style & design · "We'll see"

Stoppt das Gedankenkarussell: Der Trick gegen Overthinking!

So stoppt man Overthinking
Shutterstock
Erschienen
Aktualisiert
Lesezeit3 Min · 627 Wörter

Overthinking kann lähmen und krank machen. Ein einfacher Satz hilft, das Gedankenkarussell zu stoppen: „Wir werden sehen“. Erfahre, wie dieser Trick mentale Stärke fördert.

Gedanken können Flügel verleihen oder uns in Ketten legen. Wer kennt es nicht: Das ständige Grübeln, das uns nachts wachhält und tagsüber lähmt? Heutzutage wird sowas „Overthinking“ genannt. Das Phänomen des Überdenkens ist allgegenwärtig und betrifft viele Menschen. Doch laut „make it“ von „CNBC“ gibt es einen simplen Trick, der helfen kann, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Und das Beste daran? Es sind nur drei Worte.

Das Problem des Overthinkings

Overthinking ist wie ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann es hilfreich sein, um Situationen gründlich zu analysieren. Andererseits kann es schnell in lähmendes Grübeln umschlagen. Statt etwas in die Tat umzusetzen, verharren viele Menschen in der Phase des Nachdenkens. Die Folgen? Nicht nur verpasste Chancen, sondern auch gesundheitliche Probleme. Studien zeigen, dass übermäßiges Grübeln sowohl physische als auch psychische Beschwerden verursachen kann, wie „make it“ berichtet.

Mentale Stärke als Schlüssel

Um das Gedankenkarussell zu stoppen, sind Selbstvertrauen, Widerstandskraft und mentale Stärke gefragt. Diese Fähigkeiten zu entwickeln, erfordert Übung und Geduld. Der Experte auf diesem Gebiet, Scott Mautz, hat seine Erkenntnisse in dem Buch „The Mentally Strong Leader“ zusammengefasst. Doch eine der effektivsten Methoden, um das Überdenken zu bezwingen, ist überraschend einfach.

Der Drei-Wort-Trick

Der Schlüssel zur Befreiung von übermäßigem Grübeln liegt in einem simplen Sprachwechsel: Statt sich ständig zu fragen „Was wäre, wenn?“, sollte man zu „Wir werden sehen“ übergehen. Warum dieser Wechsel? Die Frage „Was wäre, wenn?“ ist nicht zu beantworten und führt zu endlosen Gedankenschleifen. „Wir werden sehen“ hingegen schafft eine gewisse Akzeptanz. Es ist ein Schritt weg von der Analyse hin zur Annahme der Situation.

Mautz bringt ein Beispiel: Eine wichtige Präsentation steht an. Die Gedanken kreisen: „Was, wenn ich meinen Text vergesse? Was, wenn die Zuhörer nicht einverstanden sind?“ Diese Fragen führen zu Stress und Unsicherheit und machen alles nur noch schlimmer. Stattdessen könnte man sich sagen: „Ich habe mich gut vorbereitet, jetzt werden wir sehen, was passiert.“ Diese Haltung beendet das innere Geplapper und schafft Raum für Selbstvertrauen.

Warum „Wir werden sehen“ funktioniert

Der Satz „Wir werden sehen“ hat eine abschließende Wirkung. Er signalisiert, dass alle notwendigen Vorbereitungen getroffen wurden. Jetzt ist es an der Zeit, die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen. Es ist ein einfacher, aber effektiver Weg, um die Kontrolle über die eigenen Gedanken zurückzugewinnen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Was noch gegen Overthinking hilft

„make it“ hat noch mehr Tipps, um das dauerhafte Grübeln zu minimieren. Mach dir bewusst, dass durchs Overthinking keine Probleme gelöst werden, auch wenn es sich so anfühlt, als würdest du etwas gegen diese tun. Es ist ein Kreislauf, der nicht durch zu viel denken beendet wird.

Außerdem wichtig: Positiv bleiben! Häufig ist Overthinking negativ behaftet. Hat er das böse gemeint? Wird das schief gehen? Das bringt einen nicht weiter. Stattdessen sollte man sich auf positive Dinge konzentrieren.

Die bereits angesprochene Akzeptanz ist wichtig. Mach dir bewusst, dass du die Zukunft nicht vorhersehen und Gedanken nicht lesen kannst.

Grübeln kann lähmen, aber es gibt einen Ausweg. Mit dem einfachen Wechsel von „Was wäre, wenn?“ zu „Wir werden sehen“ lässt sich der endlose Gedankenkreislauf durchbrechen. Es ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung, der nicht nur mentale Stärke fördert, sondern auch zu einem gesünderen und erfüllteren Leben führen kann. Es ist wichtig, zu merken, wenn man zu viel grübelt und sich bewusst zu machen, dass es nichts bringt.

Portrait Business Punk Redaktion

Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.