Sechs Dinge, die ihr von Suits für euer Business lernen könnt
Sie sind wohl das beliebteste Rechtsanwaltsduo, das über die Bildschirme flackert: Harvey Specter und Mike Ross aus der Serie Suits. Mit genialen Schachzügen, miesen Intrigen und rhetorischen Glanzperlen aus dem Advokatenjargon gewinnen sie so ziemlich jeden Fall. Vor allem Harvey Specter ist der geborene Gewinnertyp: selbstbewusst und charismatisch as fuck.
Es liegt also nahe, dass man aus der Anwaltsserie einiges für das eigene Business lernen kann – neben coolen Sprüchen natürlich, um im Gründeralltag besonders smooth unterwegs zu sein.
1. Denke immer zwei Schritte voraus
Harvey Specter würde sich bei einer Gerichtsverhandlung niemals nur darauf vorbereiten, mit ein paar plausiblen Argumenten die Anklage niederzuschmettern. Viel mehr beweist er jedes Mal, dass er seinen Kontrahenten immer zwei Schritte voraus ist. Zwar sollte man Ziele immer etappenweise erreichen, doch lohnt es sich vorausschauend zu handeln. Bestes Beispiel sind entscheidende Gespräche mit Investoren: Es reicht nicht, eine Präsentation mit Diagrammen vollzupacken und auf kritische Fragen zu ROI und Risiken eine Antwort auf Lager zu haben. Übertriff dich einfach selbst: „Even if you are a rookie, don’t think like one.“ Versuche auch, dein Gegenüber zu überraschen. Erzähle ihm Facts, von denen er noch gar nicht wusste, dass er sie wissen will.
2. Habe immer einen Plan B
Manchmal bekommt man auch im Gründeralltag die Pistole auf die Brust gesetzt. Dann heißt es oft: „entweder oder“ und man muss sich für eine Option entscheiden – glaubt man zumindest, wenn man von mächtigen Geschäftspartnern in die Enge getrieben wird. Ja, wir wissen alle: bold guys are weird. Eins von Harvey Specters besten Strategien ist: Wenn dir einer die Knarre vorhält, dann nimm sie demjenigen entweder aus der Hand oder hole eine noch größere hervor. Think outside the box und überlege dir eine Lösung mit der alle zufrieden sind. Schließlich gibt es für jeden Deal und für jedes Problem mehrere Möglichkeiten. Lass dich also nicht unter Druck setzen und nimm dir Zeit für kreative Ansätze. Manchmal ist die Pistole nämlich nur mit Platzpatronen geladen.
3. Loyalität ist die größte Tugend
Auch der beste Leader kann den Laden nicht alleine zusammenhalten und zum Erfolg bringen. Loyalität den Mitarbeitern gegenüber ist alles – und zwar über alle Hierarchien im Unternehmen hinweg. Donna würde Harvey nie in den Rücken fallen oder ins offene Messer laufen lassen. Und auch die sonst so strenge Chefin Jessica Pearson will ihre Mitarbeiter nicht auf ihrer Seite wissen, sondern auf der gemeinsamen. Gute Kollegen versuchen, einander aus der noch so beschissensten Klemme zu helfen. Im Zweifelsfall muss man sich dann auch mal aus dem Knast holen, so wie Harvey seinen Schützling Mike Ross, auch wenn man unterschiedliche Ansichten teilt.
4. Umgebe dich mit erfolgreichen Menschen
Ja, natürlich sind die Buddys aus der Studienzeit, mit denen man den ein oder anderen Biersuff in der Kneipe gefeiert hat, oft noch die besten Freunde. Und nein, man möchte vor allem als Startup nicht zu der sonst so verklemmten Geschäftswelt gehören. Schon klar. Mit deinem Kumpel wirst du zwar wahrscheinlich die Beerpong-Weltmeisterschaften gewinnen, aber nicht deine Firma antreiben. Verabrede dich also auch in deiner Freizeit mit Leuten, die erfolgreich im Business tätig sind. Lerne aus ihren Fuckups, hole dir Ratschläge und baue dir ein Netzwerk auf. Wir alle wissen: Beziehungen sind Macht und der Erfolg anderer spornt an.
5. Ohne Risiko kein Erfolg
Das Lebensmotto von Harvey Specter: Ohne Risiko kein Erfolg. Wenn man nur nach den Regeln spielt, kommt man nicht weit. Das heißt allerdings nicht, dass man unüberlegt handeln soll. Schätze Situationen ab. Überlege dir, was wäre das schlimmste Ereignis das eintreten könnte? Wie hoch ist der Gewinn? Lohnt es sich? Die Serie Suits zeigt eindeutig: kalkulierte Risiken lohnen sich. Entscheide also nicht aus dem Bauch heraus, sondern rational. Das macht Harvey Specter schließlich erfolgreicher als seine Konkurrenz. Und sollte es mal doch schief gehen: aus Fehlern kann man nur lernen.
6. „The only time success comes before work is in the dictionary“
Wo wir schon bei Erfolg sind: Wie immer fällt er einem nicht in den Schoß. Man muss sich ganz schön ins Zeug legen, bis man in der schillernden Geschäftswelt wahrgenommen und respektiert wird. Wer weiß das besser als Mike Ross? Auch er musste erst mal Kaffee kochen und Akten sortieren bis er endlich seinen ersten Fall bekommen hat und sich beweisen konnte. Durchhalten ist also angesagt. Und wie sagt Harvey Specter so schön: „I don’t get lucky, I make my own luck.“ Warte also auch nicht, bis dein Vorgesetzter dir endlich Verantwortung überträgt oder dich befördert. Sorge proaktiv dafür, dass er es tut.
Und hey, trag niemals eine schmale Krawatte. Ehrlich, lass es einfach.
Übrigens, von Star Wars, Black Mirror und Breaking Bad kannst du dir auch so einiges abschauen.





