Wissenschaftler über 300 Online-Gespräche. Das Ergebnis war eindeutig: Menschen, die bedeutungsvollere Nachfragen stellten – also Fragen, die über ein einfaches „Wie geht’s?“ hinausgingen – wurden als sympathischer wahrgenommen. „Wenn Menschen angewiesen werden, mehr Fragen zu stellen, werden sie als reaktionsfähiger wahrgenommen“, so die Forscher laut CNBC-Plattform „make it“. Aber wie macht man das konkret? Hier sind sieben Taktiken, um aus Small Talk echte Gespräche zu machen.

1. Vermeide das „Stündliche Update“

Viele Menschen greifen auf das zurück, was man als „stündliches Update“ bezeichnen könnte – Verkehr, Wetter, Sport. Das mag in den Nachrichten funktionieren, ist aber ein schrecklicher Eisbrecher. Es sei denn, es handelt sich um ein echtes Interesse, das geteilt wird. Ansonsten: Finger weg und lieber über persönlichere oder bedeutungsvollere Themen sprechen.

2. Nutze den A.C.T.-Trick

Wann war das letzte Mal, dass ein Meeting ohne Small Talk begann? Es ist eine natürliche Methode, um eine Verbindung herzustellen. Der Trick besteht darin, Fragen zu stellen, die die A.C.T.-Kriterien erfüllen: Authentizität, Verbindung (engl. connection) und ein Thema, das einen Einblick in die eigene Person gibt. Beispiele gefällig? Frage doch mal: „Was beschäftigt dich im Moment?“ oder „Worauf freust du dich diese Woche?“

3. Sei im Moment und beobachte deine Umgebung

Bevor der Mund geöffnet wird, sollten die Augen offen sein. In der Umgebung gibt es oft etwas, das als Gesprächseinstieg dienen kann – sei es ein Kunstwerk an der Wand, ein kurioses Gadget oder ein Familienfoto auf dem Schreibtisch.

Ein Beispiel: Eine Person, die kurz vor dem Ruhestand steht und leere Umzugskartons im Büro hat. Eine Frage wie „Wie schwer fällt es dir, diesen Job zu verlassen?“ kann zu einem tiefgründigen Gespräch führen, das sonst nie stattgefunden hätte.

4. Rede als erster

Ob im persönlichen Gespräch oder bei einer Telefonkonferenz – wer als erster spricht, hat Vorteile. Andernfalls besteht die Gefahr, dass jemand anderes den gewünschten Punkt anspricht oder die gesprächigen Kollegen das Ruder übernehmen und man selbst untergeht.

5. Teile echte Neuigkeiten

Wenn es Neuigkeiten gibt, teile sie! „Ich habe am Wochenende ein Haustier adoptiert“ oder „Mein Sohn ist gestern zum ersten Mal Fahrrad gefahren!“ Solche persönlichen Anekdoten schaffen eine Verbindung. Besonders in einem neuen Job oder Team kann es helfen, wenn jeder etwas Interessantes über sich erzählt. Wichtig dabei: Ehrlich bleiben. Wer etwas erfindet, riskiert, bei Nachfragen ins Straucheln zu geraten.

6. Es kommt nicht nur auf die Worte an

Der Tonfall, die Mimik und der Blickkontakt sagen oft mehr als die Worte selbst. Bei persönlichen Gesprächen sollte der Blickkontakt gehalten werden, am Telefon hilft ein Lächeln, um die Stimme wärmer klingen zu lassen. Es ist nicht nur wichtig, was gesagt wird, sondern auch, wie es gesagt wird.

7. Der Wendepunkt

Hier geht es darum, vom Small Talk zum eigentlichen Thema überzuleiten. Wenn das Gespräch bereits gut läuft, ist es einfacher, den Übergang zu schaffen. Der Chef könnte beispielsweise sagen: „So, erzähl mal, was ist los mit [X]?“ Dank des vorhergehenden Small Talks ist man bereits auf einer Wellenlänge und kann nahtlos zu einem bedeutungsvolleren Gespräch übergehen.

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