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Studie verrät endlich: Macht mehr Geld wirklich glücklich?

Macht Geld glücklich?
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Lesezeit2 Min · 495 Wörter

Geld und Glück – zwei Begriffe, die seit jeher miteinander verknüpft sind. Doch wie viel Geld braucht es wirklich, um glücklich zu sein? Eine neue Studie wirft ein überraschendes Licht auf diese Frage und zeigt, dass der Weg zum Glück mit jedem Dollar teurer wird.

Neue Studien zeigen: Je mehr Geld, desto mehr Glück – aber es wird immer teurer. Warum Millionäre nie genug haben und was das für alle bedeutet.

Die Glücksleiter erklimmen

Matthew Killingsworth, ein Senior Fellow bei Wharton People Analytics, hat sich intensiv mit der Beziehung zwischen Einkommen und Glück beschäftigt. Seine Forschung basiert auf der Befragung von 33.391 amerikanischen Erwachsenen. Die Ergebnisse? Je höher das Einkommen, desto mehr Geld wird benötigt, um das gleiche Glücksgefühl zu erreichen.

Das widerspricht älteren Studien, die besagten, dass Glück ab einem bestimmten Einkommen stagniert. Killingsworth beschreibt gegenüber „Business Insider“ das Phänomen: „Wenn man die Gesellschaft als Einkommensleiter betrachtet – wobei die oberste Sprosse die Menschen sind, die am meisten verdienen, die mittlere Sprosse die Menschen, die den mittleren Betrag [Median] verdienen, und die untersten Sprossen die Menschen, die am wenigsten verdienen – dann bekommt man für jede Sprosse, die man hinaufsteigt, genau gleich viel Glück, weil die Lücken in Geldbeträgen noch größer sind.“

Milliardäre und ihr Streben nach mehr

Ein weit verbreiteter Glaube besagt, dass es eine Einkommensgrenze gibt, ab der zusätzliches Geld keinen nennenswerten Glückszuwachs mehr bringt. Killingsworths Forschung stellt diese Annahme infrage. Es scheint, als ob der Wunsch nach mehr nicht aufhört, selbst wenn man finanziell gut dasteht.

Obwohl die Studie sich auf Einkommen bis 500.000 US-Dollar konzentriert, deutet sie an, dass das Muster auch für Millionäre und Milliardäre gilt. „Es macht Sinn, dass der Milliardär fünf Milliarden will, wenn dieses Muster bis zu diesem Niveau weitergeht. Wir wissen das nicht sicher, aber es ist plausibel“, erklärt Killingsworth.

Gesellschaftliche Auswirkungen und Einkommensungleichheit

Die Erkenntnisse haben weitreichende gesellschaftliche Implikationen. Während ein Milliardär zusätzliche Milliarden für sein persönliches Glück anstrebt, könnten diese Summen für Menschen mit geringerem Einkommen einen viel größeren Unterschied machen.

Killingsworth betont, dass die Verteilung von Einkommen und Boni in Unternehmen überdacht werden sollte: „Wenn ihr Google seid und Boni an Menschen vergebt, solltet ihr dann einen zusätzlichen Dollar ausgeben, um einem Menschen, der fünf Millionen Dollar verdient, einen Bonus zu geben, oder diesen Dollar jemandem geben, der 50.000 Dollar verdient?“ Bei Mitarbeitern mit niedrigerem Gehalt könnte ein Dollar mehr einen bei weitem größeren Impact auf das Wohlbefinden haben als bei einem Topverdiener.

Ein teurer Weg zum Glück

Die Forschung von Killingsworth zeigt, dass der Weg zum Glück für viele ein teurer wird. Die Frage bleibt, wie Gesellschaften und Unternehmen mit dieser Erkenntnis umgehen werden. Vielleicht ist es an der Zeit, die Verteilung von Wohlstand und Glück neu zu überdenken.

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